Darf ich meinen Vater, der ca. 300-400 Euro Alimente an meine Mutter zahlt, noch fragen, ob er mir irgendwelche Sachen kauft?

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9 Antworten

Die Vater-Kind-Beziehung sollte kein Geschäft sein. Dir steht gar nichts zu an Geld, aber deiner Mutter steht Unterhalt für dich zu.

Was dir schon eher natürlicherweise zusteht, ist eine gute Vater-Tochter-Beziehung. Leider kann man das nicht erzwingen. Eine Geschäftsbeziehung, in der es um Profit geht, ist es jedenfalls nicht.

Natürlich kannst du fragen! Aber wenn es nur um Abzocken und kein weiteres Interesse geht, dann sind auch Väter meist nicht begeistert.

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Du darfst deinen Vater fragen, aber er muss dir nichts mehr geben.

Solange du minderjährig bist, muss der Vater den Unterhalt für dich an deine Mutter zahlen - und diese ihn dann für alle deine Ausgaben (Verpflegung, Mietanteil, Stromanteil, deine Kleidung, Schulsachen, Freizeit, Frisör, Geburtstagsgeschenk usw....) verwenden.

Je nachdem, wie alt du bist, könntest du dir selbst etwas verdienen... Denn einen Anspruch auf Taschengeld oder dergleichen hast du nicht.

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An sich geht das, kommt aber auf den Charakter deines Vaters an. Bei mir klagt meine Mutter momentan nach mehr Unterhalt. Deswegen frag ihn mal ob er dir etwas kauft, aber fordere ihn dazu nicht auf. Falls er keine Zeit für dich hat kannst du ihn ja auch einfach mal zum essen einladen.

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Dir steht gar nichts zu. Fragen kannst du ihn aber trotzdem.

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natürlich darfst Du ihn fragen, ob er Dir dann zusätzlich Geld gibt, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt... ;-)

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Fragen darfst du, ob er's macht steht auf nemm andern Blatt.

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Der Unterhalt, den er für dich zahlt, ist bereits alles, was dir zusteht und ist dazu da, dass deine Mutter nicht alle Kosten alleine tragen muss. Dazu gehört natürlich Miete usw, aber eben auch Kleidung, Unternehmungen, Geschenke usw.

Wenn er den Unterhalt zahlt, ist diese Pflicht dir gegenüber abgegolten...alles was er zusätzlich macht, ist freiwillig, da kann er auch nein sagen.

Wenn du dir Dinge kaufen willst, dann mach das von deinem Taschengeld.

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Zustehen im Sinne von "gesetzlich verpflichtet" ist er nicht. Und gegen "fragen" spricht auch nichts. Also versuch es, denn mehr als nein sagen kann er nicht.

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Nein, zustehen tut es dir nicht! Deine Mutter bekommt Unterhalt von deinem Vater, damit gibt es keine weiteren Forderungen an ihn. - Fragen kannst du natürlich trotzdem, vielleicht macht es es für dich, aber verpflichtet ist er nicht!

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