Frage von Cyanoeye, 272

Darf man an zwei verschiedene Religionen gleichzeitig Glauben?

Kann man an Islam und Buddhismus gleichzeitig glauben? Also sozusagen eine Mischung aus beiden Religion.

Also, z. B. man glaubt an Gott, Himmel, Hölle und die abrahamitischen Propheten (inklusive Prophet Mohammed) und zur selben Zeit glaubt man an die buddhistischen Weisheiten und meditiert regelmäßig, ohne jedoch an die Wiedergeburt zu glauben, sondern an die Erlösung.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AskiMenzil25, 43

Du beschreibst den sufismus. Und dieser ist sehrwohl ein teil des islam.

Imam Abu Hanifa (85 H. – 150 H)

“Wenn es zwei Jahre nicht gäbe, wäre ich umgekommen.”, sagte er. “Zwei Jahre lang begleitete ich Sayyidina Ja’far as-Sadiq und ich erlangte das spirituelle Wissen, welches mich einen Gnostiker auf dem Weg machte.”

[Ad-Durr al-Mukhtar: Band 1, Seite 43]

Imam Malik (95 H. – 179 H.)

“Wer auch immer Rechtslehre studiert [tafaqaha] und nicht Sufismus studiert hat [tasawwaf] wird verderben; und wer auch immer Sufismus studiert und hat Rechtslehre nicht studiert wird ein Häretiker; und wer auch immer beides kombiniert wird die Wahrheit erreichen.”

[‘Ali al-Adawi: Band 2, Seite 195]

Imam Shafi’i (150 – 205 AH.)

“Ich habe die Sufi Leute begleitet und ich habe von ihnen drei Wissen erhalten: …wie man spricht; wie man Leute mit Nachsicht und einem weichen Herzen behandelt… und sie… führten mich auf den Wegen des Sufismus.”

[Kashf al-Khafa, ‘Ajluni: Band 1, Seite 341]

Imam Ahmad bin Hanbal (164 – 241 AH.)

“Oh mein Sohn, du musst mit den Leuten des Sufismus sitzen, denn sie sind wie eine Fontäne des Wissens und sie behalten die Erinnerung Allahs in ihren Herzen. Sie sind die Enthaltsamen und sie haben die stärkste Spiritualität.”

[Tanwir al-Qulub: Seite 405]

Imam Ghazzali (450 – 505 AH.)

“Ich wusste wahrlich, dass die Sufis die Strebenden auf Allah’s Weg sind, und ihr Benehmen ist das beste Benehmen, und ihr Weg ist der beste Weg, und ihre Manieren sind die geheiligsten. Sie haben ihr Herz von allem anderen als Allah gereinigt und haben sie zu Strömen fürr Flüsse, welche fliessen um Wissen über das göttliche Wesen zu erhalten, gemacht.”

[al-Munqidh: Seite 131]

Den sufismus gibt es sowohl in der ahlussunnah, als auch bei der shi3at ali

İch persoenlich mag den tasawwuf (sufismus) sehr. Er ist die lehre des nefs (ego) und des ruh (seele).

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 33

Ich bin Buddhist und äußere mich mal dazu.

In Deutschland gibt es kein Gesetz, dass einem Glaubensvorstellungen verbietet. Es ist dir also nicht verboten.

Allerdings ist eine Mischung des Buddhismus mit monotheistischen Religionen schwierig, da es Widersprüche gibt.

Du wirst also bei solch einer Vermischung voraussichtlich von keiner dieser Religionsgemeinschaften als vollwertiges Mitglied angesehen werden, da du die Lehren in wesentlichen Punkten änderst.

Gott und Seele

Im Buddhismus gibt es keinen allmächtigen Schöpfergott, keine göttliche Lehre und keine Propheten mit Gottes Botschaft. Außerdem existiert die Vorstellung einer ewigen Seele nicht.

Der Buddhismus lehrt, dass es keinen Sinn macht, über metaphysische Fragen wie die Existenz Gottes nachzudenken, da sie für den Menschen ohnehin nicht beantwortbar sind.

Selbst "Gottheiten" (Devas) leiden im Buddhismus und fürchten, im
Kreislauf der Wiedergeburten wieder absteigen zu müssen und neiden
anderen Gottheiten ihren Rang. Außerdem sind sie sterblich.

All das kollidiert mit dem abrahamitischen Bild des allmächtigen Schöpfers.

Außerdem lehrt der Buddhismus, dass der Mensch kein ewiges Selbst (Seele) hat und steht damit im Widerspruch zu den abrahamitischen Religionen.

Leiden und Sünde

Die Vorstellung der "Erbsünde" durch Adam und Eva ist im Christentum wichtig, da sie dazu führt, dass der Mensch das Leben bereits mit einer Befleckung beginnt und vermutlich erst durch das Sakrament der Taufe der Erlösung teilhaftig werden kann.

Verstöße gegen göttliche Gebote führen in abrahamitischen Religionen zu "Strafen", wobei dies unterschiedlich ausgelegt wird - das reicht vom Gefühl der "Gottferne" bis zur Vorstellung einer ewigen Verdammnis in der Hölle.

Im Buddhismus wird gelehrt, das alles im Leben vergänglich ist und jedes Lebewesen dem Leiden unterliegt. Die gesamte Existenz wird als leidvoll angesehen, da man immer an den Folgen der Anhaftungen leidet,

Allerdings gibt es im Buddhismus keine göttlichen Gebote, keine Sünden und keine göttlichen Strafen. Man ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Erbarmen und Karma

In den abrahamitischen Religionen kann man praktisch immer auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauen, sofern man aufrichtig bereut und sich von der Sünde abwendet. Gott verzeiht einem reuigen Sünder.

Im Buddhismus gibt es dieses Erbarmen nicht. Man trägt die volle Verantwortung für sein Leben und kann die Folgen seiner Taten nicht ungeschehen machen. Irgendwann fällt es auf einen zurück.

Erlösung

Für den Christen ist die Erlösung nur über den Glauben an Jesus Christus als Sohn Gottes möglich. Für den Muslim gibt es keinen Gott außer Allah, der den Menschen richtet.

Man hofft auf eine Art von Himmelreich, oder Paradies in der Nähe Gottes

Im Buddhismus wird die "Selbsterlösung" gelehrt und allgemein gesagt ist das Ziel das völlige Verlöschen der eigenen Existenz, bzw. der Beistand, anderen Wesen bei ihrem Weg zu dieser endgültigen Befreiung zu helfen.


ich denke du siehst, wie sehr die Ansichten dort auseinandergehen.

Leben nach dem Tod


Die Vorstellung, bis zum Tag der Wiederauferstehung in eine Art ewigem Schlaf zu ruhen, oder unmittelbar in ein Paradies einzugehen, ist Inhalt der abrahamitischen Religionen.

Im Buddhismus gibt es dagegen die Vorstellung der Wiedergeburt, wobei sie in manchen Traditionen von großer und in anderen von untergeordneter Bedeutung ist.

Buddhistische Meditation

Einige Formen der buddhistischen Meditation weisen keinerlei Elemente einer Anbetung auf und sind damit quasi religionsneutral.

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, auch als Andersgläubiger zu meditieren, da dies für viele gar keine religiöse Praxis, sondern eher eine Entspannungsmethode ist.

Diese "therapeutische Wirkung" ist zwar nicht der Zweck der buddhistischen Meditation, reicht aber für die meisten Menschen als Grund aus.

Ich selbst habe schon gemeinsam mit Vertretern von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Neo-Paganismus und Esoterik-Szene buddhistische Meditation geübt, ohne dass auch nur das Wort "Buddha" gefallen wäre.

Mein Fazit

Auch wenn der Buddhismus nicht den Anspruch erhebt, der einzig ware Weg zu sein, tritt bei Kombination mit anderen Religionen, insbesondere wenn sie einen Absolutheitsanspruch auf allein selig machende Lehre erheben, ein massiver Widerspruch auf.

Du kannst natürlich glauben woran du willst und "Patchwork-Religiosität", die teilweise auch Elemente aus der Esoterik-Szene und dem Okkultismus aufnimmt, ist weit verbreitet und nicht gesetzlich verboten.

Allerdings wirst du mit solch einem persönlichen Gemisch weder als Jude, noch als Christ, Muslim, oder Buddhist gelten.

Du bist dann eben einer der vielen Patchwork-Religiösen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Du kannst also viel machen, allerdings gibt es einfach Überschneidungen, die gemäß der jeweiligen Lehre von einer der Seiten nicht akzeptiert wird, bzw. in Widerspruch steht.

Der Buddhismus hat fünf Tugendregeln, deren freiwillige Einhaltung man gelobt

  • Kein Leben nehmen
  • Nicht gegebenes nicht nehmen
  • Die Rede nicht missbrauchen
  • Die Sexualität nicht missbrauchen
  • Den Geist nicht betäuben

Diese Grundregeln mögen beispielsweise mit den zehn Geboten in Einklang zu bringen sein, da sie einfach eine Anleitung für ein achtsames Leben darstellen, in dem man möglichst wenig Leiden verursacht.

Wenn Buddha aber lehrt, dass die Frage der Existenz Gottes nicht beantwortbar ist, die Existenz einer Seele bestritten wird und die Selbsterlösung statt der Errettung durch Gott erforderlich ist - dann sind das Punkte, die ideologisch nicht einfach "korrigierbar" sind.

Kommentar von Haldor ,

Eine ausgezeichnete Erklärung! Sehr informativ!

Antwort
von Dackodil, 85

Der Buddhismus nimmt nicht für sich in Anspruch, eine Religion zu sein.
Er fordert keinen Glauben. Im Gegenteil, er fordert auf, selbst zu prüfen, alles kritisch zu hinterfragen und seine Erfahrungen selbst zu machen.

Damit ist der Buddhismus mit allen Religionen kompatibel.
Als der Buddhismus mit dem Hinduismus in Kontakt kam, wurden dessen Götter integriert. Genauso kann er den Islam integrieren.

Ob allerdings der Islam den Buddhismus integrieren kann ...

Kommentar von Papabaer29 ,

Der Diskordianismus ist eine Religion (oder auch nicht).

Und hat ebenfalls nichts dagegen! (Möglicherweise aber auch doch.)

Kommentar von Dackodil ,

Ich hab schon genug von den konventionellen Religionen, da brauch ich nicht noch mehr Quatschreligionen.

Kommentar von Papabaer29 ,

Ganz recht! Ich finde auch, dass man "römisch-katholisch" nicht unbedingt braucht!

Antwort
von Missi1103, 10

Nein du darfst anderen Religionen gar nicht glauben es gibt nicht halb moslem es gibt entweder moslem oder Christ und noch vieles mehr. Wenn du noch an buddismus glaubst macht es dich ungläubig.

Jetzt aber im Ernst du glaubst nicht wirklich das Statue Gott sind oder?? Weil das glauben die buddisten und das ist etwas was allah nicht verzeiht.

Antwort
von urkss, 33

Dürfen: Kommt drauf an von welcher Seite aus du das betrachtest. Aus islamischer Sicht ist es nicht erlaubt. Aus buddhistischer Sicht gilt die Eigenverantwortung. Es ist nicht gut, aber im Endeffekt dein eigener Geist, den du mit so einem Vorhaben verwirrst.

Können: Ja, natürlich. Das ist aber ungefähr so sinnvoll, wie wenn du Whisky, Bier und Kakao zusammenschüttest, in der Hoffnung dein neues leckeres Lieblingsgetränk zu erzeugen. Jedes für sich betrachtet mag in sich stimmig sein, das Resultat ist aber wenig bekömmlich.


Buddhismus und die abrahamitischen Glaubensreligionen unterscheiden sich in ihren Ansichten nunmal deutlich. Das hat Enzylexikon bereits sehr gut auseinandergedröselt. Um beide zusammenzubringen müsstest du beide dermaßen verbiegen, dass das Resultat immer irgendeine in sich unstimmige Patchworkreligion sein wird, welche weder mit Islam noch mit Buddhismus viel gemein hat. Sowas findet man in der Wellness-Eso-Ecke leider zuhauf.

Antwort
von viktorus, 33

Du darfst dir deinen "Gott" gerne selbst zurecht basteln, aber was nützt dir das ?

Gottes Wort ist Wahrheit (Joh.17,17) und alles andere (2.Kor.4,4) logischerweise nicht (Offb.12,9).

Antwort
von hummel3, 57

Man "darf" natürlich vieles, solange man damit nicht andere schädigt. - Aber sinnvoll ist es keinesfalls, an 2 verschiedene Religionen gleichzeitig zu glauben! 

Wer so fragt, der gibt gleichzeitig zu, dass er nicht weiß, was Glaube im religiösen Sinne eigentlich bedeutet.

Glaube ist das Überzeugtsein von der Lehre einer konkreten Religion. - Man hält also den Inhalt der einen oder anderen Religion für wahr und richtig.

Da es aber bekanntlich immer nur eine Wahrheit gibt, ist es unvereinbar Inhalte zweier Religionen/Philosophien (Buddhismus) nach Belieben zu mischen und zu glauben damit eine weitere Wahrheit gefunden zu haben.

Kommentar von hummel3 ,

Meiner Aussage, dass es nur "eine Wahrheit gibt", möchte ich auch gerne noch das bekannte, passende Zitat anfügen: "Man kann nur einem Herren dienen".

Antwort
von peoplelife, 74

Wie soll das gehen? Der Buddhismus hat keinen Gott und abgesehen davon gleichen sich diese Religionen nicht. Und um zu meditieren und an diese Weißheiten zu glauben muss man nicht der Religion angehören.

Kommentar von Cyanoeye ,

Deshalb sagte ich es ist eine Mischung aus beiden

Kommentar von peoplelife ,

Zur Hölle mit den Religionen, glaub doch einfach an das, an das DU!nicht Millionen andere, sondern nur DU! glauben willst.

Wie man sich wegen solch einen Mumpitz verrückt machen kann. Merkt keiner das das Leben viel erfüllter ist ohne an strenge Vorgaben zu glauben die in staubigen alten Büchern stehen?'

Entweder glaubt man an das was man will, oder an eine Religion, aber beides geht nicht.

Kommentar von Blizzardtwist ,

Wieder ein unwissender Mensch.

1. "Zur Hölle mit den Religionen"

Hab mal etwas Respekt vor anderen Menschen. "Zur Hölle"? Wenn du das schreibst, nehme ich an, dass du ungläubig bist. Somit solltest du doch eigentlich an keine Hölle glauben, oder?

2. "glaub doch einfach an das, an das DU!nicht Millionen andere, sondern nur DU! glauben willst."

Woher willst du wissen, ob SIE/ER! daran glauben will oder nicht?

3. "Merkt keiner das das Leben viel erfüllter ist ohne an strenge Vorgaben zu glauben"

Woher willst du, der du doch garnicht gläubig bist wissen wie erfüllt das Leben eines gläubigen ist? Deine sogenannten "strengen Vorgaben" sind der Grund, warum Menschen menschlich sind. Die Menschen, die an nichts glauben sind meisten diejenigen, die nicht wissen, was sie dürfen und was nicht.
Außerdem: Wieso sollte man diese Leben "Frei" leben wollen, wenn man sich selbst eingrenzen, aber dafür im nächsten Leben "Freiheit" hat, die niemals enden wird?

4. "in staubigen alten Büchern"

Ich weiß zwar nicht wie es mit der Bibel und anderen Büchern aussieht aber der Quran ist weder staubig, noch ist er alt.
Wir Muslime achten und pflegen den Quran sehr. Der Quran wird sogar immernoch gedruckt.

Kommentar von peoplelife ,

Ich spare mir jegliche weitere Konversation. Führt eh zu keiner Lösung, über das Thema kann man ewig diskutieren.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Meiner Meinung nach ist Religion kein Mumpitz, ich bin Christ. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Such danach doch mal im Internet. Ich glaube nicht, dass die ganze durchdachte Welt aus Zufall entstanden ist. Kennen sie die erfüllten Prophezeiungen der Bibel?

Antwort
von Joggijoggi, 70

Nein den in islam glaubst du an Allah und an das was im koran steht und dann kann man keine andere religion praktizieren .,.man darf aber Joga machen und Meditieren 

Kommentar von Papabaer29 ,

Nun ist Budhismus ja keine Religion. Insofern...

Kommentar von halloschnuggi ,

Wenn man joga als sport macht ist es erlaubt wenn man aber das aus innere ruhe macht so wie die budhissten ist es verboten. Im islam ist die meditation nämlich das 5mal tägliche gebet

Kommentar von Papabaer29 ,

Na dann passt es ja!

Der Budismus ist ja bekanntlich wie Wasser. Und das Wasser bleibt ja das gleiche, auch wenn man einen anderen Fisch hinein setzt.

Antwort
von BiturboFan, 20

Du darfst alles machen, was Du möchtest, Gott hat jedem Menschen auf der Welt seinen freien Willen gegeben, es ist halt nur die Fragen, ob Du damit am Ende glücklich sein wirst und die Antwort hier lautet: NEIN.

Kommentar von Dackodil ,

Woher willst du das wissen?

Das, oder das Gegenteil, könntest du nur wissen, wenn du allwissend wärst und damit Gott.
Eine solche Behauptung wäre Blasphemie.

Antwort
von earnest, 29

Wenn du möchtest, kannst du an 41 Religionen gleichzeitig glauben. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Es ist eine Frage des Wollens, nicht des Dürfens.

Gruß, earnest


Antwort
von TurnedCross, 84

Natürlichen darf man das. In Deutschland gilt Religionsfreiheit das heißt du darfst an alles glauben was du möchtest.

Kommentar von Blizzardtwist ,

Ich glaube nicht, dass sie/er über Deutschland geredet hat. Sie/Er wollte es aus der Islamischen sicht wissen, denke ich mal.

Kommentar von TurnedCross ,

Mhh kenn mich nicht spezifisch mit Religionen aus

Antwort
von waldfrosch64, 22

Als Buddhistischer Sicht  kannst du machen was du willst .Denn dort gibt es keinen Schöpfer Gott .

Aber  du scheinst keine Vorstellungen von realistischen Existierenden Islam zu haben.

Denn der spricht einem Buddhisten, nicht mal eine Existenz /Lebensrecht zu .Der Islam ist ein System das durch das Islamische Gesetzt ,die Scharia  ,den Bereich im Leben der Gläubigen regelt .Angfangen von der Tatsache wie du auf die Toilette zu gehen hast ,bis dahin wie du dich als Mulsim zu verhalten hast wenn du es bis zum Politiker geschafft hast .(Um es mal etwas überspitzt zu formulieren )

Synkretismus also Vermischung von Lehren verschiedener Religionen hat hier keinen Platz . Und ist im Grunde immer  Unfug !Da such solches  sich selbst widerspricht .Befasse dich mit der Ahmadiyya Kultur ,und du wirst feststellen das die vom Islam her gesehen keine Berechtigung haben sich überhaupt noch Muslime zu nennen .

Wenn du das eine wie das andere Konzept mal gründlich durch seine eigene Lehr Aussagen studierst, dann merkst du das sehr bald auch von ganz alleine .

Antwort
von Hideaway, 113

Bei uns darf man das. In Saudi-Arabien wäre es weniger empfehlenswert, diese Kombination zu praktizieren. Da wird man schnell zum unfreiwilligen Hauptdarsteller einer gut besuchten öffentlichen Darbietung (jeden Freitag nach dem Mittagsgebet, Eintritt frei).

Antwort
von Spirit528, 82

Der Buddhismus ist eine Lehre. 

Eine Religion ist ein Irrweg. Das Wort Religion kommt vom lateinischen Wort religare und bedeutet soviel wie "zurück halten, (zurück) binden, beschränken". Also kann ich mir kaum vorstellen, was ein freier Mensch damit  überhaupt anfangen will.
Doch glauben kannst Du, was Du willst. 

Mögen alle Wesen Glück erfahren.

Kommentar von Blizzardtwist ,

Nur weil man sich zurück hält und beschränkt wird, heißt es nicht, dass du nicht frei bist.

Kommentar von Spirit528 ,

Doch. Genau das heißt es. 

Kommentar von waldfrosch64 ,



Eine Religion ist ein Irrweg.

  • Na eine Meinung darfst du haben ,aber die nun als absolutes Wissen auszugeben ?
  •  wenn wir  es in ursprünglichen sinne des Wortes betrachten  ,das da mal hiess  :

Religion

Glaube, Glaubensbekenntnis
aus lat. religio, Gen. onis, „rücksichtsvolle, gewissenhafte Beachtung, bes. von Heiligem, Frömmigkeit, Gottesfurcht“,wahrscheinlich zu lat. *religere „rücksichtsvoll beachten“, aus lat. re– „wieder, noch einmal“ (verstärkend) und lat. *ligere, legere „achten“. .Schon bei Cicerowurde dieAbleitung aus lat. ligare „binden“ in Erwägung gezogen, Religion wäre demnach im Sinne von „Rückbindung“ zu verstehen, doch ist dies inhaltlich und lautlich weniger plausibel
Und genau so verstehe ich und die Kirche das auch .

http://www.wissen.de/wortherkunft/religio

Natürlich versucht man das heute bei Wiki und Co zu relativieren und umzudeuten ...



Kommentar von Spirit528 ,

Ich habe meine Information nicht aus Wikipedia gezogen, sondern in verschiedenen Quellen nachgelesen und überprüft.

religio selbst wurde durch Lactantius von religare abgeleitet und bezeichnete ursprünglich nicht "Rücksicht" oder "Gewissenhaftigkeit". Es bedeutete die "Bindung an Gott".

http://www.erich.satter.info/les-religion.htm

In jedem Fall steht eine derartige Gebundenheit echter Spiritualität entgegen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich habe eine Religion, ich bin Christ. Gründe, warum ich daran glaube und es meiner Meinung nach kein Irrweg ist findet man auf meinem Profil.

Kommentar von Spirit528 ,

Ich möchte Deine Illusion nicht zerplatzen oder Dich beleidigen, aber Jesus ist nichts anderes als ein Symbol für die Sonne. Die Bibel ein Buch über Astrologie.

Jesus sei über das Wasser gegangen, wie die Sonne jeden Tag.
Jesus sei am Kreuz gestorben, wie die Sonne jedes Jahr am Sternenbild -Kreuz des Südes- "stirbt" und ist dann drei Tage lang "tot". 
Jesus ist das Licht der Welt. Die Sonne ist das Licht der Welt. Jesus ist das Licht der Welt. Die Sonne ist das Licht der Welt. Jesus ist das Licht der Welt. Die Sonne ist das Licht der Welt. Jesus ist das Licht der Welt. Die Sonne ist das Licht der Welt. 
Jesus hat die Armen und Blinden geheilt. Klar. Die Sonne heilt uns alle. Sie schenkt uns Wärme, Kraft, Energie, tankt uns richtig auf.

Du kannst an die gelehrte Lüge glauben, dazu hast Du gerade in der BRD, aber auch durch die Menschenrechte weltweit das gute Recht. Doch der Wahrheit entspricht es nicht.

Dennoch ist Jesus durch den Glauben zum Symbol für das positive im Menschen geworden und zur Personifikation der Erlösung. Aber die Bibel erzählt mit Jesus nicht von einem echten, auf der Erde wandelnden Menschen. 

Sicher ist, dass "die Welt" (wobei man in dem Zusammenhang wohlgemerkt das gesamte Etwas meint, in dem wir uns befinden) nicht per Zufall entstanden ist. Sie wurde geplant und designed. Von der Natur selbst. Die Natur basiert auf sich wiederholenden, unendlich, aber einfachen Mustern. Der goldene Schnitt findet sich in jeder Pflanze, in jedem Tier, eigentlich in allem was ist. Deswegen ist die Natur perfekt. Die Natur (der Spirit) ist deswegen vollkommen, weil sie vermeintlich schon immer da gewesen ist. Gott (= die Schöpfung = die Natur) muss schon da gewesen sein als es zum Urknall kam (oder als das Leben "designed" wurde). 

Verstehe mich nicht falsch. Ich habe auch "Sachen erlebt", die so gar nicht zu dem passen, was ich dann in den Naturwissenschaften (also jener Bereich, der Wissen über die Natur schafft) gelernt habe. Doch deswegen bin ich spirituell, nicht religiös. Nicht irgendein ein Gott kann mich strafen oder erlösen, sondern einzig und alleine Naturgesetze und spirituelle Zusammenhänge.

Jesus is the son of god. Jesus is the sun of god. Jesus is the sun in nature. Jesus is the sun.

Antwort
von ideni, 115

Mach was du für richtig hält und dich glücklich macht. Nehme dir von allen die positiven Dinge heraus.

Antwort
von SibTiger, 89

Warum nicht? Allerdings würde ich sagen, der Buddhismus ist eine sehr viel intelligentere Weltanschauung als der (fundamentalistische) Islam. Warum also noch zweifelhafte islamische Glaubens-Konstruktionen, wie die Hölle in den Glauben einfließen lassen.

Antwort
von wheuhx, 20

Das schliesst sich doch wohl meist von den Inhalten der Glaubenslehren aus, oder?

Antwort
von suziesext04, 15

hi CyanoEye - der Buddhismus ist kein religiöses Glaubenssystem, vor allem nicht der Altbuddhismus. Theoretisch könntest du zb an Allah glauben, aber das wars dann auch schon.

Das ganze soziale, juristische und politische Regelwerk (Scharia, sadistische Tierschlachtung, Dschihad gegen die Ungläubigen, ihre Versklavung, Ausbeutung, Unterdrückung) dürftest du nicht befolgen, weil in buddhistischer Sicht solche Doppelmoral zu sehr schlechtem Karma führt.

Vom Islam her ist das sowieso völlig ausgeschlossen: Buddhisten werden von Sunniten und Shiiten als Götzendiener, als Kuffar, Buchlose und Untermenschen eingestuft, sie haben in diesen Ländern weder Menschenrechte noch Religionsfreiheit, sondern nur die Wahlfreiheit:

entweder Allah anzubeten oder umgebracht zu werden.

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