Die "Pille danach" ist ein Präparat, das eine Einnistung der befruchteten Eizelle --- und damit des bereits wachsenden Menschen --- verhindert. Mit der Einnahme der Pille wird praktisch nicht die Empfängnis (im Sinne der Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle) verhindert, sondern die Fortsetzung der Schwangerschaft verhindert. Somit kommt der Einsatz der "Pille danach" einer Abtreibung im Frühstadium des Menschen gleich. Das ist ein Faktum. Ob man damit einverstanden ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.
Nach katholischer Ethik und Morallehre ist jede Abtreibung schweres Unrecht. Diese Unrecht trifft hauptsächlich das Kind, denn es wird mit Vorsatz getötet. Wenn eine Frau vergewaltigt wurde, ist das sehr schlimm, was geschehen ist. Noch schlimmer ist es, wenn sie dadurch schwanger geworden ist.
Aber nenne mir einen Grund, warum das gezeugte Kind dieses Unrecht mit seinem Leben bezahlen soll !
Was kann das Kind dafür, dass es unter schlimmster Gewalteinwirkung gezeugt wurde?
Dass das Aushalten der Schwangerschaft für die vergewaltigte Frau kaum auszuhalten ist, glaube ich sicher. Aber ich glaube auch, dass das erlittene Unrecht nicht durch weiteres Unrecht gemildert wird. Zur Vergewaltigung kommt dann noch der Tod dazu.
Ich hatte mal vor einigen Jahren eine Frau kennengelernt, die das "Ergebnis" einer solchen Vergewaltigung war. Sie war ihrer Mutter sehr dankbar, dass sie ihr trotzdem das Leben gelassen und dieses Opfer auf sich genommen hatte, 9 Monate und darüber hinaus jeden Tag an dieses Geschehen erinnert worden ist. Sie hatte eine tiefe Achtung vor ihrer Mutter. Die Mutter hatte sehr gelitten, aber das Leid hatte sich nicht vergrößert. Dieser Bericht war tief beeindruckend. Das Argument der Mutter war genau dieses: "Ich hab es nicht gewollt. Aber das Kind kann nichts dafür!"
Die Frage "wie sich die Frau in einem solchen Fall "als gute Katholikin" zu verhalten hätte!" empfinde ich in diesem Zusammenhang als etwas zynisch (auch wenn das von ihnen nicht so beabsichtigt war). Eher ist die Frage, wie der Frau geholfen werden kann. Ich denke, da bietet die Kirche doch einiges an Hilfe an.
Wenn der Peiniger aber ein Scheusal ist, den sie nicht heiraten will, bzw. der sich sofort auf und davon gemacht hat (z.B. wenn er ein Söldner o.Ä. ist)?
dann bleibt nur noch das Kloster
ich Zitiere die 5Buch Moses 22,28
Wenn jemand eine Jungfrau trifft die nicht verlobt ist und ergreift sie und wohnt ihr bei und wird dabei betroffen so soll der ihr beigewohnt hat ihrem Vater 50 Silberstücke geben und soll sie zur Frau haben weil ihr Gewalt angetan hat er darf sie nicht entlassen sein Leben lang
Ah, wer also vergewaltigt kauft den Eltern einfach die Tochter ab und hält sie dann als Quasi-Gefangene. Das ist natürlich praktisch.
so sind sie eben.....die Kathol*ken
Was hat das mit Katholiken zu tun?
Gar nichts, wie ich auch schon geschrieben habe. Stammt von Moses, er auch das Schweinefleisch verboten hat, bzw. Schweine und Frauen (wenn sie ihre Menstruation haben) sind unrein. Wenn man von Ägypten bis nach Kanaan 40 Jahre braucht um die Leute dahin zu führen, muss man sich nicht wunder, was da alles so abgeht.
Lerne mehr.
Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun
nice- wieviele gläubigen Katholiken müssten demnach Mörder sein?
Nein nein, du verstehst das falsch, das ist ja dann kein Mord.
Das ist eh alles Quatsch. Es werden keine Frauen zwangsverheiratet die vergewaltigt worden sind. Würde der Ethik der Christen widersprechen und Ehebrecher werden nicht mit dem Tod bestraft. Das ist das Strafgesetz der Juden vor ca. 7000 Jahren. Moses mußte einen Haufen Israeliten aus Ägypten führen und hat entsprechende Gesetze für die damalige Zeit erlassen. Christen hatten damit nie was zu tun.
Jaja, so sind sie die Atheisten. Sie hauen einem irgendwelche 7000 Jahre alten Sachen um die Ohren, wenns ihnen in den Kram passt. Dass der Mensch eine sowohl intellektuelle als auch religiöse Entwicklung durchmacht, das sehen sie nicht. Aber die Atheisten waren natürlich unabhängig von dieser ethischen Entwicklungsgeschichte, die auch maßgeblich von der (vor allem christlichen) Religion mitbeeinflusst wurde, schon zu allen Zeiten moralisch einwandfreie Gutmenschen.
Athe Chrismus - gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Stimmt - leider war das so. Sonst wäre die Menschheit, nicht nur der atheistische Teil von ihr, schon ein bedeutendes Stück weiter!
Möglich...oder es gäbe sie nicht mehr.