Eine Nachbarin wäscht für diverse Sportteams und hängt das alles auf mehreren Spinnen in ihrem Garten auf. Jetzt kursiert hier eine Unterschriftenaktion, weil das anscheinend fast alle außer uns stört. Ist sowas rechtlich geregelt?
Bei Rasenmähen, Presslufthammer gebrauch, etc. könnte ich das verstehen, aber nicht bei Wäsche aufhängen!

Ob Maschendrahtzaun, Raucher oder anders Gläubige; die Deutschen brauchen immer jemanden, gegen den mobil gemacht wird. In Deutschland gang und gebe.
Wäsche aufhängen ist noch nicht verboten; solange die Umwelt diese nicht gesundheitsgefährdend beschmutzt. Deutschland wird auch darin bald führend sein.
Ich würde Menschen mit solchen Unterschriftensammlungen vom Hof jagen.
Pfui - da wird das Wort Nachbarschaftshilfe wiedermal richtig in den Dreck gezogen.
Armes Deutschland!
Es gibt keinen Grund seine Wäsche nicht aufzuhängen - sogar das Autowaschen an Tankstellen ist wohl mittlerweile Sonntags erlaubt ... Das kann einem niemand verbieten!
demosthenes am 6. Februar 2007 19:53 Tankstellen stehen aber nicht in Wohngebieten!
Na, das weiß ich nicht so wirklich, mag sein in reinen Wohngebieten nicht, allerdings werden in Mischbebauungen auch Menschen neben Tankstellen leben müssen, und da geht es dann auch mehr um den Lärm als Wäsche, die auf der Leine hängt und die Optik stört, oder?
Man kann sich ja auch einigen, mit der Wäsche und miteinander reden, ohne direkt mit ner Unterschriftsaktion zu starten, als würde nebenan ein Kraftwerk gebaut. Manchmal muss man einfach die Kirche im Dorf lassen und nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen ...

In Niedersachsen wäre das eindeutig verboten, weil es hier ein Gesetz gibt, nach dem jede Arbeit an Sonn- und Feiertagen verboten ist, ausser notwendigen Tätigkeiten wie etwa der Versorgung der Familie und des Viehs und natürlich in Berufen wie Taxifahrer, Krankenschwester usw..
Das geht soweit, dass selbst das Unkrautzupfen auf der eigenen Terasse verboten ist, was bekanntlich kein Geräusch macht und wo einen hinter dem Haus auch niemand sehen kann!
Es geht nicht darum, dass eine konkrete Person sich gestört fühlt, sondern dass irgendeine nicht zu benennende Person sich gestört fühlen könnte, z.B. der Pilot eines Hubschraubers, der zufällig meine Terasse überfliegt und sich durch meinen Anblick bei der Arbeit in seiner feiertäglichen Stimmung gestört fühlt.
DAS IST KEIN WITZ!!!

Es scheint mir weniger Recht-Frage, mehr ist es ein Versuch denjenigen der sich in einem Ortschaft durch irgendetwas unterscheidet einen Zeichen zu setzen. Kenne ich, uebrigens aus der Dorf meiner Grosseltern: Sonntag = heilliger Ruhetag = darf nichts gemacht werden, selbst die Waesche von Samstag muss rechtzeitig weggeraumt werden... usw. Wenn eine Prozession durch den Dorf zieht, zB, am 15.08., darf man dich nicht sehen, wenn du nicht da mitlaufst; Solche Regeln sind immer straenger innerhalb kleiner Ortschaften und koennen einigen Menschen richtig unangenehm werden. Ich wurde diese Unterschriftsammler auch wegjagen! Ist aber meine bescheidene Meinung. LG