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Darf man am Sonntag die Wäsche im Garten aufhängen?

gefragt von bienlein am 06.02.2007 um 11:03 Uhr

Eine Nachbarin wäscht für diverse Sportteams und hängt das alles auf mehreren Spinnen in ihrem Garten auf. Jetzt kursiert hier eine Unterschriftenaktion, weil das anscheinend fast alle außer uns stört. Ist sowas rechtlich geregelt?


Reply


Vollstrecker
beantwortet von Vollstrecker am 6. Februar 2007 11:11
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Bei Rasenmähen, Presslufthammer gebrauch, etc. könnte ich das verstehen, aber nicht bei Wäsche aufhängen!


Joachim Radünzel
beantwortet von Joachim Radünzel am 6. Februar 2007 12:29
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Ob Maschendrahtzaun, Raucher oder anders Gläubige; die Deutschen brauchen immer jemanden, gegen den mobil gemacht wird. In Deutschland gang und gebe.
Wäsche aufhängen ist noch nicht verboten; solange die Umwelt diese nicht gesundheitsgefährdend beschmutzt. Deutschland wird auch darin bald führend sein.
Ich würde Menschen mit solchen Unterschriftensammlungen vom Hof jagen.
Pfui - da wird das Wort Nachbarschaftshilfe wiedermal richtig in den Dreck gezogen.
Armes Deutschland!


anonym
beantwortet von Markus Kegel am 6. Februar 2007 11:08
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Es gibt keinen Grund seine Wäsche nicht aufzuhängen - sogar das Autowaschen an Tankstellen ist wohl mittlerweile Sonntags erlaubt ... Das kann einem niemand verbieten!

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 6. Februar 2007 19:53

Tankstellen stehen aber nicht in Wohngebieten!

Kommentar von Markus Kegel am 7. Februar 2007 07:39

Na, das weiß ich nicht so wirklich, mag sein in reinen Wohngebieten nicht, allerdings werden in Mischbebauungen auch Menschen neben Tankstellen leben müssen, und da geht es dann auch mehr um den Lärm als Wäsche, die auf der Leine hängt und die Optik stört, oder?

Man kann sich ja auch einigen, mit der Wäsche und miteinander reden, ohne direkt mit ner Unterschriftsaktion zu starten, als würde nebenan ein Kraftwerk gebaut. Manchmal muss man einfach die Kirche im Dorf lassen und nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen ...


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 6. Februar 2007 14:25
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In Niedersachsen wäre das eindeutig verboten, weil es hier ein Gesetz gibt, nach dem jede Arbeit an Sonn- und Feiertagen verboten ist, ausser notwendigen Tätigkeiten wie etwa der Versorgung der Familie und des Viehs und natürlich in Berufen wie Taxifahrer, Krankenschwester usw..

Das geht soweit, dass selbst das Unkrautzupfen auf der eigenen Terasse verboten ist, was bekanntlich kein Geräusch macht und wo einen hinter dem Haus auch niemand sehen kann!

Es geht nicht darum, dass eine konkrete Person sich gestört fühlt, sondern dass irgendeine nicht zu benennende Person sich gestört fühlen könnte, z.B. der Pilot eines Hubschraubers, der zufällig meine Terasse überfliegt und sich durch meinen Anblick bei der Arbeit in seiner feiertäglichen Stimmung gestört fühlt.

DAS IST KEIN WITZ!!!


Betty
beantwortet von Betty am 6. Februar 2007 17:04
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Es scheint mir weniger Recht-Frage, mehr ist es ein Versuch denjenigen der sich in einem Ortschaft durch irgendetwas unterscheidet einen Zeichen zu setzen. Kenne ich, uebrigens aus der Dorf meiner Grosseltern: Sonntag = heilliger Ruhetag = darf nichts gemacht werden, selbst die Waesche von Samstag muss rechtzeitig weggeraumt werden... usw. Wenn eine Prozession durch den Dorf zieht, zB, am 15.08., darf man dich nicht sehen, wenn du nicht da mitlaufst; Solche Regeln sind immer straenger innerhalb kleiner Ortschaften und koennen einigen Menschen richtig unangenehm werden. Ich wurde diese Unterschriftsammler auch wegjagen! Ist aber meine bescheidene Meinung. LG





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