Frage von ukulele07, 57

Darf ich 2 Ausbildungsverträge unterzeichnen und einen davon nach der Probezeit beenden?

Meine Traumausbildung beginnt erst im September 2017. Für Januar 2017 würde mich die Bundeswehr für eine Laufbahn nehmen. Kann ich bei Beiden einen Vertrag unterschreiben, aber mit der Absicht bei der Bundeswehr nur die 6 Monate Probezeit zu nutzen? Ist das rechtlich erlaubt oder würde es da Probleme geben?

Expertenantwort
von ponter, Community-Experte für Bundeswehr, 13

Um das mal klarzustellen. Du solltest von der Unterzeichnung des Vertrags bei der BW als SaZ absehen, wenn du bereits weißt, dass du definitiv eine zivile Ausbildung außerhalb der BW absolvieren willst.

Die BW geht davon aus, dass du zumindest gewillt bist, den Vertrag als SaZ zu erfüllen und wenn du bereits vor Beginn darüber entschieden hast, in der Probezeit zu kündigen, ist das absolut nicht vertretbar. Es gibt Planstellen, die besetzt werden und wenn das Soll erfüllt ist, werden keine Bewerber mehr dafür aufgenommen, auch wenn die BW etwas Probleme in Sachen Personal hat, gerade in SaZ Laufbahnen dieser Art.

So wäre also ein anderer Bewerber für die gleiche Planstelle ggf. gezwungen, eine andere Planstelle innerhalb der Bundeswehr zu besetzen, in die er vielleicht nicht unbedingt möchte.

Also willst du unbedingt Militärdienst leisten, kontaktiere den zuständigen Einplaner und ãndere die SaZ Laufbahn in den FWD um.

Alternativ könntest du dir natürlich auch einen Nebenjob bis zum Beginn der Berufsausbildung suchen.

Antwort
von herzilein35, 35

Nein du kannst nicht an zwei Orte gleichzeitig sein. Du musst dich entscheiden

Kommentar von ukulele07 ,

Beide Sachen sind zeitlich verschoben und von einander nicht betroffen

Kommentar von herzilein35 ,

Habe ich später auch gelesen

Kommentar von herzilein35 ,

Dann geht es. Es ist abrr nicht die feine englische Art und einem anderen wo dieser Ausbildungsvertrag dringend benötigte, wird abgelehnt

Antwort
von stubenkuecken, 30

Du musst keinen Ausbildungsvertrag abschließen um die Wartezeit zu überbrücken. Du kannst auch befristet, bis Ausbildungsbeginn, arbeiten und Geld verdienen.

Kommentar von ukulele07 ,

Der Vertrag bei der Bundeswehr ist eine Laufbahn mit ZAW - 13 Jahre Verplichtung. Es handelt sich dort praktisch gesehen auch um eine Ausbildung. Und da der Vertrag dort so lange läuft, würde es sich ja mit dem anderen Ausbildungsvertrag überschneiden.

Antwort
von DarthMario72, 35

Das ist zwar nicht die feine Art - im Gegenteil! - aber rechtlich zulässig ist das.

Kommentar von ukulele07 ,

Fein ist es nicht, das weiß ich. Aber geht das wirklich? Der Vertrag der Bundeswehr ist ja im Grundprinzip für 12 Jahre ausgeschrieben, nicht nur für die probezeit

Kommentar von DarthMario72 ,

Ausbildung bei der Bundeswehr für 12 Jahre? Du bist sicher, dass du da nichts verwechselst?

Eine Probezeit muss ausdrücklich vereinbart werden, sonst gibt es keine - lies also den Vertrag erst genau durch, bevor du ihn unterschreibst.

Innerhalb der Probezeit kann man jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen - bei einer Ausbildung fristlos, bei normalen Arbeitsverhältnissen mit einer Frist von 2 Wochen, sofern nichts anderes wirksam vereinbart wurde.

Antwort
von duckman, 42

Du darfst den ohne Grund und Frist kündigen, solange du IN der Probezeit bist

Antwort
von OMEGALOMANIAC, 21

Weshalb willst du denn die "erste" Ausbildung überhaupt anfangen? Such dir doch einen Nebenjob oder eine befristete Anstellung.

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