ich habe darüber verschiedene meinungen gehört. enten darf man füttern, enten darf man nicht füttern. wie ist das wirklich? kann das den enten schaden?

Nein, aus mehreren Gründen nicht füttern, bitte! Danke.

Vielleicht auch wider die Vernunft oder gegen das oben beschriebene: Bei uns ist ein See - lauschig und abgelegen - der nicht von vielen Leuten überlaufen und besucht wird. Dort gibts ein paar Wasservögel -und die füttere ich im Winter immer. Die Tierchen haben sich bislang immer sehr gefreut.

Bitte bitte kein Wildgeflügel füttern. Die Jungs finden wirklich genug zu futtern. Die vermehrten Ausscheidungen bei Fütterung von Brot, Kuchen und sonstigen "Resten" führen zu vermehrter Algenbildung, was wiederum den Fischen nicht gefällt und der See (Teich) früher oder später umkippt (Sauerstoffentzug). Ausserdem macht es die Vögel zahm; sie verlieren ihre natürliche Scheu vor den Menschen, sie können leichter gefangen und verzehrt werden, ausserdem gehen ständig bettelnde Enten und Schwäne den Spaziergängern ganz schön auf den Sender. Wir haben hier so einen Teich, an dem rund um die Uhr gefüttert wird (trotz Verbotsschilder der Stadt). Als Hundehalter ist man doppelt angeschmiert, weil die Entenschar als erstes angebastelt kommt und was zu fressen will und wenn der Hund dann notgedrungen Interesse an den Enten zeigt, weil er mittlerweile davon umzingelt ist. Dann heißt es, die Hunde würden die Enten jagen. Der Hund würde nicht jagen, wenn das Wassergeflügel scheuer wäre, was aber durch die Fütterung verhindert wird. Ausserdem kommt durch die Zusatzfütterung mehr Nachwuchs durch; es wird dann ganz schön eng auf den Teichen, heißt, vor der Brut werden Weibchen geschossen, heißt, Männerüberschuß, der die Weibchen so bedrängt, dass einige Weibchen dann an Erschöpfung eingehen oder ertrinken, weil sie von den Männern so unter Wasser gedrückt werden, dass sie keine Luft mehr bekommen. Also, Brot lieber selber essen und weniger einkaufen
pooky am 10. August 2007 15:46 Schon mal etwas von Quellenangabe gehört?

An Bodenseestränden laufen die Enten, meist paarweise, bettelnd herum. Sie werden eifrig gefüttert, obwohl es nicht gerne gesehen wird, ja sogar verboten ist.
Im letzten Jahr hing ein Hinweis aus, dass sie mit ihrem Kot die Enten-Dermatitis verbreiten.
Dann finden sich in Ufernähe Larven, die auf der Haut einen Juckreiz verursachen. Sehr störend war er nicht.

Wenn du nichts schädliches fütterst nur indirekt, indem du ihren Lebensraum versaust.
Es gibt aber vieles was absolut dagegen spricht, darum sind ja auch meistens Verbotsschilder aufgestellt.
Bei uns im Stadtpark hätte es z.B. eine Rattenplage gegeben, wenn die Behörde nicht rigoros eingeschritten wäre.

Ich meine es kommt auf die Stadt drauf an... Aber die Enten zu Füttern ist ok wenn man mit den eigenen kindern hingeht und die dann mal ein brötchen vom frühstück oder 1-2 scheiben weisbrot verfüttern... muss ja nicht gleich ne LKW-ladung voll sein... Nur es sollte wie gesagt nicht zuviel sein...
Nein, bitte auch dann nicht! Wildtiere können sich selbst ernähren. Füttern ist ein Eingriff in den natürlichen Lebensraum und bekommt den Tieren gar nicht.

In München definitiv nicht. Aber an das Verbot hält sich leider keiner.

Man muß sie sogar füttern, also wenn mein Vater seine Enten nicht füttern würde, die würden glatt verhungern! Und ich hätte keinen Weihnachtsbraten.... ;-)
Bitte auch hier noch weiterlesen:
http://www.gutefrage.net/frage/darf-man-nun-enten-mit-brot-fuettern-oder-nicht