Darf ich kostenlos arbeiten?

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3 Antworten

der Begriff "Nachbarschaftshilfe" ist relativ dehnbar. das können Nachbarn, Freunde aber auch Verwandte sein. Zwei Dinge sollten dabei aber auf keinen Fall unbeachtet bleiben:

Es besteht absolut kein Versicherungsschutz. für alles was schief geht, bist Du persönlich zunächst in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sprich wenn Dir z.B. versehentlich beim Waschen ein Kratzer in den Lack kommt, musst Du für den Schaden selber aufkommen. Solltest Du dich veretzen, z.B. ein kleiner Schnitt, der sich z.B. durch den abgewaschenen Dreck entzündet: Pech gehabt.

Sobald im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit
auch nur ein Cent an Geld fließt, fällt es unter Schwarzarbeit. Der Hunderter als "Trinkgeld" ist zwar vom anderen gut gemeint, aber dadurch dass du ihn angenommen hast, habt ihr euch beide Strafbar gemacht: Er wegen Beschäftigung von Schwarzarbeitern, und Du wegen Schwarzarbeit.

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Wenn es keine Nachbarschaftshilfe ist, ist es gewerblich und muss angemeldet werden.

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Kommentar von C4RL0VE
17.02.2016, 15:25

Er ist der Freund meiner Schwester. Nur seine Kollegen haben mir es auch angeboten. Ich verlange wirklich kein Geld. Die geben mir es einfach. Also Kleingewerbe anmelden?.... 

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Natürlich kannst du kostenlos arbeiten. Wenn du dann ein Trinkgeld bekommst, geht es niemanden etwas an.

Außerdem, wenn du es niemanden erzählst, weiß es doch keiner.

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