Frage von FrankoLogo, 60

Darf man als Mieter einen Flüchtling aufnehmen, Fragen über Mietvertrag ändern, Rechte usw. Wer kennt sich da aus?

Antwort
von bwhoch2, 19

Dazu gibt es im Grunde mehrere Situationen:

1. Der Flüchtling hat noch keinen Anerkennungsstatus: Du darfst ihn nicht aufnehmen

2. Der Flüchtling darf bleiben und hat ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Dementsprechend muss er aus der Gemeinschaftsunterkunft möglichst bald ausziehen: Du darfst ihn rein von dieser Seite her aufnehmen. Der Vermieter könnte das aber untersagen.

3. Der Flüchtling wurde zu Deinem Lebenspartner: Wenn das einigermaßen sicher belegt werden kann, darf auch der Vermieter nichts dagegen haben.

In jedem Fall musst Du absolute Sicherheit darüber haben, welchen Status der Flüchtling hat. Es könnte gut sein, dass er entweder vor den Behörden oder der Polizei auf der Flucht ist oder dass er eine Schweinerei plant, für die eine Deckadresse notwendig ist.

Für den Fall, dass Dir der/die Flüchtlinge gut bekannt sind, sollte der Status klar sein und auch, dass von diesen keine Gefahr ausgeht. Das kann man dann auch dem Vermieter erklären.

Sobald aber Unsicherheit darüber besteht, Finger weg!

Antwort
von ManuViernheim, 11

Wenn Du den Flüchtling heiratest, kann der Vermieter nichts machen.

Wenn du ihn allerdings als Untermieter bei Dir einziehen lässt, brauchst Du die Zustimmung vom Vermieter,

Antwort
von leamarie2904, 53

Wenn der Vermieter es erlaubt, ja. Melde dich bei deiner Gemeinde und die teilen dir jemanden zu.

Antwort
von anitari, 24

Nicht ohne Zustimmung das Vermieters.

Fragen über Mietvertrag ändern, Rechte usw.

Die da wären?

Antwort
von ChristianLE, 25

Darf man als Mieter einen Flüchtling aufnehmen

 

Wenn dein Vermieter damit einverstanden ist, ja.

Fragen über Mietvertrag ändern, Rechte usw.

 

Wie meinst Du das?

Antwort
von Feuerherz2007, 37

Wenn er nichts bezahlt ist es kein Problem, denn das ist nach dem Mietrecht keine Untervermietung, ich würde das aber trotzdem mit dem Vermieter besprechen, sicher ist sicher. Er wird an den Nebenkosten merken, dass eine weitere Person eingezogen ist. Die Person muss auch offiziell gemeldet werden, beim Einwohnermeldeamt der Stadt. Außerdem könnte es ja sein, dass es bei der einen Person nicht bleiben wird.


Kommentar von anitari ,

denn das ist nach dem Mietrecht keine Untervermietung

Den Begriff Untervermietung kennt das Mietrecht nicht.

Ob gegen Bezahlung oder nicht spielt keine Rolle, jeder Zuzug weiterer Personen ist genehmigungspflichtig.

Er wird an den Nebenkosten merken, dass eine weitere Person eingezogen ist.

Und dem Mieter wegen unerlaubter Gebrauchsüberlassung an Dritte kündigen.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Die Antwort geht an der Realität vorbei und geht somit fehl.

Kommentar von anitari ,

Deine Antwort geht am Mietrecht vorbei und hätte für den Fragesteller möglicherweise fatale Folgen.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Es gibt mittlerweile viele Urteile, die berücksichtigt werden müssen, das Mietrecht alleine zu kennen reicht schon lange nicht mehr aus, deshalb gibt es tausende Fachanwälte für Mietrecht!

Kommentar von bwhoch2 ,

@Feuerherz2007

Was anitari schreibt, geht nicht fehl und es entspricht absolut der Realität:

Wer dauerhaft in einer Mietwohnung mitwohnt, muss auch dem Vermieter gemeldet werden, bzw. es muss um Erlaubnis gefragt werden, denn der Vermieter kann den Zuzug weiterer Personen untersagen. Nur wenn es sich um eigene Kinder oder den Lebenspartner handelt, kann er das nicht untersagen.

Wenn erst im Zuge der Betriebskostenabrechnung aufkommt, dass plötzlich der dreifache Wasserverbrauch vorliegt, ist es zu spät und es kann fristlos gekündigt werden.

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