Frage von MattiKappi, 85

Darf ich den Untergrundbelag bestimmen?

Ich habe ein Grundstück gekauft.
Foto Nummer 3389!
Aus einer Zwangsversteigerung.

Daneben sind 2 schmale Grundstücke die zu einem Überleitungsmast führen.

Der Nachbar von 3384 und 3566 (früherer Besitzer) behaupten, dass sei mein Eigentum und ich muss Wegerecht einräumen.
Der Weg ist seit Jahren mit Platten ausgelegt (3Meter breit).
Von jedem Grundstück wird 1,5m für diese Zuwegung zur Verfügung gestellt.

Für diesen Plattenweg soll ich Niederschlag zahlen.

Ich hab kein Problem damit dem Nachbarn hinten einen Weg einzuräumen. Ich hab mir ja vorher alles abgeschaut und mir auch das Grundbuch abgeschaut usw.....

Im Grundbuch ist aus meinen Grundstück nix eingetragen, vertraglich haben wir auch nix vorliegen.

Früher wurde der Mast von meinen Grundstück angefahren und auch das hintere Grundstück. Der Nachbar links brauchte somit keine 1,5m zur Verfügung stellen.
Gelten diese mündlichen Absprache in unter Nachbarn über den Kauf hinaus?!
Grenzsteine gibt's keine mehr.

Meine Frage, wenn das jetzt mein Weg ist, dann darf ich doch den Belag bestimmen oder?!
Wenn der Weg jetzt aber öffentlich ist (bzgl dem Mastbetreiber gehört) und der Hintermann kein Wegerecht hat...
Muss ich dann trotzdem noch mal extra Wegerecht einräumen?
Und muss ich für diesen Weg auch Niederschlag bezahlen wenn es nicht meiner ist?!

Lt der Vermessung gehören diese schmale Wege nicht zu meinem Grundstück.

Antwort
von Leisewolke, 37

steht im Baulastenverzeichnis etwas drinnen? In meinem  Baulastenverzeichnis stand nichts drinnen und hinterher wollte der Sielverband was von mir. Ich habe das einem Rechtsanwalt übergeben. Hat er abgelehnt, weil a) keine öffentliche Urkunde  vorlag und b) erworben durch Zwangsversteigerung (... sodass irgendwelche privatrechtlichen Rechte bezüglich des Grundstückes...vollständig untergegangen sind).

Kommentar von MattiKappi ,

Nein, es ist gar nix eingetragen. Auch im Baulastenverzeichnis nicht.

Deswegen bin ich etwas irritiert.
Weil diese zwei Nachbarn immer wieder sagen das wurde so abgemacht und ich dürfe den Weg nicht verändern.

Ich will auch niemanden verärgern.
Aber nur so mit mündlichen Aussagen der Nachbarn komme ich nicht weiter.

Wie erfahre ich wem diese schmalen Grundstücke gehöre?! Darf man mir das überhaupt sagen beim Grundbuchamt?

Kommentar von Leisewolke ,

Versuch es beim Grundbuchamt. Angenommen du willst das Grundstück kaufen, musst du ja wissen, an wen du dich wenden musst.Was die Nachbarn sagen interessiert nicht, solange das nicht irgendwo schriftlich festgehalten wurde und Bestand des Vertrages sind. Zumal durch den Erwerb per Zwangsversteigerung viele privatrechtliche Abmachnungen hinfällig sind. Frag da mal zur Sicherheit einen Anwalt. Nicht einen am Ort, da gibt es u.U. Seilschaften.

Kommentar von MattiKappi ,

Vielen Dank für deine Antwort.
Ich werde natürlich auch Einspruch einlegen.

Kommentar von MattiKappi ,

Vielen Dank noch mal für den Tip.
Wir sind weiter gekommen und es ist so, dass der Nachbar versucht seine Wege mit Belastung als garten zu behalten und erwartet von uns 1,5m dazu.
Er ist im Besitz von beiden Wegen und auf diese ist auch eine Belastung eingetragen.

Das wird spannend wenn er die 1,5m wieder als Weg her geben muss.

Kommentar von Leisewolke ,

Danke für deine schnelle Antwort. Lasse den Rest mal den Anwalt machen. Nicht nach dem Motto. das war schon immer so und dem Neuen werden wir zeigen, wo es lang geht.

Kommentar von MattiKappi ,

Jepp, habe ich schon eingeschaltet.

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