Frage von marvosch, 92

Darf ich eine aktie für 10 euro kaufen und für 10.000 euro weiterverkaufen?

Gehen wir davon aus ich kaufe 1 Aktie (belibiege) die nur 10 euro wert ist und finde einen der die für 10.000 euro kaufen will der aber nicht die 10.000 euro besitzt und mir vorschlägt wir machen ein vertrag das er monatlich eine gewisse summe mir zahlen muss bis er die 10.00 euro abgezahlt hat mir ist klar keiner wird das machen aber könnte man das theoretisch so machen

Antwort
von GuenterLeipzig, 40

Wenn Du einen Käufer findest, kannst Du das tun.

Allerdings ist ein solches Szenario sehr unwahrscheinlich.

Günter

Antwort
von showtime111, 76

Ja sicher. Ich meine es kann auch jemand zum laden gehen und ein Apfel für 1000€ kaufen obwohl es nur 0.45€ kostet.

Antwort
von kevin1905, 51

Es herrscht Vertragsfreiheit.

Antwort
von napoloni, 20

Der Vertrag wäre nichtig.

§ 138 BGB

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter

Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an

Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich

oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder

gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung

stehen.

Antwort
von onomant, 61
Kommentar von kevin1905 ,

Nope!

Kommentar von onomant ,

Yep.

Kommentar von kevin1905 ,

Nope!

Es herrscht Vertragsfreiheit und es herrscht die Freiheit auf diesen Vertrag nicht einzugehen.

Ein sittenwidriges Rechtsgeschäft nach § 138 BGB liegt hier nicht vor.

Kommentar von onomant ,

Sehe ich gaaanz anders. Kein vernünftig denkender Mensch würde für 10.000€ eine Aktie im Wert von 10€ kaufen. Also stimmt mit dem Käufer was nicht. 

§ 138, Abs. 2  BGB sagt dazu:

Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Antwort
von BrokerJohny, 14

Damit würdest dich sogar strafbar machen. Weil das schon arglistige Täuschung ist. Mann kann es auch Betrug nennen.

Den niemand der auch nur ein wenig Ahnung hat würde sowas machen. Damit kommen wir auch zum Sittenwiedrigen - Vertrag. Kann durchaus eine Verurteilung wegen Betrugs geben.

Nur weil einige glauben oder Meinen sie sein im Recht bedeutet es nicht das es auch vom Gesetz so ist.

So würde ich auch sagen wer so blöde ist selber Schuld. Aber so einfach ist das leider nicht.

Das kann ganz schnell in eine Geldstrafe/Bewährungsstrafe oder Gefängnis bedeuten.

Antwort
von Anonbrother, 92

Ich glaube schon

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