Frage von sanmoe, 32

Darf man diese Tätigkeit ausüben bevor man als Beamtenanwärter anfängt?

Ich bekam die Zusage als Beamtenanwärter/in für September.

Bis dahin möchte ich natürlich Geld verdienen mit einem Überbrückungsjob. Nun kam gerade überraschend das Angebot als Nachhilfekraft auf Honorarbasis, gut bezahlt, aber eben mit variablem Einkommen.

Ich hätte kein Problem auf Honorarbasis zu arbeiten, frage mich aber, ob mir das Steine in den Weg legen könnte für die Anwärterschaft als Beamte/r. Ist das im Vorfeld erlaubt oder problematisch im Lebenslauf?

Antwort
von turnmami, 32

Wenn du die Stelle ab September schon sicher hast, dann brauchst keinen neuen Lebenslauf. Es ist deinem Dienstherrn egal, was du bis zum 31.8 machst, solange du deine Arbeit nicht über den 1.9. hinaus ausübst!

Kommentar von sanmoe ,

Ich habe die Zusage als Beamtenanwärter schriftlich, aber muss bis dahin jobben. Einen neuen Lebenslauf brauche ich nicht, aber ich muss noch den Personalbogen ausfüllen und einreichen. Daher frage ich mich, wie sich "Honorarbasis" darin macht und ob es kritisch wäre.

Kommentar von turnmami ,

Das würde bei "meiner" Behörde keinen interessieren. Da dürfte man das sogar weiterhin als Nebenjob machen. Natürlich nur mit Genehmigung und bestimmter Stundenzahl!

Kommentar von sanmoe ,

Vielen Dank. Dann bin ich erleichtert!!!

Antwort
von Bambi201264, 20

Kann mir nicht vorstellen, dass das ein Problem werden könnte.

Es würde doch einen viel schlechteren Eindruck machen, wenn Du in der Zwischenzeit vom Staat leben würdest.

Antwort
von basiswissen, 4

Sofern Du keiner Tätigkeit nachgehst die dem Ansehen und der Berufsehre eines Beamten/Lehrkörpers wiedersprechen sollte das kein Problem sein.

Antwort
von Schnoofy, 14

Was Du vor Deiner Einstellung als Beamtenanwärter tust hat auf das Dienstverhältnis keinen Einfluss.

Solltest Du Deine Honortätigkeit aber nach dem 31.8.2016 fortsetzen wollen brauchst Du die Genehmigung Deines Dienstherren zur Ausübung einer Nebentätigkeit.

Antwort
von Apolon, 7

Problematisch könnte es werden, wenn Du im Rotlichtmilieu arbeiten würdest. Oder Tätigkeiten verrichtest die gegen geltendes Recht verstoßen.

Ansonsten kannst Du dich mit Tätigkeiten richtig austoben.

Antwort
von gerolsteiner06, 26

Das ist vollkommen unkritisch vorher noch zu Jobben. Wobei Du dabei beachten solltest, welche Formalitäten Du erfüllen mußt, ob Du die Tätigkeit steuerrechtlich anmelden mußt. Als Beamtenanwärter solltest Du jede Gefahr von Schwarzarbeit ausschließen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community