Hallo,
ein guter Freund von mir hat vor Kurzem Insolvenz anmelden müssen und befindet sich nun in der Startphase der Regelinsolvenz. Er selbst arbeitet von zuhause aus (während seine Frau arbeitet und sein Sohn, 2, zuhause ist) im Bereich Grafik & Design und verdient damit durchschnittlich 500 Euro im Monat. Zzgl hat er zwei Teilzeitjobs in verschiedenen Betrieben. Mehr arbeiten kann er nicht, da er seinen Sohn betreuen muss, während seine Frau ihren Jobs nachgeht. Einen Kindergartenplatz gibts erst ab 3 Jahren.
Da der PC inkl. Büroeinrichtung insgesamt einen Zeitwert von 600 Euro hat, verlangt der Insolvenzberater, dass dieses gepfändet wird. Grundsätzlich verständlich, aber ohne den PC kann er seinem Job nicht nachgehen. Mit anderen Worten, man nimmt ihm die Arbeit weg. Es wird ihm aber "angeboten", dem Insolvenzverwalter stattdessen die 600 Euro zu geben. Aber woher denn, wenn alle Gelder, die er einnimmt, direkt an ihn gehen?! Er hat genug Schulden, wird also sicherlich keine neuen machen wollen und sich das Geld dafür leihen.
Gestern dann sagte der Insolvenzverwalter, dass er den beiden sogar an die Kaution gehen würde.
Geht das? Darf man den PC und Drucker wegnehmen, wenn dies sein Arbeitsmaterial ist? Darf man an die Kaution gehen?
lg
Weil es vom Einkommen her keinen Unterschied machen würde... Und sie hat seit sieben Jahren den festen Job, sie ernährt die Familie, zahlt alle laufenden Kosten. Es wäre unklug, wenn sie tauschen würden. Ab Ende 2011 geht das Kind in den Kindergarten und dann kann er auch einen weiteren Job annehmen.