Frage von jesco666, 66

Darf man als Cannabiskonsument Blut spenden?

Ich rauche zurzeit regelmäßig Cannabis, möchte aber gerne nächste Woche zum 1. mal Blut spenden.
Ist das ein Problem?

Antwort
von TheMrSchnickers, 66

Das ist ein Problem. Gehe regelmäßig Blut, als auch Plasma spenden. Kann dir nicht den genauen Wortlaut der Frage wiedergeben die dort im Formular steht, aber es geht um die regelmäßige Einnahme von Rauschgiften. Damit kann man leider nicht spenden. Weder Blut, noch Plasma. Also entweder quitten, (wobei ich da nicht weiß, wie lang man nichts mehr geraucht haben mus) oder darauf warten, dass es legal wird ;) Trotzdem mal hin zu gehen kann ja aber nicht schaden. Viel Glück dir!

Kommentar von Vampirfrau ,

Es geht nicht um legal. 

Kommentar von jesco666 ,

Hey. Vorbei gehe ich sowieso um nochmal genau alles zu erfahren. Wollte vorab eine kleine Info, danke für deine Antwort.

Antwort
von LittlePeach7, 56

Hey :)

Also ich bin mir nicht ganz sicher aber ich denke schon das dies dir Probleme bereiten könnte beim Blutspenden :/
Also als ich Blutplasma spenden wollte musste ich vorher unzählige Fragen in einem Fragebogen beantworten wo unter anderem auch nach Drogenkonsum gefragt wurde.

LG :)

Kommentar von jesco666 ,

Ok dann rechne ich mal damit. Danke für deine Antwort.

Kommentar von LittlePeach7 ,

Bitte

Antwort
von Arteloni, 25

Auch Kinder, Neu- und Frühgeborene und sogar ungeborene Kinder in der Gebärmutter bekommen manchmal Bluttransfusionen. Diese Kinder mit dem zu belasten was man in seinem Blut mitführt ist unverantwortlich!

Ganz egal ob es Alkohol, Medikamente oder sonstige Drogen sind!

Ein Frühgeborenes von unter 1000 Gramm steckt das unter umständen nicht so leicht weg!

Antwort
von aXXLJ, 28

Wenn Du fragst, ob Du gegen bestehende Regelungen der jeweiligen Blutspende-Agentur verstößt, wenn Du als regelmäßiger Cannabiskonsument Blut spendest: Ja.

Wenn Du fragst, ob es Probleme macht, den Fragebogen nicht wahrheitsgemäß auszufüllen und bei den Kästchen "Drogenkonsum" ein "Nein" einzutragen: Nein.

Ist eine Gesundheitsbeeinträchtigung des potenziellen Blut-Empfängers zu erwarten, wenn ein Spender Cannabis konsumiert hat? Nein.

Mit einem halben Liter Blutsuppe, die mit aktiven oder nicht aktiven Abbauprodukten des Cannabiskonsums "kontaminiert" ist, gelänge es dem Empfänger nicht einmal dann ein leichtes High zu verschaffen, wenn es sich um eine Bluttransfusion - und nicht um eine Blutspende handeln würde.

Gespendetes Blut wird überdies längere Zeit gelagert, mitunter auch in seine einzelnen Bestandteile zerlegt, um es in gesonderter Form zu verwenden.

Wer also glaubt, von ein wenig gespendetem Blut, in dem ein paar Cannabinoide gebadet worden sind, ginge eine gesundheitliche Gefahr für den Empfänger aus, der glaubt auch, dass der Papst nach 22:00 Uhr im String-Tanga regelmäßigen Nonnenbesuch empfängt.

Kommentar von jesco666 ,

Danke für deine Antwort. 👍🏼

Kommentar von Arteloni ,

Ist dir eigentlich klar das auch Kinder, Früh- und Neugeborene und sogar ungeborene Kinder im Mutterleib manchmal Bluttransfusionen bekommen?

Schon mal was von einer Austauschtransfusion gehört? Es kann durchaus sein, dass mit einer einzigen Blutspende (Bzw. dessen Plasmaanteil) das ganze Blut eines Neu- oder Frühgeborenen ersetzt wird. 

Und jetzt erzähl mir nochmal, dass ein Frühchen von weniger als 1000 Gramm das nicht merken würde???

Solche Kommentare wie deiner machen mich wütend! Du hast ganz offensichtlich keine Ahnung und antwortest hier wie selbstverständlich!

Kommentar von aXXLJ ,

Werter (wütender) Arteloni,
Kinder, Früh- und Neugeborene bekommen ganz sicher keine Transfusionen in gewöhnlichen Blutspendestellen.

Kinder, Früh- und Neugeborene verfügen - ebenso wie Du - über das sogenannte "Endocannabinoidsystem".

Kinder, Früh- und Neugeborene einer letalen Dosis Cannabinoide mittels Austauschtransfusion auszusetzen, ist in der Praxis in etwa so (grandios) abwegig, wie Elefanten Giraffen gebären zu lassen.

Einige Kinder, weniger Früh- und Neugeborene,  scheinen besser über die Dauer der psychoaktiven Wirksamkeit von Tetrahydrocannabinol und die relativ schnelle Verstoffwechslung zum nicht psychoaktiven Abbauprodukt zu sein als Du.

Wenn Du jetzt immer noch wütend bist, hast Du es verpasst, entscheidende Dinge hinzuzulernen. Dein Problem...

Kommentar von Arteloni ,

Selbstverständlich kommt jede Blutspende z.B. vom DRK von jeder "gewöhnlichen Blutspendestelle" auch für Frühgeborene, sogar für ungeborene, in Frage.

Du magst dich vielleicht mit Cannabis auskennen, mit dem Procedere einer Blutspende und der Transfusion jedoch offensichtlich nicht.

Die Halbwertzeit von THC wird mit bis zu 24 Stunden angegeben. Bis zur inaktiven THC-Carbonsäure gibt es noch ein weiteres aktives Abbauprodukt nämlich das 11-Hydroxy-THC desen HWZ mit bis zu 18 Stunden angegeben wird.

Wie kommst du dazu zu behaupten, dies sei für ein unreifes ZNS völlig unproblematisch? Bei Erwachsenen sehe ich ja ein das es eher harmlos ist, nicht aber bei Säuglingen und Frühgeborenen.

Das gilt für alle Psychoaktiven Substanzen, auch nach einem Vollrausch mit Restalkohol sollte man nicht Blutspenden gehen. Ein Erwachsenen würde von dem bisschen Alkohol nichts merken, ein Kind von 1000 Gramm oder weniger jedoch schon!

Kommentar von aXXLJ ,

Wie kommst du dazu zu behaupten, dies sei für ein unreifes ZNS völlig unproblematisch?

Die Wahrscheinlichkeit der Schädigung eines unreifen ZNS durch Kontaminierung von Cannabinoiden per Blutspende oder per -transfusion liegt bei nüchterner Betrachtung erheblich unter dem gesundheitlichen Risikopotenzial, das werdende Mütter durch Rauchen (aktiv, passiv), Kaffee/Tee-Konsum, Feinstaubbelastung, Alkohol, Medikamante oder sonstige Stoffe legalen Ursprungs in Kauf nehmen (müssen).

Ich finde, man sollte auf dem Teppich bleiben, die kirche im Dorf lassen und nicht den Eindruck vermitteln, ein Cannabis gebrauchender Blutspender sei für den/die potenziellen Empänger/in wie ein geistig umnachteter Sprengstoffgürtel-Träger mit Selbst- und Fremdschädigungs-Absichten.

Antwort
von Vampirfrau, 44

Und Du bist nicht in der Lage das mal 1-2 Wochen zu unterlassen?

Dann eben nicht spenden.

Kommentar von jesco666 ,

Doch, na klar kann ich das.
Muss man das vor einer Spende? (Dann tue ich das natürlich.) Oder war das nur eine vorwerfliche Gegenfrage?

Kommentar von Vampirfrau ,

Nee, das war meine Antwort. 

Kommentar von jesco666 ,

Alles klar. Danke, für nichts. 👍🏼

Kommentar von Vampirfrau ,

Ich kriege jedes Mal ne Nachricht, wenn jemand was über Blutspende wissen will und veantworte die auch wirklich gern.  Aber ich bin genervt, immer wieder die gleichen bescheuerten Fragen zu lesen.

Beantworte trotzdem, aber eben kurz.

Wenn Du mal mitdenken würdest, liest Du in meiner Antwort eigentlich was Du wissen willst. Weniger Kiffen, da funktioniert das Hirn besser. Manoman.

Kommentar von jesco666 ,

Du hättest einfach sachlich antworten können oder eben gar nicht, wenn es dich nervt.
Ich habe nochmals nachgefragt ob das ein 'Fakt' ist bzw. also ein Muss mit der Zeitangabe von 1-2 Wochen in deiner "Antwort" mit Fragezeichen.
Darauf wurde auch nicht von dir geantwortet...also was willst du hier mit Vorwürfen & jetzt sogar mit Anweisungen erreichen?
Mit dem "kiffen" schade ich niemanden, nicht mal mich selbst - ganz im Gegenteil.
Ich rate dir nicht so voreingenommen zu sein, zu Dingen die du selber nicht nachvollziehen kannst.
Du kennst mich nicht genauso wenig wie ich dich, da kommt es vor dass man nicht gleich herauslesen kann wie etwas gemeint ist.
Trotzdem wünsch' ich dir noch einen schönen Sonntag.

P.S.: Wenn ich dir mal eine Frage beantworten kann, sag' Bescheid.

Kommentar von Vampirfrau ,

"... Ich rate Dir ..." ?

Ich antworte auf Fragen wie ich will, besonders dann, wenn ich die Frage doof finde in genau dieser Art, egal wer sie stellt. Und ich Äußere meine Meinung dann, wenn ich dazu das Bedürfnis habe, ob Du das lesen willst oder nicht. 

Kommentar von aXXLJ ,

Beiden Kontrahenten empfehle ich meine Antwort zur Frage zu lesen.

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