Eine Freundin hat ein Problem mit der Nachbarin: in deren Garten wächst eine riesige Birke, die auch meiner Freundin bereits alle Sonne nimmt. Sie fragte die Nachbarin, ob man die Birke nicht ein wenig schneiden könne...darauf sagte die Nachbarin, eine Birke dürfe man überhaupt nicht ohne Erlaubnis (Gemeinde?) schneiden, auch nicht, wenn sie auf dem eigenen Grundstück wächst und auch nicht, wenn es der eigene Baum ist.... Ist das eine Ausrede oder stimmt das etwa? Kennt sich da jemand aus?

Ob sie eine Birke schneiden darf, regelt eine Kommune über die Baumschutzsatzung. Evt. gibt es noch Hinweise hierzu in einem Bebauungsplan, was jedoch sehr unwahrscheinlich ist.
Die Baumschutzsatzung deiner Gemeinde findest Du im Internet "Googeln". Die Gemeinde hat dort als Satzung bestimnmt, wie mit einem Gehölz auch auf privaten Grundstücken umzugehen ist. Ich kenne zwar nun deine Gemeinde nicht, jedoch gehe ich davon aus, dass das Schneiden (du meinst wahrscheinlich hochasten) dort nicht verboten ist.
Jedoch kann die Nachbarin schon Recht haben. Oft steht da auch, dass eine -wesentliche- Veränderung bei Bäumen über 50cm D. nicht vorgenommen werden darf. Hierzu zählt dann alles, was den "optischen Charakter" der Birke bleibend verändert. Dieses zu bewerten, liegt generell in der Hand eines Sachbearbeiters im Grünflächenamt.
Ausrede! Schneiden geht, Fällen ist idR verboten!
So ist es!
Haesilein1951 am 29. August 2009 09:53 das stimmt Fällen ist ab einem gewissen Umfang verboten. Das Problem ist allerdings,wenn du die Birke ausschneidest, wächst sie um so schneller wieder nach. Dadurch wird das Problem noch vergrößert.

Das ist regional sehr unterschiedlich. Da solltest du dich bei deiner Stadt-/Gemeindeverwaltung erkundigen.
brunhilde45 am 17. August 2009 11:29 noch besser auf dem Landratsamt oder der Baubehörde-nachfragen :-). Es gibt von Bundesland zu Bundesland ggf.ein wenig verschiedene Regelungen.
Ich lese NICHTS von Gemeindegrundstück,sondern dass das eine PRIVATE Bepflanzung ist,die sich störend für die Nachbarn auswirkt. Manchmal verstehe ich Leute nicht,dass die sich so stur querstellen,wenn ihr Wildwuchs die Nachbarn verärgert. MUSS ja echt nicht sein :-( ;-).

Würd' ich nicht glauben. Warum sollte man seine eigene Birke nicht schneiden dürfen???

Frag am besten bei der Gemeinde nach. Die schicken auch jemanden raus zur Kontrolle bzw. zum Trimmn des Baumes.
nein ich glaube so einfach geht das nicht mit dem schneiden, wegen der statik. habe das letztens was im fernsehen drüber gesehen. wenn man den baum einfach schneidet laienhaft und dann stimmt die baumstatik nicht mehr, können da unter umständen horrend hohe kosten auf einen zukommen.
brunhilde45 am 17. August 2009 11:28 Gut und schön,aber wen oder was sollte das interessieren?
STATIK? Wenn man vor ca.20Jahren einen Baum gepflanzt hatte?
spätestens wenn der baum beim nächsten unwetter umkippt, denke ich, wird es dann schon interessant.

Wir hatten eine riesige Birke vor unserem Haus und haben sie auch gefällt und der Nachbar hat es auch getan.Wenn Du nur schneiden willst,dann zerstörst Du ja nichts.....

Grenzbepflanzungen sind auf Wunsch des Nachbarn zu entfernen.
Überhängende Äste sind allemal zu schneiden.
Ich kenne ein ähnliches Problem von einer guten Bekannten. Da macht die Nachbarin auch nicht mit,einen Baum zu entfernen und zu stutzen,der viel Licht nimmt und extrem hoch gewachsen ist.
Ist halt übel,wenn das in nachbarschaftlichem STreit ausartet,wegen so einem VERD.Baum :-((.Ich kann Dich allerdings gut verstehen.
Weiss nicht,welches Bundesland Du lebst. Bei uns gilt "Rund um die Gartengrenze" vom Bayr.Justizministerium. www.bayern.de

Ein paar Kupfernägel reinschlagen!Und die Sache erledigt sich von selber....
frag bei deiner Stadtgemeinde nach, das ist regional geregelt
Wir mußten im Frühjahr auch eine Birke fällen, weil die Allergie meines Sohnes immer schlimmer wurde. Ich habe bei der Stadt angerufen, und es war ok. Ging formlos.