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Darf ich mein problembeladenes Kind ermuntern zu beten ?

gefragt von sanne172sanne172 am 01.07.2009 um 0:16 Uhr

Darf ich mein problembeladenes Kind ermuntern zu beten und Trost bei Gott zu suchen, obwohl ich selbst nicht an ihn glaube?

Ist das verlogen und damit unmoralisch oder legitim?


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Wandpilzchen
beantwortet von Wandpilzchen am 1. Juli 2009 00:23
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Hilfreichste Antwort

Zwar sollte an oberster Stelle die Zufriedenheit des Kindes stehen, aber diesen Weg halte ich für falsch. Du ermunterst dein Kind, sein Leben mit Lügen zu füllen. Damit hilfst du ihm nicht, denn dieser Glaube wird die Probleme nicht verschwinden lassen.

Hilf deinem Kind, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen. Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Problemen könnte helfen.

Zur Not hilft Ablenkung. Haustiere, Bücher, neue Hobbys...

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 00:41

Der Glaube läßt die Probleme sicher nicht verschwinden, aber schaffe ich nicht auch ein Ventil für seine Wut? Dann weiß er wenigstens, bei wem er sich beklagen kann, oder?

Kommentar von 9911b452b18e73f26427765112b5e102smallWandpilzchen am 1. Juli 2009 01:07

Das wäre irgendwie kontraproduktiv. Angenommen er glaubt den Mist (sorry an alle Christen) und hat nun Gott auf seiner Liste der größten A-Löcher dieses Universumns, da er sein Leben so sehr versaut hat. Das bedeutet doch nur, dass du in ihm den Glauben förderst, dass er bewusst aufs Korn genommen wurde. Dadurch wächst doch nur eine "alle haben es besser - ausser mir, denn Gott hasst mich" Einstellung.

Es ist viel wichtiger, dass er lernt, dass KEINE Absicht hinter seiner Behinderung steckt, sondern es schlicht und ergreifend Zufall ist. Wenn er erst einmal verstanden hat, dass es nun einmal Menschen mit sehr großen Nasen, krummen Beinen, verkrümmten Rücken und so weiter gibt, weil sowas halt passiert, wird er damit irgendwann lockerer umgehen können, als wenn er jemanden die Schuld geben könnte, der ihn anders hätte behandeln können...

Kommentar von 9911b452b18e73f26427765112b5e102smallWandpilzchen am 1. Juli 2009 01:10

Universums...

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:19

Vielleicht hast du recht, aber ich kann einfach nicht entscheiden, was die humanere Anschauung ist - Dummer Zufall - na so was! Oder : Vielleicht hat sich einer etwas dabei gedacht? "Ich muss eine Prüfung bestehen, unter schwierigen Bedingungen leben, vielleicht sieht das jemand und würdigt es???Es hätte also irgend einen Sinn????

Kommentar von 9911b452b18e73f26427765112b5e102smallWandpilzchen am 1. Juli 2009 01:30

Wenn er es so sieht, wird er sein Problem niemals von der humoristischen Seite sehen können. Was ich meine: Wenn Gott sein Leben prüfen würde, würde er eher seine Lage ernsthaft ertragen, um nachher nicht klein beigegeben zu haben, während er bei der völligen Akzeptanz seiner Situation selbst Abstand gewinnen kann und von mir aus auch Witze auf seine eigenen Kosten machen. Ich meine das keinesfalls böswillig, aber niemand ist entspannter als derjenige, welcher über sich selbst lachen kann.

Und diese Selbstakzeptanz wird er nicht erreichen, wenn er seine eigene Konstitution als gottgewollte Hürde sieht.

Es ist kein Rucksack mit Steinen, den man hasst und man sich freut, dass man ihn irgendwann ablegen kann. Es ist ein Teil von ihm selbst.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:39

Ich gebe dir in allen Punkten recht.
Wahrscheinlich ist es nur für mich so schwer zu akzeptieren, dass er es so viel schwerer hat als alle anderen. Ich danke dir . Du bist gar nicht so...;-)))


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Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 1. Juli 2009 00:18
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Warum nicht? Du kannst Deinem Kind doch diesen Weg öffnen, auch wenn Du ihn selbst nicht gehen magst.

"Gott ist anders", sagte mein geistlicher Beistand Sr. Margret immer. Vielleicht ist es für dein Kind ein Trost.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 00:21

Danke :-)


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 1. Juli 2009 00:18
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Natürlich darfst Du das - und legitim ist es allemal! Bloß weil Du nicht daran glaubst, heißt es ja nicht, daß es Deinem Kind nicht helfen könnte! Du solltest nur immer offen und ehrlich bleiben, dann ist das kein Problem.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:26

Danke :-)


aurata
beantwortet von aurata am 1. Juli 2009 00:35
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Hallo Sanne, du sagst, du kannst die Probleme des Kindes nicht lösen, das mag wohl stimmen, aber du kannst dem Kind helfen mit den Problemen umzugehen.
Es gibt unzählige Dinge (Tatsachen im Leben die nicht mehr änderbar sind), die man nicht lösen kann, wie z.B. Behinderung, Tod, Traumata und dennoch ist Gott nicht der Einzige, der dabei helfen kann damit umzugehen. Ich kann deine Verzweiflung verstehen, bin mir aber nicht sicher, ob das bei dem Kind richtig ankommt, wenn du nicht dahinter stehst. Es wäre vielleicht hilfreich mit einem Psychologen darüber zu sprechen. Um welche Behinderung dreht es sich? Ich wünsche dir viel Kraft und euch alles Gute!

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:08

Danke für deine guten Wünsche :-)


Taqwa
beantwortet von Taqwa am 1. Juli 2009 00:23
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Das ist das beste was du tun kannst!!!

Denn Kinder können das so einfach nachvollziehen, weil es ihn eben gibt, und mir als Kind hat Er immer sehr geholfen, obwohl mir niemand von Ihm erzählte, ich betete von ganz allein aus mir selbst herraus!

Bitte tu es lass dich nicht von jemandem hier abhalten, bitte!


Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 10. Juli 2009 19:10

Möge GOTT der Allmächtige, dich und deine Familie segnen. Mach weiter so.


anonym
beantwortet von brunzi am 1. Juli 2009 00:18
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Dein Kind sollte selbst entscheiden ob es an Gott glaubt oder nicht, du solltest dein Kind so seinen eigenen Weg finden lassen, so dass es sich eine eigene Meinung bilden kann.

Kommentar von Simple_avatar9smallReimund am 1. Juli 2009 09:29

Wie soll ein Kind entscheiden, ob es glauben möchte oder nicht, wenn es den Glauben gar nicht erst kennenlernt?

Immerhin ist die Mutter sich nicht einmal sicher, ob sie das Kind !!! ermuntern !!! soll, zu beten.

Liebe sanne72 wenn Du sie nicht ermuntern kannst, dann schlag ihr aber wenigstens diese Möglichkeit vor und gib ihr Hilfestellung, wie man so etwas machen kann! Weil: was für Dich nicht funktioniert, muß ja nicht zwangsläufig auch für Dein Kind ungültig sein!

Für Dein geistig behindertes Kind kann so etwas zum beruhigenden Ritual werden. Und : Ich glaube an die Macht des Gebetes, oft betet man seine körperlichen Beschwerden (oder auch geistige) nicht weg, aber es gibt Ruhe und Freude. Ich weiß das viele jetzt denken oder sagen, dass das doch gar nicht so ist, aber das ist mein Glaube und meine Erfahrung!

Ich wünsche dir und Deinem Kind, dass Ihr innerlich zur Ruhe kommt!


froopfrosch
beantwortet von froopfrosch am 1. Juli 2009 00:17
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Ich fände es besser wenn DU mit dem Kind über die Probleme sprichst!Denke das wird besser helfen...


kottenlindi
beantwortet von kottenlindi am 1. Juli 2009 05:24
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Meine Meinung: dem Kind den Weg zu Gott und der Kirche zeigen. Ob es ihn geht, darf es selbst entscheiden. So halte ich es, und es ist schön zu erleben wie die Kinder selbst ein Bild vom Glauben entwickeln ohne daß ich es ihnen aufzwinge (Zitat: "Mama, warum fragst du nicht einfach mal Gott zu deinem Problem?"). Gott ist nicht notwendigerweise "der da oben" sondern auch die Kraft die aus jedem selbst kommt. Aber dies ist ja kein Diskussionsforum- mein Rat: wende dich an die Jugendarbeit eurer örtlichen Kirche, wenn du selber kein erfreuliches Bild von Glauben vermitteln kannst. Da sind meistens sehr engagierte und tolle Leute aktiv, und man muß (wenigstens bei uns)nicht Mitglied der Kirche sein um an Aktionen teilzunehmen (z.B. Kindergottesdienst). Ich finde das nicht verlogen, sondern tolerant!


anonym
beantwortet von fenerkopat am 1. Juli 2009 00:19
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ich finde es ok, wenn es deinem kind nicht gefallen sollte muss es ja nicht beten


Angelflight
beantwortet von Angelflight am 1. Juli 2009 00:19
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Wer betet sündigt nicht, jedenfalls kann es nicht schaden.


tinimini
beantwortet von tinimini am 1. Juli 2009 00:19
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Las deinen Bauch entscheiden.Ich denke nicht das das verlogen ist .Dein Kind braucht jetzt jemanden an dem es seinen Kummer weitergeben kann.Jeder ist eben anders,womit der eine nichts anfangen kann ,das findet der andere toll .Las es sie selber raus finden.So enthältst du ihr auch nichts vor.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 1. Juli 2009 06:48
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Warum solltest du das nicht dürfen? Meines Erachtens eröffnest Du dem Kind einen Weg, den es vielleicht gehen will - vielleicht sogar anders, als Du dir das momentan vorstellst! Ob DU dran glaubst oder nicht, wäre für mich zweitrangig!

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 07:55

Danke :-)


mia68
beantwortet von mia68 am 1. Juli 2009 00:24
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...ist vielleicht etwas schwer zu vermitteln - glaubhaft wär´die Empfehlung sicher eher, wenn dir selbst der Glaube auch etwas bedeuten würde.

Wobei das für mich weniger mit "moralisch-legitim" oder nicht zu tun hat; sondern vielmehr damit, dass man nur mit Überzeugung vermitteln kann, woran man selber auch glaubt (im wahrsten Sinne...)

Hilfreich wär´da vielleicht zunächst eher sowas wie ein "Grundsatzgespräch".


heligirl
beantwortet von heligirl am 1. Juli 2009 00:26
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Du kannst es doch so erklären, dass manche Menschen, wenn sie keine Lösung wissen, zu Gott beten und dass er/sie es doch auch mal versuchen kann. Ich verstehe allerdings auch nicht, warum du nicht helfen kannst. Gerade wenn es eine Behinderung hat, ist es doch wichtig, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 00:38

Er hat ja Selbstbewußtsein . Er ist tapfer und mutig, aber er wird nie seinen Führerschein machen können, nie Kinder haben können. Das zu erklären fällt mir so schwer.

Kommentar von E6bab003ebc694d6c5aa8ba6c41da4dasmallaurata am 1. Juli 2009 00:52

Hallo Sanne, einer meinen besten Freundinnen ist auch körperlich behindert und kann einiges nicht, was gesunde Menschen können. Dennoch ist sie ein wunderbarer Mensch und hat auch viel und oft sehr viel Spaß im Leben. Ich denke, DU musstest zuerst die Behinderung deines Sohnes annehmen, dann wird ihm das auch leichter fallen.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:04

Ich habe schon das Gefühl, dass ich das alles angenommen habe. Aber er fängt gerade erst damit an.
Und er ist traurig und ich kann ihn kaum trösten.
Und das tut mir weh.

Kommentar von E6bab003ebc694d6c5aa8ba6c41da4dasmallaurata am 1. Juli 2009 01:26

trösten kannst du ihn nicht, du kannst ihm höchstens aufzeigen wohin er gehen KANN, was er alles tun kann, ihm Perspektiven öffnen, neue Inhalte bieten...DAS könnte ihm ein Trost sein. Schau mal, wenn ich ständig traurig wäre, dass ich nicht fliegen kann, dass ich dies und jenes nie erreichen kann, dann wäre auch mein und jeden Anderen Leben trostlos... Weißt du was ich meine?

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 01:45

Klar , unser Leben ist auch nicht traurig, keine Sorge!
Wir haben sehr viel Spaß - nur manchmal gehen die Gespräche tiefer, dann sprechen wir über die Zukunft
und da kommt es schon vor, dass er untröstlich ist, weil er nie so leben können wird, wie seine Brüder.

Kommentar von Darina am 2. Juli 2009 23:40

Dann zähl ihm doch nicht auf, was er niemals tun oder haben wird, sondern was er tun und haben KANN. Das ist doch viel positiver, und tröstet vielleicht auch Dich ein wenig. Ausserdem gibt es auch für geistig Behinderte in vielen Dingen Kompromisse, es muss nicht immer schwarzweiß-Denken sein.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 1. Juli 2009 11:28
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Wenn Du ehrlich damit umgehst, sollte das wohl in Ordnung sein.



Gritti
beantwortet von Gritti am 1. Juli 2009 23:30
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Warum nicht? Du könntest deinem Kind sagen: "Du, ich hab gehört, es gibt einen Gott, der dich lieb hat und der dir helfen kann. Ich tu mich zwar schwer mit dem Glauben, aber du könntest es versuchen. Vielleicht tust du dich leichter. Sag es ihm einfach, .... Bitte ihn, ..."

Und sehr wahrscheinlich wird die Hilfe nicht ausbleiben. Gott zeigt sich nämlich den Kindern besonders gern, und manche Eltern sind schon über ihre Kinder zum Glauben gekommen.

Dann bist du nicht unehrlich, aber du verschließt auch dem Kind nicht den Weg.

Dass du selber deinem Kind zuhörst und nach Kräften zu helfen versuchst, nehme ich ja an. Welche Mutter täte das nicht? Und vielleicht wirst du merken, dass dein Kind betet und gleichzeitig deine Hilfe greift. Das ist auch eine Antwort von unserem "big boss" (so sagt mein Sohn manchmal)

Alles Gute euch!

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 2. Juli 2009 07:34

Danke schön


sugarbabe
beantwortet von sugarbabe am 1. Juli 2009 00:20
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Weiß es denn das Du nicht an ihn glaubst?Und wie alt ist das Kind?Ich denke nicht,das es falsch ist,vielleicht hilft es ihm ja und wenn es alt genug ist kann es ja selbst entscheiden,ob es daran glauben will,oder nicht und ob es Trost bei Gott finden kann!


anonym
beantwortet von TanteBertha am 1. Juli 2009 08:37
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Natürlich! Es ist für jedes Kind wichtig, jemanden zu haben, dem es sich bedigungslos anvertrauen kann. Wer ist dafür besser geeignet als Gott.


anonym
beantwortet von Trinchen2001 am 1. Juli 2009 11:14
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ich persönlich glaube auch nicht an gott - aber aufgrund nachfragen etc. habe ich mit meiner großen (7) eine kinderbibel gelesen und mich mit dem thema auseinandergesetzt - sie weiß das ich gott für ein märchen halte, sie weiß aber auch das andere menschen glauben das es gott gibt - sie sucht ihren weg und manchmal betet sie auch

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 10. Juli 2009 19:27

GOTT liebt dich für dieses Werk der Liebe. JESUS hat gesagt:"Laßet die Kindlein zu mir kommen, denn ihnen wird das Reich Gottes gehören."

JESUS liebt dich und deine Familie.


anonym
beantwortet von Schanny am 1. Juli 2009 00:25
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Wenn Du selbst nicht an Gott glaubst, wirst Du Deinem Kind damit keine Aufmunterung verschaffen. Kinder merken sehr schnell, ob man lügt oder die Wahrheit sagt.Die sind nicht dumm, ganz im Gegenteil. Kannst Du ihm nicht Trost spenden und mit ihm reden und versuchen eine Lösung für seine Probleme zu finden?Das wäre dann wenigstens "echt" gemeint.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 00:34

Wenn ich wüßte, wie ich ihn trösten kann, hätte ich das längst getan.

Kommentar von E6bab003ebc694d6c5aa8ba6c41da4dasmallaurata am 1. Juli 2009 01:00

Nicht trösten, sondern ihm helfen mit seiner Behinderung zurecht zu kommen. Er ist so, wie er ist, WIE kannst du ihn fördern, ihm neue Horizonte öffnen, ihm Zuversicht geben und Richtung zeigen?

Aber dazu musstest DU zuerst damit zurecht kommen (siehe mein Kommentar oben). Und ich kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst...verzweifelt und hilflos. So kann ich nur wiederholen: suche dir Hilfe, Hilfe von Betroffenen, psychologische Hilfe...


angelinajolie
beantwortet von angelinajolie am 1. Juli 2009 00:35
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Ich finde es unehrlich dem Kind gegenüber.

Wenn man selbst nicht an Gott glaubt, sollte man das Kind nicht in dem Glauben erziehen, dass es "dort oben" einen Gott gibt, der auf Bitten (und nichts anderes ist ja BETEN) reagiert und die Wünsche erhört.

Denn fast immer "beten" die Menschen nur, wenn sie Gott um etwas "bitten", fast nie, um ihm zu danken!

Ich finde das heuchlerisch!

Du als Mutter bist für Trost zuständig


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 1. Juli 2009 09:20
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Dein Kind ist ein kostbarer kleiner Mensch, egal ob er behindert ist oder nicht. Die Situation wird Gott nicht verändern, aber er kann sehr wohl Trost geben und einen Lebenssinn! Vielleicht weiß dein Kind, nicht was es beten soll, das musst du ihm dann schon helfen. Z.B. "Vater im Himmel, ich danke dir, dass du mich lieb hast und dass ich ein wertvoller Mensch bin." "Vater im Himmel, bitte hilf mir, dass ich mich wieder freuen kann am Leben!" "Vater im Himmel, bitte tröste mich heute, ich bin so traurig!" "Vater im Himmel, zeige mir, wie ich dich lieb haben kann und wir Freunde werden!"


bonitas
beantwortet von bonitas am 1. Juli 2009 00:24
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Ja, es ist verlogen und ja, es ist auch falsch. besser ist es, wenn DU Dich um Dein Kind kümmerst. DU wirst sicherlich einen Teil zu der jetzigen Situation beigetragen haben. Und: Es ist wichtig, daß Dein Kind erkennt, daß nicht irgendein Gott helfen wird, sondern das man sich selbst helfen muss und auch KANN! Nichtstun ist NIEMALS eine Hilfe! (Allein durch Beten wurde noch niemals jemand schwanger). Nimm Dein Kind an der Hand und hilf ihm, sich selbst zu helfen. Zeige ihm seine innere Kraft!

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 1. Juli 2009 06:45

NEIN, es ist NICHT verlogen und NEIN, es ist auch NICHT falsch!!!

Kommentar von D5fca30d12909c8f6d6ef5cdbe22c5c2smallbonitas am 1. Juli 2009 09:42

Dein Sohn braucht Dein Mitleid nicht, sondern Deine Hilfe. Wenn Du das nicht schaffst, suche Dir professionelle Unterstützung. Eine Behinderung hat keinen tieferen Sinn, sondern konkrete Ursachen. Nur weil wir diese Ursachen manchmal nicht kennen, heißt es noch lange nicht, daß es sie nicht gibt. Bitte suche Dir Gleichgesinnte und Betroffene, suche Dir Hilfe, nicht nur für Deinen Sohn, sondern auch für Dich. Ich habe den Eindruck, daß es sehr wichtig für Dich ist, mit anderen zu sprechen, Dich auszutauschen und Unterstützung zu finden. Dann kannst Du auch Deinem Sohn wieder helfen. Bitte gib ihm nicht das Gefühl, daß er ein Problem hätte. ich drück Dir die Daumen und wünsche Euch beiden viel Kraft!


somewehre
beantwortet von somewehre am 1. Juli 2009 05:37
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gott kann dir auch nicht helfen du solltest dir da hilfe holen wo mann dir auch helfen kann


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 1. Juli 2009 06:42
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Generell bin ich offen für alle Ansichten. Ich glaube an Gott. Aber was bewegt Dich Deinem Kind dies zu raten? Sicher ein Gebet ist eine Art ein Problem zu bewältigen, aber in erster Linie heißt es:"Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott". Gibt es nicht eine andere Form Deinem Kind zu helfen?

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 1. Juli 2009 07:57

Ich dachte, es könnte trösten, sich an Gott zu wenden?
Dass da jemand ist, der den Kummer versteht .....


Swisspol
beantwortet von Swisspol am 2. Juli 2009 08:17
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Ja Du darfst Dein Kind ermutigen zu Beten, Aber Du musst Ihm Erklären, wer Gott ist und Versuchen Ihr mit einer vielleicht mit viel Bildern beladenen Kinder Bibel auf zu zeigen was Du mit dem Beten gemeint hast. Denn Kinder haben eine grosse Fantasie und machen Ihre eigenen Hoffnungen aus Ihren Gebeten. Auch muss Ihr erklärt werden das Gebete nicht immer gleich in Erfüllung gehen. Sonst könnte das mit dem Betten Plötzlich auch noch zusätzliche Probleme geben. Vor allem wenn Du selber nicht an Gott glaubst. Könntest Du Plötzlich in Erklärung Not geraten. Dies ist dabei zu Bedenken.Gruss Swisspol Schweiz

Kommentar von Cba1277a3fd1dafdb6536fba06e6dc76smallSwisspol am 2. Juli 2009 08:49

Nun ich bin eigentlich Hochspezialisiert für diese Kinder, Nur durch Deine Fragestellung bin ich leider erst im nach herein Inne geworden das Dein Sohn a. schon 15 ist und b. Behindert ist. Ich bin Pädagoge für Körperlich und Geistige Behinderte Kinder. Und sehe nun auch wo das Problem liegt. Daher möchte ich Dir eine andere Möglichkeit geben Ich werde Dir meine Mail Adresse Schicken, Denn das kann hier nicht so einfach besprochen werden. Das Thema ist viel zu Kompliziert.Ich hoffe das Du mich verstehst.Gruss Swisspol Schweiz

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 2. Juli 2009 11:28

Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort.

Vielleicht habe ich meine Frage missverständlich gestellt, denn ich hatte eigentlich nicht vor über mein Kind zu diskutieren. Meine Frage lautete dahingehend, ob es moralisch verwerflich ist, jemandem einen Rat zu geben, der für einen selbst nicht in Frage kommt. Ich habe sicher mit meinen Kommentaren selbst dazu beigetragen, dass die Diskussion diesen Verlauf genommen hat. Das muss ich noch üben ;-) Den Rest findest du in den PN :-)


Sternenfee
beantwortet von Sternenfee am 2. Juli 2009 12:42
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Als mein Sohn konfirmiert wurde, hatte ich keinen Glauben an Gott, fand es aber richtig, das er den Glauben kennen lernt und selbst entscheidet. Mittlerweile bin ich gläubig und er nur offen dafür - es kommt immer anders als man denkt.

Grade für deinen Sohn in so einer schweren Situation ist es ganz sicher hilfreich, wenn er betet - wer könnte ihn besser verstehen, als Gott? Kein Mensch kann sein Leben nachvollziehen, aber Gott sieht alles und weiß alles.

Ich wünsche euch Gottes Segen


anonym
beantwortet von Darina am 2. Juli 2009 23:31
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Meine Tochter glaubt an Gott, und sie weiß, dass ich es nicht tue. Sie ist zwar erst sechs, aber sie akzeptiert meinen Nicht-Glauben so wie ich ihren. Wenn sie traurig war und beten wollte haben wir das zusammen gemacht, da war es nebensächlich, ob ich gläubig bin oder nicht, ihr lag etwas auf dem Herzen und dann haben wir es mit ihrem Gebet angesprochen. Wenn Dein Kind an Gott etc. glaubt, dann lass es. Eine Ermunterung sollte nicht nötig sein, Dein Kind wird dann beten, wenn ihm danach ist. Nur solltest Du NIE den Glauben Deines Kindes ins Lächerliche ziehen etc. Kinder werden groß und gehen eigene Wege, und auch im religiösen Bereich suchen sie nach Dingen, mit denen sie sich identifizieren können. Bei uns gibt es manchmal Glaubensfragen, aus denen ich mich ganz bewusst ausklinke, und dann gebe ich ihr das Telefon in die Hand und sie kann sofort ihren Paten anrufen, und mit dem kann sie dann darüber sprechen, wovon ich keine Ahnung habe :-) Besser als wenn ich mich um Kopf und Kragen rede...

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 2. Juli 2009 23:38

Schöne Antwort - herzlichen Dank :-)

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 10. Juli 2009 19:36

Ja das hast du schön gesagt.


morus
beantwortet von morus am 3. Juli 2009 20:53
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Caaanan
beantwortet von Caaanan am 1. Juli 2009 00:18
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an wen glaubst du denn dann?


isi12
beantwortet von isi12 am 22. Juli 2009 13:02
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Du versucht nur das richtige zu machen


salzundlicht
beantwortet von salzundlicht am 10. Juli 2009 22:08
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Hallo!

Leider habe ich erst jetzt diese Frage in meinem Posteingang gefunden.

(Darf ich mein problembeladenes Kind ermuntern zu beten und Trost bei Gott zu suchen, obwohl ich selbst nicht an ihn glaube?

Ist das verlogen und damit unmoralisch oder legitim?)

Dein Kind hat keine Prbleme, das sind immer wir Erwachsene, die die Probleme haben.

Du liebst dein Kind so sehr, dass du sogar deine persönliche Überzeugung und Ansichten in den Hintergrund stellst, und die deines Kindes in den Vordergrund. Soviel Liebe wünscht man sich von manchen Eltern.

Du willst das beste für dein Kind, auch wenn es gegen deine Überzeugung ist.

Niemand kann dir einen Rat geben, der nicht selber ein behindertes Kind hat. Denn keiner weiß wie schwer es ist zu zusehen wie es selbst mit einfachsten Dingen des Lebens, nicht zurecht kommt.

Um so größer ist dann aber die Freude, wenn dieses kleine Wesen seine ganz persönlichen Erfolge feiert bei den einfachsten Dingen des Lebens.

Wie soll man beten? Was ist beten für dich?

GOTT möchte unser Freund, Bruder und Vater sein. Jüdische KZ Häftlinge, die mit Pater Kolbe zusammen waren. Sie berichteten von einem Gefühl der Wärme und Geborgenheit, dass von diesem Pater ausgingen, selbst an diesem kalten und Ort des Todes.

Wenn also diese vom Tod bedrohten Menschen Trost bei GOTT durch JESUS fanden. Wieviel mehr wird GOTT dein Kind trösten und durch dein Kind auch dich.

"Selbst wenn die eigene Mutter dich vergißt, ich vergesse dich nie."

Wenn man das Herz der allein erziehenden Eltern erobern möchte, dann muß man ihre Kinder lieben und sie glücklich machen.

Wenn also GOTT sich um deinen Schatz kümmert, wird dir das Herz für die Liebe GOTTES aufgehen.

Sag deinem Kind, dass GOTT sein Freund sein möchte. GOTT liebt ihn so wie er ist. Er ist vom GOTT gewollt und geliebt, du auch.

GOTT liebt euch, Er liebt dich und wartet auf dich. GOTT liebt dich so sehr, dass er dir nie Vorwürfe machen würde wegen deinem Unglauben.

Nicht nur dein Kind, sondern besonders du brauchst die Gebete und den göttlichen Segen.

Ich bete für dich und dein Kind, ich bete um die Gnade für dich, dass auch du glauben kannst. Übergib alle deine Sorgen an JESUS und werd frei von dieser seelischen Last.

Koste wie gut diese Liebe, die vom JESUS ausgeht gut tut. Laß dein Kind auch kosten wie gut diese Liebe vom JESUS tut.

Diese Idee deinem Sohn das Beten beizubringen hast du vom GOTT, der dich liebt und möchte dir helfen.

JESUS Segen und Liebe. GOTT liebt dich und dein Kind, gib dich bitte nicht mit weniger zufrieden.


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