Darf man einen Vermittlungsvorschlag des AA ablehnen, wenn der Arbeitgeber zu viele negative Bewertungen hat?

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3 Antworten

Zunächst mal ist das Arbeit im Lager... das habe ich noch nie gemacht und Interesse habe ich daran eigentlich auch nicht.

Dein Interesse spielt hier nur eine sehr untergeordnete Rolle :-(

Es geht darum, das Arbeitslose möglichst schnell wieder für sich selbst sorgen können. Deshalb "darf" man auch jede (!) zumutbare Arbeit annehmen.

In dem Zusammenhang finde ich es auch ein wenig seltsam, wie schlüssig die negativen Bewertungen der Firma für Dich sind, die positiven hingegen nicht.

Dem Rat von @Schlumpfbaby solltest Du besser nicht folgen. Es gibt Sachbearbeiter die Hinterfragen, warum die Bewerbung nicht erfolgreich verlief bzw. die Firmen melden solche "Bewerber".

Daraus können dann auch Maßnahmen hergeleitet werden, in der Zukunft für mehr Motivation zu sorgen ...

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Kommentar von RyokoLynn
18.11.2016, 11:23

Die negativen Bewertungen sind für mich deswegen so schlüssig, weil sie fast alle die gleichen Probleme ansprechen und beinhalten. Die positiven sind für mich ebenso schlüssig, keine Frage. jedoch weiß ich ebenso gut, dass positive Bewertungen gerne mal manipuliert werden im Internet. Es ist mir schlichtweg nicht geheuer.

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Schau dir die Firma doch erstmal selbst an, und sprich mit ein paar Leuten da. 

"einfach so" aufgrund irgendwelcher Web Bewertungen kannst du nicht absagen. Zudem kommt es bei so Bewertungen extrem auf das Vorleben der Angestellten an.

Die Firma in der ich arbeite ist zB der Hammer, das kann ich sagen, weil ich schon in zig Firmen, mit unmöglichen Arbeitsbedingungen war. Hier hat jeder seinen eigenen großen Arbeitsplatz, maximal 4 Leute pro Büro, Radio, Essen und Trinken am Arbeitsplatz sind erlaubt, wenn Mitarbeiter mal Quatschen sagt keiner was, alle Büros sind voll klimatisiert, Überstunden gibt es nicht, 5 min nach Feierabend sind 95% der Mitarbeiter weg, 10 min nach Feierabend  99% (nur die höheren Manager machen mal länger, aber die verdienen auch das dreifache ;) ) 

Dennoch gibt es Menschen, die meinen sie hätten hier ganz schlimme Arbeitsbedingungen, keine Freiheiten, ein zu kleines Büro usw. usf. 

Das sind IMMER die, die ihre Ausbildung hier gemacht, und nie woanders gearbeitet haben. Die kennen nichts anderes als den "Luxus" hier, und denken daher es wäre überall woanders mindestens genausogut. 

Ich hingegen weis es besser, da ich schon in Firmen unterschreiben musste, kein Radio zu hören, da ich schon in Firmen arbeitete, wo man in der Pause das Büro wegen des bissigen Wachhundes nicht verlassen konnte usw...

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Ablehnen ist möglich, aber schwierig und nicht risikofrei. Mach es dir leichter. Geh ungeduscht und mit Mundgeruch (vielleicht noch ner leichten Fahne) zum Bewerbungsgespräch, erzähl denen dass du öfter mal Migräne hast (oder Rückenschmerzen, irgendwas) und deswegen dann nicht arbeiten kannst, dass du aber hoffst, das sei kein Problem und sie geben dir eine Chance.

Du könntest die schriftliche Bewerbung, also das Anschreiben auch schön mit Fehlern spieken, lass deiner Phantasie freien Lauf... ;-)

Übertreib es nicht, aber gib ein schlechtes Bild ab, so dass die dich nicht einstellen wollen. Funktioniert bestens, solange du es nicht zu offensichtlich machst.


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Kommentar von RyokoLynn
18.11.2016, 11:21

Migräne habe ich tatsächlich. Mal sehen...

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