Liebe Rennsemmel,
in die herkömmliche gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack gehören ausschliesslich Verkaufsverpackungen (oder Teile von Verkaufsverpackungen) aus Kunststoff, Metall, Styropor und Verbundstoffen (beispielsweise Kaffeeverpackungen -Aluminium verbunden mit Kunststofffolie oder Tetrapaks.
Aussnahme sind Verpackungen aus Papier und Glas, die werden ja über eigene Container gesammelt.
Stoffgleiche Abfälle wie Haushaltswaren, Spielzeug etc. aus Kunststoff gehören je nach Größe in die Restmülltonne oder zum Sperrmüll.
Allgemein wird gesagt, wenn es in die Restmülltonne passt, ist es auch dort zu entsorgen (also die stoffgleichen Abfälle)hier gilt allerdings nicht die Restmülltonne vor deiner Haustür, sondern das kleinste angebotene Gefäss deiner Stadt. Immerhin gibt es da ja Unterschiede von 60 Liter bis 1100 Liter.
In Leipzig oder Berlin gibt es die sogenannte "GELBE Tonne plus" hier dürfen auch andere Kunststoffe, Elektrokleingeräte u.ä entsorgt werden. Ob eine solche Gelbe Tonne Plus angeboten wird, entscheidet die Gebietskörperschaft.
In Mamburg gibt es mittlerweile ein Modellprojekt in einem Stadtteil wo diese Tonne getestet wird.
Im übrigen gibt es nicht mehr nur den Grünen Punkt sondern noch 9 andere Lizenzgeber in Deutschland. Bislang hatte jeder ein eigenes Zeichen. DIe Kennzeichnungspflicht ist seit diesem jahr weggefallen, weil jeder hersteller und Vertreiber von Produktverpackungen dazu verpfllichtet ist, sich einem Lizenzsystem anzuschliessen und das auch nachweispflichtig ist.
Zugegeben war die Kommunikation vom Grünen Punkt schon immer schlecht und aufeinmal war die Gelbe Tonne die "Tonne für Plastik" das hat sich nicht nur in den Sprachgebrauch eingebrannt sondern auch die Gewohnheiten der Haushalte beeinflusst.
Im übrigen zahlt man schön doppelt, wenn eine Verpackung im Restmüll landet. Beispielsweisse zahlt man für ein 1 -1,5 Liter Tetrapak bereits beim Kauf 5-8 cent für die Enstorgung über den gelben Sack. Je nach Müllgebühren zahlt man das gleiche dann nochmal oder sogar mehr, wenn die Packung dann im Restmüll landet.
Styropor im übrigen nur in den gelben Sack, wenn es sich um welches aus einem Fernseh, Elektro etc. Karton handelt. Das ist Bestandteil der Verpackung, Styropor aus dem Baubereich, wie beispielsweise Deckenplatten sind Bauabfälle oder im besten Fall Renovierungsabfälle für den Restmüll.
Und so eine Antwort bekommt dann auch noch ein DH.
Tja, DR gibt es ja leider nicht mehr.