Hallo, ich bin dabei ein e-Book über eine große Enttäuschung in meinem Leben zu schreiben. In diesem Buch würde ich gerne auch Originaltexte von SMS und Mails, die an mich persönlich gerichtet waren, veröffentlichen. In den Mails geht es um böse Beschuldigungen, Beleidigungen und Unterstellungen. Ich werde den wirklichen Namen des Absenders in dem Buch nicht erwähnen sondern ihn, so wie bei allen anderen "Darstellern" durch Phantasienamen ersetzen. Sollte der Absender der Mails das Buch irgendwann lesen weiß er natürlich genau, dass er gemeint ist. Meine Frage ist ob er dann eine rechtliche Grundlage gegen mich hat um mich verkla

Da wäre ich vorsichtig. Streng genommen unterliegt jeder Text dem Urherberrecht des Verfassers. (Das ist ja in dem Fall der email-Absender.) Es gibt aber auch ein Zitatrecht, demnach man eine bestimmte Anzahl von Sätzen oder Worten zitieren darf. Sehr komplizierte Materie. Bevor es nachher eine teure Klage gibt, würde ich mir das Urebherrecht mal genau durchlesen oder sogar einen Anwalt fragen.

Nicht ohne Genehmigung von dem der den Text ursprünglich produzierte.
Und wenn ich den Text nicht wörtlich übernehme sondern mit eigenen Worten wiedergebe? Zusätzlich vielleicht am Ende des Buches noch schreiben, dass Handlung und Personen frei erfunden sind? Wie wäre diese Variante rechtlich gesehen?
Ich glaube kaum, das derjenige, der Dir den Brief geschickt hat, ne Kopie davon gemacht hat! Wenn Du also den Brief veröffentlichen willst unter Namen XYZ, finde ich es kein Problem!

Les Dir mal das Datenschutzgesetz durch, da wirst du staunen wegen was du alles belangt werden kannst.
Vielleicht hilft das weiter: http://call.tu-dresden.de/copyright/zitatrecht.htm
Aber wie gesagt, komplizierte Materie.