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Darf man den Versicherungsvertreter nach seiner Provision fragen?

gefragt von Sikurana am 29.10.2009 um 18:43 Uhr

Ist es erlaubt, dass man Versicherungsvertreter nach ihrer Provision fragt? Ich finde, das wäre ein gutes Indiz, ob man gut beraten wird oder nicht.


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anonym
beantwortet von eliag am 29. Oktober 2009 18:44
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ja klar, ist nur die Frage, ob er dir die Wahrheit sagt.

Kommentar von A84910c2e837e3ef6b552ac91ec09eafsmallpaps1959 am 29. Oktober 2009 23:01

Lt VVG (VersicherungsVertragsGesetz) müssen die Abschlußkosten ausgewiesen werden. In diesen Kosten verbergen sich auch (zum größten Teil) die Vermittlerkosten. Nicht immer ist aber der Vertrag mit den geringsten Kosten auch der Beste.


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anonym
beantwortet von Simone01 am 29. Oktober 2009 18:44
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Fragen kannst Du, nur ob Du eine ehrliche Antwort bekommst, bezweifle ich :-) Aber ehrlich und Versicherungsvertreter in einem Satz, funktioniert sowieso nicht. Das wäre ein Paradoxum lach

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 30. Oktober 2009 09:48

wo ist das problem? ich finde nur mit ehrlichkeit, offenheit und einem lachen kommt man bei den kunden weiter ;)

dann erwarte ich im gegenzug das gleiche vom kunden, beide spielen mit offen karten....

fakt ich stellte einem kunden zu seiner frage vor ca. 3 Wochen eine gegenfrage

ich teilte ihm die genau höhe der provision mit, der war dann wirklich mehr als erstaunt und fragte mich....ist es wirklich so, dass sie jetzt fast 5000 durch alle versicherungen verdienen....ich war dann frech und antworte zurück ganz klar und eindeutig, sie sehen das richtig....dann meinte er ist es möglich was von den provisonen zu bekommen....

meine gegenfrage war folgende: sie hatten vor meiner beratung kein geld zur verfügung richtig? antwort JA jetzt haben sie in allen sparten bessere leistungen, die ersparnis lag bei fast 800€ pro jahr...2 autos, rechtsschutz, unfallversicherung familie, hausrat, haftpflicht

nach meiner beratung haben sie sich sich jetz eine rente von fast ca.500 netto aufgebaut (umwandlung in eine direktversicherung BAV), also profitieren wir doch beide davon, ist doch richtig oder? sie sind besser versichert und bauen sich kostenlos ohne mehraufwand eine rente in höhe von 500€ auf? dann hat er mich verstanden der kunde kauft mich ja nicht nur für den abschluß sondern ich betreue den bis zu meinen oder seinem lebensende ;) im normalfall es kommen ja ordner, grußkarten, werbegeschenke usw. zusammen die kosten auch massig geld auf die jahre verteilt, außerdem die ganzen schäden usw.


moon73
beantwortet von moon73 am 29. Oktober 2009 18:45
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Du darfst alles fragen,
jedoch wirst du darauf keine Antwort bekommen, denn auch bei Versicherungsvertretern fällt ihr Verdienst unter "Schweigepflicht" und keiner wird dir die Höhe seiner Provisionen nennen...

und die Höhe der Provision hat absolut nichts mit der Qualität der Beratung zu tun.

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 30. Oktober 2009 09:49

schweigepflicht ist falsch nach dem neuen EU recht muss der Vertreter den verdienst ausweisen

Kommentar von A0fc7a6b9daf733da0cf5d86e1f16950smallmoon73 am 30. Oktober 2009 09:51

O.k., war mir nicht bekannt, danke für die Info

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 30. Oktober 2009 10:11

kein prob ;)


hudiwu
beantwortet von hudiwu am 29. Oktober 2009 18:45
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fragen kannst du, aber zum einen wissen die meist selbst nicht genau wieviel provision sie bekommen, und wenn sie es wissen, und es ist recht viel, lügen sie dich eh an. wie willst du es beweisen?


monsterfisch48
beantwortet von monsterfisch48 am 29. Oktober 2009 18:45
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Es gibt kein Verbot einen Menschen nach seinem Einkommen zu fragen.

Auf der anderen Seite hast du keinen Anspruch eine Antwort zu bekommen.

Auf jeden Fall wird ihn das aus dem Konzept bringen. Insofern: wenn du etwas pokern willst - die Frage ist eine gute Idee!



datBienschen
beantwortet von datBienschen am 29. Oktober 2009 18:46
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Die bekommen alle Provision und wieviel sagen sie dir garantiert nicht. Ich halte das auch nicht für ein Indiz für eine gute Beratung.


benji2005
beantwortet von benji2005 am 29. Oktober 2009 18:47
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A) du glaubst doch nicht das der dir die Wahrheit sagt oder? B) die Höhe der Provision ist kein Indiz für die Beratung des Typen. Am besten du vergleichst mehrere und suchst dir dann das passende aus

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 30. Oktober 2009 10:27

warum nicht benji2005? schau mal lieber ob, dir der handwerker, der arzt, der autoverkäufer usw. seine provision von alleine sagt bzw. nach anfrage? wir müssen das und ich habe kein problem damit


Praline
beantwortet von Praline am 29. Oktober 2009 18:49
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Warum nicht? Er wird dir nie die ganze Wahrheit sagen... weil er das oftmals selbst nicht ganz korrekt weiß! Annähernd ja! Also im Prinzip. Ich würde gar nicht die "Frechheit" besitzen, so etwas zu erfragen. Vor solchen Leuten sitz ich immer gebannt wie das Kaninchen vor der Schlange!

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 30. Oktober 2009 10:27

praline dobar dan wieso soll man seine eigene provision nicht wissen? grins


anonym
beantwortet von Melan am 29. Oktober 2009 22:52
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Wenn Du beim Kauf eines Fernsehers oder Autos auch den Händler nach seiner Handelsspanne fragst und daraus Schlüsse aus seiner Beratung schließen kannst, dann solltest Du das selbstverständlich auch bei Deinem Versicherungsvertreter so machen. Aber wirklich nur dann!


PlayaNr1
beantwortet von PlayaNr1 am 30. Oktober 2009 09:39
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also generell muss dir die vertreter die höhe der abschlußkosten und provisionen sagen...ich sehe nur nicht, was das mit seiner fachlichen beratung zu tun hat?

ich erkläre dir auch warum...ich habe selber mal mit 2,5 promille pro vertrag angefangen...sprich du machst einen 100€ renten/leben(usw)vertrag mit einer laufzeit von 35 jahren (bei uns werden bis auf weniges nur 35 jahre gewertet und verprovisioniert), macht dann eine provision aus von (100x12x35)/1000 x 2,5 = 105€ provision (stand vor 6,5 jahren) jetzt bekomme ich 38 promille = (100x12x35)/1000x38= 1596 € ich denke du siehst den unterschied!


anonym
beantwortet von Mars12 am 29. Oktober 2009 18:44
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ja warum nicht


anonym
beantwortet von Kellerassel am 29. Oktober 2009 18:44
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Fragen kann man immer, kostet nichts.


NORDANWALT
beantwortet von NORDANWALT am 2. November 2009 18:59
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...richtig sind sich alle einig, daß man natürlich fragen kann. Eine Antwort darf man aber nicht erwarten. Viele Versicherungsvertreter sind nämlich von der Versicherungsgesellschaften insoweit zum Schweigen verpflichtet und würden im Zweifel hohe Vertragsstrafen zahlen müssen, wenn sie diese Pflicht verletzen. Grund: Die Versicherungsmakler stehen auch untereinander in Konkurrenz und haben mit den Gesellschaften unterschiedlich hohe Provisionen ausgehandelt. Damit ist auch untereinander Stillschweigen geboten...

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 6. November 2009 15:03

diese regelung gilt eventuell für makler...ich kenne die gar nicht und grundsätzlich teilen meine kollegen diese auch im beratungsgespräch auch mit


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