Miya1303 am 02.09.2008 um 21:50 Uhr
Also meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt und manchmal knistert es ganz schön wenn sie ihre Grenzen wieder neu stecken will... Da ist es in der letzten Zeit 2 Mal passiert, daß mir vor ihr die Tränen kamen. Sie war total geschockt und weinte bitterlich auf meinem Arm. Es brach mir fast das Herz!! Kann sie soetwas überhaupt verarbeiten? Verkraftet sie das überhaupt? Habe ihr aber auch erklärt warum da eine Träne auf meiner Wange war. Möchte nur nicht, daß sie dadurch einen Knacks bekommt.
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Weinen gehört zu den natürlichen Gefühlen, die man natürlich auch vor einem Kind zeigen darf.

du solltest einfach offen mit ihr reden, warum das passiert. Ich denke mal, sie weiß ja, daß das bedeutet, daß du traurig bist. und du solltest ihr erklären, daß sie dich traurig macht, wenn sie nicht brav ist und nicht auf dich hört. Und ich denke mal, das will sie nicht. Vielleicht versucht sie dich dann sogar zu trösten.
Miya1303 am 2. September 2008 22:01 Danke für die lieben Worte!
Puh, genau das hat unsere Mutter auch immer gesagt: "ich bin traurig, weil Du unartig (böse) bist" - schlechtes Gewissen, Selbstzweifel und Unsicherheit sind so garantiert schon beim Kleinkind gesät.
Wenn Weinen so eingesetzt wird und erklärt wird, dann ist es wirklich Manipulation!
Ansonsten gilt: natürlich darfst Du vor Deinem Kind weinen!!!
DH!!!
Miya1303 am 21. September 2008 21:56 Also ich muss jetzt mal noch etwas loswerden, da ich mich wirklich etwas missverstanden fühle!! Meine Tochter hat mir so doll in den Arm gebissen, dass ich direkt einen Bluterguss bekam. Und es tut mir leid, dass mir (als normaler Mensch) sofort die Tränen in die Augen geschossen sind, allein vor Schmerzen. Nicht weil ich ein Problem mit mir selber habe oder überfordert bin!!!
jungfraujoseph am 17. September 2008 16:21 @mariamutter - Sehr guter Kommentar. Schlechtes Gewissen machen gilt nicht. Man sollte als Erwachsener den Kindern psychisch überlegen/ souverän sein. Wenn ein 2einhalbjähriges Kind einen Erwachsenen zum Weinen bringen, dann hat der Erwachsene ein tiefgreifendes Problem mit sich selbst. ^^

Ist total in Ordnung, wenn du vor deinem Kind weinst. Tränen können für beide sehr heilsam sein. Du sollst nur aufpassen, dass sie kein schlechtes Gewissen bekommt, so nach dem Motto "ich bin schuld,...." Wenn du ihr erklären willst, warum du weinst, bring einfach dein Gefühl zum Ausdruck, z.B. "Mama ist traurig".
Gute Antwort!!!

Natürlich darfst du vor deinem Kind weinen, das ist doch menschlich! Es wird ihr nicht schaden! Weinen gehört zum Leben und erwachsen werden dazu! alles Liebe!

Willst du dein Kind ohne Emotionen aufwachsen lassen?
Zeig ihr, dass dir ihr Verhalten nicht gefällt. Wenn es sein muss mit Tränen.
waggerla am 2. September 2008 21:57 DH Wandpilz
Es ist nicht das Alter, das bestimmt, ob ein Kind das verarbeiten kann oder nicht, sondern der Entwicklungsstand des Kindes. Und der ist bei jedem Kind verschieden.
Es würde viel mehr einen Knacks bekommen, wenn sich die Eltern vor dem Kind heftig streiten würden.
Raimund1 am 3. September 2008 03:17 Da erhebe ich Einspruch, aber nur wegen der Formulierung:
ZEIG IHR DASS DIR IHR VERHALTEN NICHT GEFäLLT
Sorry, aber das ist Manipulation bzw. Konditionierung!
Kinder in dem Alter haben noch die Fähigkeit ( oder den Horror ), JEDES Gefühl 1:1 zu empfangen.
Sie wissen genau, warum die Mama weint, nämlich weil Mama überfordert ist
Tränen sind kein Erziehungsmittel. Wenn einem etwas nicht gefällt, dann hat man das klar zu sagen und nicht die Mimose zu spielen!
Ich denke das macht nichts aus. Wenn du deinem kleinen Fratz immer deutlich erklärst warum das passiert ist und was denn schief gegangen ist wird sie das auch nach und nach lernen/verstehen.

weinen gehört genauso wie lachen zum menschlichen alltag. deine tochter soll sich ruhig von klein auf damit bekannt machen. daß sie schuld ist, wenn du weinst, würde ich ihr niemals sagen. sie könnte schuldgefühle entwickeln, die sie später sehr belasten können. aber daß man nicht nur immer lachen, sondern auch mal weinen muß, darf sie ruhig mitkriegen.
Kinder haben die Tendenz die Schuld usw. bei sich selber zu suchen, also Vorsicht...
waggerla am 2. September 2008 21:58 ja, man muss es erklären, auch wenn man denkt, sie verstehen es doch gar nicht. Meist verstehen sie es schon.
Miya1303 am 2. September 2008 22:10 Definiere diesen Satz! Es ist platt daher gesagt und hilft mir ehrlich gesagt überhaupt nicht weiter, sondern zieht mich eher runter!
Dein Kind wird viel eher einen Knacks bekommen, wenn Du Deine Gefühle unterdrückst. Auch Kinder spüren schon, wenn Erwachsene nicht authentisch rüberkommen. Aber es ist in jedem Fall wichtig, dass Du kindgerecht erklärst, warum Du weinst.
Kinder irritiert es sehr, wenn die Eltern vor ihnen weinen und für das Kind kein direkter Zusammenhang erkennbar ist. daher würde ich meinen Emotionen nicht freien Raum lassen, sondern den raum verlassen. Du möchtest sicher nicht damit erreichen, dass dein Kind bei Ärger oder Unannehmlichkeiten auch gleich anfängt zu jaulen.
Miya1303 am 2. September 2008 22:05 Also den Zusammenhang erkennt sie schon. Wenn sie mir weh tut und mir daraufhin die Tränen kommen und ich ihr sage, daß mir das eben weh getan hat, versteht sie das schon. Sie ist ja nicht blöd! Und ich heule ja nicht jedes Mal wenn es mal unangenehm mit ihr wird oder ich mal mit ihr schimpfen muß.
Wieso kommen Dir die Tränen, wenn sie Dir "weh tut"? Kinder sind keine Erwachsenen, die verletzen jemanden nicht bewusst. Du solltest etwas über die kindliche Psyche lesen und an Kinder nicht Erwachsenenmaßstäbe anlegen.
Miya1303 am 21. September 2008 22:02 Also mal halblang! Ich kenne meine Tochter und ich weiss, dass sie ganz genau weiss, dass wenn sie haut oder beisst, dass das anderen weh tut! Und manchmal merkt man sehr deutlich, dass wenn sie böse auf jemanden ist, weil man ihr irgendetwas nicht erlaubt, dass sie ganz BEWUSST weh tut!!
Du darfst ganz klar weinen, wenn Dir danach ist. Das zu unterdrücken wurde Deine Kleine außerdem ziemlich durcheinander bringen. Denn Kinder spüren Stimmungen und Gefühle sehr viel mehr als Erwachsene. Da merkt das Kind dann, daß das Gefühl, daß es da "empfängt", nicht mit dem, was es sieht und erlebt, zusammen paßt. Das macht durcheinander und führt gerade bei kleinen Kindern dazu, daß sie irgendwann anfangen, an sich zu zweifeln oder lernen, Gefühle anders auszudrücken, als es "allgemein üblich" ist, weil es die Situationen eben nicht als stimmig erlebt. Die Bedenken bezüglich der Pubertät kann ich aus eigener Erfahrung nicht teilen. Ein Kind darf wissen, daß seine Eltern auch mal schwach, traurig etc. - eben weder allmächtig noch perfekt sind. Bei uns ist das gerade in der Pubertät ein wichtiger Punkt geworden, daß Eltern eben auch nur "Menschen" sind und keine allmächtigen Götter. So gebe ich dem Kind eine reale Chance, sich gerade in der Pubertät auch mit mir auseinanderzusetzen. Wie soll es daß, wenn die Eltern doch immer die Stärkeren sind und immer Recht haben? Gerade das eingestehen eigener Schwächen und Unvollkommenheiten macht ein vernünftiges Miteinander aus. Ein Kind in der Pubertät wehrt sich dagegen, die Eltern als allmächtig und unfehlbar anzunehmen - zu Recht. Je autentischer die Eltern sind, desto breiter sind die Umgangsmöglichkeiten mit dem Jugendlichen. Im übrigen kann ich Dir nur raten, Dir vor allem selbst die Fähigkeit als Mutter zuzugestehen. Du machst Dir Gedanken darüber, wie es Deinem Kind geht. Also sehe ich Dich auch als "gute Mutter" - wenn man solche Ausdrücke überhaupt benutzen sollte. Wenn Du versuchst, Dich in Dein Kind hineinzufühlen und Dir bei Bedarf auch Rückmeldung von anderen holst (was Du ja hier tust), dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Es gibtg keine perfekten Eltern. Aber es gibt meiner Meinung nach drei Arten von Eltern: einmal die Eltern, deren Kinder "nebenbei" großwerden und eigentlich egl sind, dann die Eltern, die als "allmächtiger Chef" angesehen werden wollen und keine Widerworte, Protest etc, akzeptieren und als drittes eben die Eltern, die versuchen, ihr Kind zu verstehen und sich in es hineinzuversetzen. Und mehr als daß kann man eigentlich nicht tun. Es wird keine Erziehung ohne Fehler ablaufen, aber wenn man sich immer wieder an dem Ergehen des Kindes orientiert, dann ist das der am vielversprechenste Weg, der auch "falsche" Entscheidungen und Handlungen am ehesten aufdeckt und "gerade rückt". Hab Vertrauen in Deine Fähigkeit als Mutter.
Super Antwort!
Danke :-)
Miya1303 am 4. September 2008 13:27 Vielen lieben Dank für Deine Mühe, die Du in diesen Text gesteckt hast!! Danke schön!!!
logisch darf mann vor seinem KInd weinen.Habe ich auch schon gemacht das kind muss doch wissen das Eltern auch gefühle haben.Ich finde das es nicht schlimm ist

Warum soll man nicht weinen dürfen? Weinen ist menschlich!
Liebe Miya, keine Sorge, sie wird keine Knacks dadurch bekommen. Bei Kindern wechseln die Stimmungen noch viel natürlicher als bei uns, das heißt, sie sind einfach noch nicht so konditioniert wie wir, dies und das zu unterdrücken. Wenn du weinst- was ja wohl nicht laufend der Fall ist- sag ihr einfach, dass du auch mal traurig bist, so wie sie. Allerdings nicht wegen eines verlorenen Legosteins, aber so ähnlich ;-) Es schadet ihr nicht, mitzubekommen, dass auch die 'Großen' Gefühle haben, nur sollte man es kurz noch mal unterschreiben und damit der Sache die Brisanz nehmen.
Miya1303 am 2. September 2008 22:08 Sehr lieb geschrieben!! Mir geht es schon besser! Vielen Dank!

Prinzipiell ja, wenn der Anlass das begründet, z.B. Schmerzen oder ein traurige Nachricht. Innerhalb eines "Machtkampfes" mit Deinem Kind zeigst Du ihm dadurch Deine Schwäche oder sogar Deine Unterlegenheit in dieser Situation, was sich böse rächen könnte, wenn das Kinder älter wird, z.B. in der Pubertät. Das Kind kann auch überfordert sein, weil es von Dir Schutz und Sicherheit erwartet - jedoch plötzlich unbewusst feststellt, dass Du es ihm nicht geben kannst, weil Du noch schwächer bist, als das Kind selbst.

Sie wird dadurch keinen Knacks bekommen. Sie wird irgendwann verstehen, daß du kein Übermensch bist und auch Schwächen hast.

Moin! Klar, darf man vor seinem Kind weinen, zumal man es kaum im Griff haben dürfte, diese zutiefst menschliche Regung wirksam zu unterdrücken... "Sie wissen genau, warum die Mama weint, nämlich weil Mama überfordert ist" - vielleicht, aber wir Mütter sind keine Automaten und kommen dementsprechend auch mal an Grenzen und das verstehen auch Kinder
Hallo, also ich denke, dass es Kinder im ersten Moment sehr verunsichert, wenn die Eltern weinen, weil Kinder es nicht von ihren Eltern gewohnt sind. Ich denke ab und zu darf das passieren und muss auch, damit du deine Überforderung nicht anders zum Ausdruck bringst (schlagen usw.). Ich selbst habe keine Kinder, aber kann mir gut vorstellen,dass Kinder einen oftmals an seine Grenzen kommen lässt und dann passiert es, dass man nicht mehr kann und weint. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,dass ich mich früher sehr hilflos gefühlt habe, wenn meine Eltern geweint haben, was aber daran lag, dass meine Eltern versucht haben nie vor mir zu weinen, wenn du es aber von Anfang an nicht unterdrückst vor deiner Tochter, wird sie damit aufwachsen und es gut verarbeiten können. Später sollte man aufpassen, dass Kinder diesen Moment der Schwäche bei ihren Eltern nicht ausnutzen.
Auch bei uns gab es schon solche Situationen. Meien Tochter hat dann ähnlich verzweifelt reagiert, ich glaube, sie hat sich einfach "schlecht" gefühlt, als schuldig an mienem Weinen empfunden. Wichtig ist, dass sie in diesem Moment Deine Liebe ganz stark als Trost erfährt; dabei kannst Du ruhig schweigen - so dass nicht durch irgendwelche Worte sich noch mehr Schuldgefühle entstehen.

sogar ich als vater schäme mich gar nicht, vor meinem kind zu weinen, wenn es der anlass erfordert. z.b. als meine mutter starb. da liefen mir die tränen von allein runter und ich erklärte meiner tochter, daß die oma jetzt im himmel ist und wir sie nie mehr sehen und umarmen können. daß sie aber von dort zu uns herabsieht. das hat sie als 4-jährige sehr gut verstanden. kinder müssen erfahren, daß es unterschiedliche stimmungen und lebenslagen gibt, auf die wir verschieden reagieren.
Warum solltest Du wie ein Roboter vor Deinen Kind dastehen? Es muß lernen, daß Du ein Mensch mit Gefühlen, Bedürfnissen und einer Seele bist, daß Du verletzlich bist! Du freust Dich mit und über Dein Kind, Su weinst mit oder über Dein Kind - aber laß es immer wissen, was Du tust und warum Du es tust.
Klar darf man vor seinem Kind weinen.Das ist eine menschliche Regung und sie soll doch nicht emotionslos aufwachsen.
Ich würde mit einem klaren JA antworten. Dein Kind lernt dadurch dass man emotionen auch zeigen darf. Erklär ihr doch einfach warum du weinst und warum du traurig bist. Ein bischen versteht sie das schon. Senn sie nicht merkt bzw lernt was emotionen sind dann bekommt sie in der pupertät schwierigkeiten weil sie nicht weiß warum menschen weinen. Also sei einfach du selbst, denn dein ind soll das ja auch sein. Weinen vor dem kind ist nicht so schlimm, wie z.B sich schreiend mit seinem partner zu streiten. das ist viel schlimmer als vor deinem kind zu weinen
Ich würde mit einem klaren JA antworten. Dein Kind lernt dadurch dass man emotionen auch zeigen darf. Erklär ihr doch einfach warum du weinst und warum du traurig bist. Ein bischen versteht sie das schon. Senn sie nicht merkt bzw lernt was emotionen sind dann bekommt sie in der pupertät schwierigkeiten weil sie nicht weiß warum menschen weinen. Also sei einfach du selbst, denn dein ind soll das ja auch sein. Weinen vor dem kind ist nicht so schlimm, wie z.B sich schreiend mit seinem partner zu streiten. das ist viel schlimmer als vor deinem kind zu weinen

ich schließe mich der meinung von kai aus berlin an. es ist gut wenn du gefühle zeigst. aber sie muss wissen, dass du die führung behältst. sie darf nicht das gefühl bekommen, dass sie dich regiert. das macht kindern angst, weil sie das wissen um die stärke der eltern (oder mutti) brauchen um sich geborgen zu fühlen. (wenn sie schon vor mir umkippt, wie kann sie mich dann vor allen anderen draußen beschützen?) sie kann verstehen, dass dich die auseinandersetzung traurig macht und zur verzweiflung treibt. aber nachgeben darfst du in dem fall nicht. so etwa: "ich hab geweint weil mich unser streit so traurig macht, aber ich muss da jetzt streng sein. du musst das jetzt machen." (aufräumen, ins bett gehen, oder mit irgendetwas aufhören was du verbieten wolltest.) und wenn sie da stur ist muss sie merken, dass du noch sturer sein kannst. wenn sie das ein paar mal gemerkt hat wird sie es akzeptieren. sie suchen diese grenzen, weil sie sie spüren wollen um sich sicher zu fühlen.
unterwegs am 3. September 2008 12:36 man meint in solchen situationen oft, dass man keine möglichkeit hat das durchzusetzen.
ein beispiel von meinem sohn fällt mir dazu ein: mit 2 oder 3 jahren hat er in der straßenbahn ständig sehr derb an meinen haaren gezogen u.ä.. ich hab mich völlig ohnmächtig gefühlt und bin nicht gegen ihn angekommen. als die phase schon vorbei war sagte dann eine beraterin zu mir: "dann muss er eben aussteigen und laufen.". darauf bin ich in der situation gar nicht gekommen, weil ich durchs aussteigen und laufen natürlich irgendwelche termine verpasst hätte. im nachhinein wünschte ich ich hätte lieber den termin sausen lassen damit er die erfahrung macht, dass ich mir das nicht bieten lasse. ich will damit sagen, dass man mitunter zu mitteln greifen muss, die einem selbst unbequem sind, damit das kind die konsequenz seines handelns in angemessener form spürt. ich bin heute sicher, dass sein verhalten in dieser zeit eine einzige suche nach solchen grenzen war, die er von mir erfahren wollte. Als meine tochter klein war, hatte ich dann ein gespür dafür entwickelt (aufgrund der bitteren erfahrung, dass ich bei meinem sohn weitgehend versagt habe), wann ich grenzen setzten musste. Und wenn ich ratlos wurde habe ich mir mit aller macht gesagt’es muss doch etwas geben was ich jetzt tun kann und dann ist mir auch irgendwas passendes eingefallen. Ihr hat es schon gereicht, dass sie gespürt hat, ‚die mama gibt jetzt nicht nach, egal was ich tu’
Nun ,ich schließe mich den Anworten die die anderen geschrieben haben an ,das du vor den Kind weinen darfs ,und am besten erklärst du es ihr warum du weinst ,ich denke mir obwohl sie so klein ist wird sie es verstehen
es kommt auf die art des weinen an.wenn es voller verzweiflung ist,dann finde ich dies für ein kind von zweieinhalb jahren zu viel.dies könnte eine welt in ihr zusammen brechen lassen,weil sie es einfach noch nicht verstehen kann.ab vier kann man schon eher vernünftig mit dem kind darüber reden.habe selbst drei schon erwachsene töchter und ein enkelkind von 5 jahren und komme mit dieser einstellung bestens klar.
Miya1303 am 21. September 2008 22:07 Also wie oben in meinem Text beschrieben, sind mir insgesamt zwei Tränen gekommen. Eine aus dem rechten, und die andere aus dem linken Auge. Das war es. Dann habe ich meine Schmerzen, durch ihren Biss, den sie mir zugeführt hatte, unter Kontrolle gebracht.
ich bin 14 Jahre alt und weiß zwar dass man mal weinen muss wenn etwas traurig ist aber ich hasse es wenn meine mutter weint zum beispiel wenn mein bruder pupertiert!!

Mein Vater war im Krieg in Stalingrad. Er hat als einer der wenigen diese Hölle überlebt. Wenn er davon erzählte, ging er manchmal plötzlich aus dem Raum und kam erst nach zwei Minuten wieder. Heute weiß ich: Er hat geweint, aber seine Generation wurde nach der Devise "Hart wie Kruppstahl" erzogen. Da zeigt man keine Tränen vor den Kindern.
Ich finde es richtig, wenn man auch vor den Kindern Emotionen zeigen darf. Man sollte sie jedoch nicht überfordern und mit ihnen darüber sprechen.
Das ist doch ganz natürlich. Da sieht dein Kind nur, dass du deine Gefühle vor ihm zeigen kannst und es das Gefühl seinen eigenen Impressionen freien Lauf zu lassen. Ich meine wenn du dass nicht immerzu machst, dann ist doch das kein Problem.
also ich bin selber 15 jahre und habe es auch mal erlebt das meine mutter geweint hat - es war nicht schön ;) - und wenn ich mal stress mit meinen eltern habe versetz ich mich in die situation meines vaters oder meiner mutter und ich versteh sie dann besser. aber was ich noch klarstellen wollte, manchmal dauert es sehr lange um die tränen der eltern zu vergessen das müsst ihr wissen.
Als Mutter oder Vater solltest du deinem Kind nicht schon früh den Eindruck geben, das du zu schwach oder labil bist um dich um ihn zu kümmern.
bublegum am 13. Oktober 2008 20:07 ich bin ganz klar dafür auch mal zu weinen, schon um einem Kind zu zeigen, das DIE GROSSEN eben nicht die heiligen sind. Wenn sie diech gebissen hat, das es einen Bluterguss bekommt, ist es sogar richtig, sie muss erkennen das sie Mama weh getan hat und das man sowas eben nicht macht, ansosnten rate ich dir auf dein Gefühl zu achten im umgang mit deinem Kind, du alleine kannst es am besten einschätzen.

mit sicherheit sollte man seinen kind seine eigenen gefühle zeigen!ich bin seit zehn jahren für meine tochter allein verantwortlich und wir haben ein sehr inniges verhältniss und das war ein mühsamer weg und natürlich gehört es dazu als mutter ihre gefühle zu zeigen egal in welcher situation und reden auch wen kinder noch sehr klein sind verstehen sie es !auch als mutter ist man nur ein mensch und weinen gehört dazu und meiner tochter hat es net geschadet wen ich in bestimmten lebenslagen oder wen sie mich mit ihren phasen verletzt hat seelisch hab ich ihr nur damit gezeigt das ich auch nur ein mensch bin und bei eltern und kindern ist des auch ein gegenseitiges geben und nehmen ! WARUM DEINE TOCHTER GEWEINT HAT WEIL SIE IN DEN MOMENT NET WUSSTE WAS SIE FALSCH GEMACHT HAT UND ICH FIND ES VOLL RICHTIG WEN DU IHR ES ZEIGST!UND IN DIESEN MOMENT ERKLÄRST DU ES IHR WARUM DU WEINST!
Wenn meine Tochter 2 1/2 mich fragt warum ich weine und traurig bin (ich weine selten vor ihr aber man kann es nicht immer vermeiden), dann sage ich ihr, dass es nicht schlimm ist, wenn man mal traurig ist und dann weint. Es tut gut und dann geht es einem besser.
Ich möchte nicht, dass die denkt weinen ist etwas schlimmes. Kinder weinen ja auch um Druck abzubauen und wir tun das doch auch oder nicht. Der eine mehr, der andere weniger.