Meine Schwester hat 2 Kinder, eins ist definitiv das Lieblingskind. Man merkt es nicht nur, wenn man sie gut kennt. Sollte ich was sagen? Ich denke, das benachteiligte Kind könnte auch später noch darunter leiden.
Darf man ein Lieblingskind haben?
Antworten (6)
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6Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
casualusercasualuser
Mit deiner Schwester darfst du, wenn ihr ein gutes Verhältnis zueinander habt, mit Sicherheit behutsam darüber reden, also nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Meine Schwester und ich besprechen Erziehungsangelegenheiten sehr gerne mit viel gegenseitigem Vertrauen, weil man als "Außenstehender" andere Beobachtungen macht als "Betroffener". Diese können sehr hilfreich sein, ein Spiegel sozusagen.
Allerdings sollte derjenige, der Kritik übt, auch selbst offen dafür sein, Kritik zu empfangen.
Lass deine Beobachtung also bitte nicht wie eine "Verurteilung" ausfallen. -
3Antwort von
Agnes10Agnes10
In einer Zeitung für Psychologie las ich unlängst, daß es völlig normal ist, wenn Eltern ein Kind lieber hätten als das andere. Das würde in der Natur der Menschen liegen. Würden Eltern aber nie zugeben und Kinder würden meist auch nicht wirklich drunter leiden.
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3Antwort von
ShiraShira
Wenn das Lieblingskind von der Mutter bevorzugt wird, würde ich sie mal darauf hinweisen, und wie du schon richtig sagst, auf die Spätfolgen aufmerksam machen
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2Antwort von
QetanQetan
Meine Kinder sind sehr unteschiedlich und deshalb liebe ich zwangsläufig unterschiedliche Eigenarten an ihnen. Das darf aber nicht dazu führen, dass man ein Kind wirklich bevorzugt. Wenn das bei Deiner Schwester so der Fall ist, solltest du sie behutsam darauf hinweisen. Du musst dann aber deutliche Beobachtungen anbringen können.
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1Antwort von
xeniahomm Ganz klar, nein man darf kein Lieblingskind haben. Das ist ja furchtbar für das Kind was nicht so gemocht wird. Und wie Caramel schon sagt, das ist nicht Geschwisterliebend fördernd. Sorry, kann ich mir gar nicht vorstellen. Hab auch zwei Kinder (Jungs), charaktermäßig total unterschiedlich aber ich liebe sie beide gleichermaßen und gebe alles für sie.
Wie hieß denn diese Zeitschrift, würde das auch gern mal lesen, denn ich finde, es stimmt bis zu einem gewissen Grad. Ich hab mir immer eingebildet, meine 4 Kinder alle gleich behandelt zu haben, aber heute bin ich der Meinung, das geht gar nicht. Das haben mir die vier in einer netten Geburtstagsschrift zum 50. mit lieb gewählten Episoden klar gemacht. Und alle vier mögen sich heute noch sehr und uns Eltern auch.