Darf ich als Schüler maximal 400 oder 450 verdienen?

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7 Antworten

Du kannst als Schüler entweder ein 450-Euro-Minijob ausüben, welcher steuerfrei ist, falls der Arbeitgeber die 2% Pauschalsteuer entrichtet, jedoch nicht sozialversicherungsfrei: seit dem 1.1.2013 besteht nämlich eine Rentenversicherungspflicht, ausser du stellst einen Antrag auf Befreiung

oder eine kurzfristige Beschäftigung (z.B. als Ferienjob), auch kurzfristiger Minijob genannt, welcher sozialversicherungsfrei ist, jedoch nicht steuerfrei:

Kurzfristiger Minijob


Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn die Beschäftigung von vornherein auf nicht mehr als drei Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage (bis 31. Dezember 2014 sowie ab 1. Januar 2019: zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage) im Kalenderjahr begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt
wird. Die Höhe des Verdienstes ist dabei unerheblich.



Von dem Drei-Monats-Zeitraum ist auszugehen, wenn der Minijob an mindestens fünf Tagen in der Woche ausgeübt wird. Bei Beschäftigungen von regelmäßig weniger als fünf Tagen in der Woche ist auf den Zeitraum von 70 Arbeitstagen abzustellen.

Nachzulesen in der minijob-zentrale.de

Gruß siola55

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Kommentar von siola55
02.02.2016, 09:11

Danke für deinen Stern - freut mich sehr ;-)

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Generell "darfst" Du soviel verdienen, wie Du willst. Das schreibt Dir keiner vor. 

Wenn die Frage in Bezug auf Abgaben gemeint ist, dann kannst Du 450 Euro pro Monat im Rahmen eines Minijob verdienen und hast keine Abzüge. Du gefährdest damit auch nicht die beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenkasse (Familienversicherung). Beim Abschluß des Vertrages mußt Du Deinem Arbeitgeber nur kurz mitteilen, daß Du keine eigenen Beiträge zur Rentenversicherung zahlen möchtest, ansonsten muß er Dir automatisch welche abziehen (ist mittlerweile eine Opt-Out-Regel).

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Fuer einen Minijob mit pauschalierten Abgaben (brutto = netto) darfst du bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Darueber hinaus wird der Job versicherungspflichtig und es werden Abgaben gezahlt. Arbeiten darfst du daher auch fuer mehr Geld, ob Schueler oder nicht, spielt auch keine Rolle.

Auch nicht das Alter, nur gibt es fuer Minderjaehrige eben noch Sonderregelungen mit gewissen Arbeitsverboten und Stundenbegrenzungen.

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Kommentar von siola55
01.02.2016, 13:33

Fuer einen Minijob mit pauschalierten Abgaben (brutto = netto) darfst du bis zu 450 Euro im Monat verdienen...

...oder bei einer kurzfristigen Beschäftigung (z.B. als Ferienjob max. bis 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr), auch kurzfristiger Minijob genannt, welcher sozialversicherungsfrei ist, jedoch nicht steuerfrei: die Höhe des Verdienstes ist dabei unerheblich.

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Kommentar von siola55
01.02.2016, 13:42

Auch nicht das Alter, nur gibt es fuer Minderjaehrige eben noch
Sonderregelungen mit gewissen Arbeitsverboten und Stundenbegrenzungen.

Nachzulesen in der minijob-zentrale.de unter -> Arbeitsrecht -> Jugendarbeitsschutz

wie z.B.: Das JArbSchG gilt für die Beschäftigung von Personen, die noch nicht 18 Jahre alt sind (Kinder und Jugendliche) und in der Berufsausbildung oder in einem der Berufsausbildung ähnlichen Ausbildungsverhältnis stehen oder als Arbeitnehmer, Heimarbeiter oder mit sonstigen Dienstleistungen, die der Arbeitsleistung von Arbeitnehmern oder Heimarbeitern ähnlich sind, beschäftigt werden. Ausgenommen sind geringfügige Hilfeleistungen, soweit sie gelegentlich aus Gefälligkeit (z. B. Einkaufen für einen Nachbarn) ausgeübt werden oder aufgrund familienrechtlicher Vorschriften oder in Einrichtungen der Jugendhilfe oder solchen zur Eingliederung Behinderter erbracht werden. Dazu gehört auch die Beschäftigung durch den Personensorgeberechtigten im Familienhaushalt.

Kind im Sinne des JArbSchG
ist, wer noch nicht 15 Jahre alt ist. Jugendlicher ist, wer 15 Jahre,
aber noch nicht 18 Jahre alt ist. Die für Kinder geltenden Vorschriften
finden Anwendung auf Jugendliche, die noch der Vollzeitschulpflicht
unterliegen.

Im JArbSchG finden sich
allgemeine Bestimmungen für die Beschäftigung von Minderjährigen,
insbesondere zeitliche Begrenzungen für die Dauer der Arbeit. Dort ist bestimmt, dass

  • Jugendliche nicht mehr als 8 Stunden täglich beschäftigt werden dürfen,
  • Jugendliche nicht mehr als 40 Stunden in der Woche beschäftigt werden dürfen, die tägliche Freizeit der Jugendlichen mindestens 12 Stunden lang sein muss,
  • Jugendliche nur in der Zeit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr beschäftigt werden dürfen,
  • Jugendliche nur an 5 Tagen in der Woche beschäftigt werden dürfen, die beiden freien Tage sollen aufeinander folgen.
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Bei einem Nebenjob Max. 400. Wenn du einen Antrag auf Befreiung vom Rentenversicherungsbeitrag stellst bis 450.

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Kommentar von WhoNose
01.02.2016, 09:07

Ist es empfehlenswert mich davon befreien zu lassen (wozu bräuchte  ich jetzt schon eine Rentenversicherung)

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es sind immer 450. die grenze gilt für jeden. ab 451 fallen sozialabgaben an. bis du 18 bist darfst du maximal 8 stunden täglich arbeiten und nur 5 tage die woche. keine nachtschichten. wenn du die möglichkeit hast kannst du also in den ferien auch vollzeit arbeiten und mehr als 450euro verdienen.

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Kommentar von WhoNose
01.02.2016, 09:08

Oh wirklich? Das mit den Ferien ist mir neu, klingt aber gut

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Du dafsregal wiviel verdienen, musst dann allerdings Steuern zahlen.

Bis 450€ ist mittlerweile steuerfrei, zuvor gaöt die Grenze bei 400€.

"

 

Ab 2013 wurde die Geringfügigkeitsgrenze für
Minijobs auf 450 € erhöht. Damit verbunden war ein Systemwechsel, denn
ein Minijobber ist jetzt grundsätzlich rentenversicherungspflichtig."

(quelle: http://www.steuertipps.de/beruf-job/einnahmen-lohn-gehalt/meldungen-bei-erhoehung-eines-alten-minijobs-auf-450-euro) wahrshcienlich auch deswegen verschiedene Infos.

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Alles zusammengefasst findest du hier:

http://www.tinto.de/zusatzverdienst/geld_verdienen_schueler.htm

Seit 2013 gilt die Obergrenze von 450€ ohne Sozialabgaben, die 400€-Grenze gilt nur, wenn du Schüler-Bafög beziehst...

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Kommentar von siola55
01.02.2016, 13:50

Darf ich als Schüler maximal 400 oder 450 verdienen?

...alternativ ist die Höhe des Verdienstes unerheblich bei einer kurzfristigen Beschäftigung (z.B. als Ferienjob), auch kurzfristiger Minijob genannt, welcher sozialversicherungsfrei ist, jedoch nicht steuerfrei; diese kurzfristige Beschäftigung (z.B. als Ferienjob max. bis 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr) darf nur nicht berufsmäßig ausgeübt werden! Eine evtl. einbehaltene Lohnsteuer kann im Folgejahr durch eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt erstattet werden, falls keine sonstigen Einkommen vorhanden sind.

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Kommentar von siola55
01.02.2016, 13:58

Seit 2013 gilt die Obergrenze von 450€ ohne Sozialabgaben...

... stimmt so leider nicht ganz: seit dem 1.1.2013 gilt für 450-Euro-Minijobs die Rentenversicherungspflicht (aktuell 3,7 % vom Bruttolohn!), ausser es wurde ein Befreiungsantrag hierfür gestellt!

Versicherungspflicht in der Rentenversicherung

Aufgrund von Gesetzesänderungen besteht Versicherungspflicht in der Rentenversicherung


für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, die ab dem 1. Januar 2013 aufgenommen wird und für eine bereits vor dem 1. Januar 2013 aufgenommene geringfügig entlohnte Beschäftigung, wenn das monatliche Arbeitsentgelt auf einen Betrag von 400,01 Euro bis maximal 450,00 Euro angehoben wird.

Der Arbeitgeber entrichtet einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent bzw. 5 Prozent (bei Minijobs in Privathaushalten). Der Minijobber hat einen Eigenanteil in Höhe von 3,7 Prozent bzw. von 13,7 Prozent (bei Minijobs in Privathaushalten) zu tragen. Das ist der Differenzbetrag zwischen dem allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 18,7 Prozent und dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers.

Nachzulesen in der minijob-zentrale.de

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Kommentar von siola55
01.02.2016, 14:18

Hey DODOsBACK, hast wohl in der Eile überlesen in deinem Link:

Minijob - seit 2013

Wird der Minijob erst nach dem 1. Januar 2013 aufgenommen oder handelt es sich um einen Minijob, der schon bestand und auf maximal 450 Euro pro Monat angehoben wurde, dann besteht nun eine Versicherungspflicht in der Rentenversicherung - von der man sich aber befreien lassen kann. Allerdings erwirbt man durch Beitragszahlungen Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung und kann später eventuell früher in Rente gehen, mehr Rente erhalten o. a. Leistungen in Anspruch nehmen.

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