Frage von Moskito99, 77

Darf ich Dinge über meinen ex Arbeitgeber erzählen, die stimmen?

Hallo, Mein ex Arbeitgeber hat mich 7 Monate belogen, anschließend meine Kündigung verschwinden lassen, meinen Nebenjob nicht anerkannt und nun fordert er eine Strafzahlung, weil ich in meinem Urlaub in einem Konkurrenzbetrieb gearbeitet habe.

Da ich einen YouTube Channel mit relativ vielen Zuschauern habe, Frage ich mich, wie weit ich gehen darf ohne Strafrechtlich belangt werden zu können. Darf ich den Namen des Betriebs nennen?

Antwort
von schleudermaxe, 7

Was bitte sind bei einem Streit denn Dinge, die es zu sagen gibt?

Ich verstehe es noch nicht so ganz. Warum sollte ein AG auch einen Nebenjob anerkennen? Wurde dies arbeitsvertraglich denn auch so vereinbart/von Dir abverlangt?

Bei uns muß er zustimmen und dann kommt der Job und nicht der Job ist da und der Haupt-AG hat zu schlucken. Das wird also nicht gut ausgehen, wenn denn weiter gemeckert wird.

Antwort
von greenhorn7890, 41

Du kannst zwar über ihn sprechen, aber den Namen des Betriebes würde ich nicht nennen, da man vielleicht von übler Nachrede sprechen kann. Das die Behauptungen die Aufstellst stimmen, müsstest du nämlich vor Gericht belegen, wenn es soweit kommen sollte.

Antwort
von toomuchtrouble, 18

Du darfst natürlich erwähnen, dass Du bei Firma X arbeitest oder gearbeitet hast. Du darfst auch schreiben, was Du dort gemacht hast. Sobald Du allerdings eine Behauptung aufstellst, die Du nicht beweisen kannst (z.B. dass er Deine Kündigung hat verschwinden lassen), kann er Dich verklagen. Vermutlich warst Du nicht klug genug, um die Kündigung rechtswirksam zuzustellen.

Antwort
von maxim65, 26

Darfst du wenn deine Wortwahl stimmt und du im Zweifelsfall das was du behauptest auch beweisen kannst. Es kann auch dazu beitragen das der eine oder andere potentielle neue Arbeitgeber dann doch lieber jemand anderes einstellt.

Antwort
von Interesierter, 24

Wenn du diese Dinge veröffentlichen willst, sollten Sie der Wahrheit entsprechen und du solltest sie beweisen können. Sonst bist du sehr schnell im strafrechtlich relevanten Bereich angelangt.

Auch ohne Nennung des Namens, kann dir Ungemach drohen, wenn der Arbeitgeber über deine Informationen identifiziert werden kann.

Mein Tipp: Lass es! Es bringt dir ausser Ärger nichts ein.

Antwort
von HerrKelv, 15

Sie dürfen über ihren Arbeitsgeber reden, wir sind in Deutschland, welches ein demokratisches Land ist, also dürfen sie Ihre Meinung sagen. Wenn sie es jedoch übertreiben und es seinen Ruf schlecht macht, dann kann er sie wegen Rufmord anzeigen. Ich rate von solchen Aktionen eher ab.

Kommentar von miboki ,

Da wir hier in Deutschland sind und Du ja die Rechtslage offenbar kennst, wundert es mich, dass Du nich nicht davon gehört hast, dass es "Rufmord" in Deutschland nicht gibt. 

Kommentar von HerrKelv ,

Es gibt in Deutsch den Rufmord, aber hier wird es als "üble Nachrede Paragraph 186" angesehen.

Kommentar von miboki ,

Das ist mir sehr wohl bekannt. Du hast offenbar nachgelesen, sonst hättest Du den Begriff Rufmord nicht verwendet.

Antwort
von Wiesel1978, 34

Namen nein, Du kannst aber "bei einem alten Arbeitgeber von mir geschah folgendes..." sagen

Antwort
von Hexe121967, 27

das würde ich an deiner stelle lassen. du hast schon genug mist an der backe. da würde ich nicht noch mehr zukommen lassen.

Antwort
von Maximilian112, 28

Schon wenn Du wie hier schreibst: Hat meine Kündigung verschwinden lassen dann ist das doch nix sachliches mehr.

Man kann seine Rechte einfordern. Man kann aber auch eine Schlammschlacht daraus machen. YouTube ist weniger geeignet Rechte einzufordern.

Vielleicht bekommst Du eine Anzeige wegen Verleumdung wenn nur die Hälfte von dem Ganzen stimmt.

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