Frage von zweimeeris, 87

Darf eine Mutter eine zu geringe Miete vom Sohn nehmen?

Hallo Meine Mutter möchte gerne das Haus kaufen in dem ich zur Zeit zur Miete lebe .gestern haben wir uns auch mit meinem jetzigen Vermieter getroffen meine Mutter sagt das sie eigentlich nur eine geringe Miete haben will (100 oder 200 € im Monat ) daraufhin sagte mein jetziger Vermieter das dies nicht gehen würde, meine Mutter müsste mindestens die Ortsüblichen Mieten nehmen ansonsten würde ihr das Finanzamt aufs Dach steigen ( momentan bezahle ich 800€ Miete das Haus ist 110qm gross ) hat mein jetziger Vermieter Recht ??

Gruss Wolfgang

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Miete, 11

Ja da hat Dein Vermieter Recht, wenn die Miete zu gering ist kann das Finanzamt hellhörig werden.

Möglichkeit:

Deine Mutter nimmt Betrag X, der angemessen ist, und gibt Dir einen Teil wieder.

Der Nachteil ist für sie, dass sie die offizielle Miete versteuern muss.

Aber es bleibt ja wohl nichts anderes möglich außer mal einen Steuerberater fragen, welcher Betrag als Miete angemessen ist.

LG

johnnymcmuff

Kommentar von schleudermaxe ,

... seit wann ist das so bzw. wo steht das, daß Familienmitglieder "zu Hause" Miete bezahlen müssen?

Ich leiste mir einige Wohnungen und da bezahlt von den Kindern natürlich keiner Miete. Warum auch? Es gab dafür sogar vor einiger Zeit Baukindergeld oder wie sich das Zeugs nannte.

Sogar das Studentenwerk hat mitgespielt und die kleine Pauschale bewilligt.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Wenn es noch andere Mieter gibt oder die Mutter steuerlich etwas geltend machen will.

Antwort
von schleudermaxe, 5

Was soll das sein, eine zu geringe Miete?

Mutter kann doch mit ihrem Vermögen machen was sie für richtig hält. Niemand zwingt sie, etwas zu tun, was sie gerne möchte. Es sei denn, es gibt Geschwister und die fangen an zu meckern, weil sie bezahlen. Viel Glück.

Antwort
von anitari, 44

So lange Deine Mutter keine Kosten für das Haus steuerlich geltend machen will, kann sie Dich auch für Lau wohnen lassen.

Ansonsten hat der jetzige Eigentümer Recht.

Kommentar von newcomer ,

@anitari Frage an Experten
Wenn beim Kauf die Mutter ihren Sohn Wohnrecht eintragen lässt sprich er kann ohne Miete dort wohnen muß aber Nebenkosten zahlen wäre dies dann steuerrechtlich neutral ?

Kommentar von anitari ,

Steuern gehören nicht zu meinen Expertenthemen;-)

Aber ich vermute mal ja.

Antwort
von hugyou, 38

wäre es im fall der fälle möglich ihr die ortsübliche miete zu überweisen und sich dann den überschuss bar von deiner mutter zurückgeben zu lassen? ich weis nicht ob das rechtens ist, wahrscheinlich eher menschlich. ich würde einen anwalt fragen der sich auf mietrecht spezialisiert hat. es gibt auch soetwas wie eine eigenbedarf regelung die der hauseigentümer geltend machen kann. vielleicht hilft das weiter? ohne fachwissen zu haben würde ich jedoch annehmen das sie auch 5 euro miete nehmen kann. ist es nicht die sache des eigentümers wieviel miete er nimmt?

Antwort
von Ladho, 32

Nein, der jetzige Vermieter hat nicht recht. Es geht natürlich, dass eine Mutter weniger Miete von die verlangt. 
Steuerlich wäre nur zu beachten, dass es deiner Mutter bei einer Mietminderung von unter 66% was bei dir ja der Fall wäre bei 100 € im Monat, keine steuerlichen Vorteile mehr gibt. 

Hier sind zwei Links, die das ganze nochmal genauer beschreiben...Google ist  dein Freund und Helfer...: 

http://www.meineimmobilie.de/geld-steuern/steuern-sparen/zu-billig-vermietet-wie...

http://ratgeber.immowelt.de/a/vermietung-an-angehoerige-vorsicht-steuerfalle.htm...

Antwort
von Jessigc, 41

Wen deine mutter das haus kaufen möchte dan darf sie teoretisch damit machen was sie will und wen deine mutterbbeim amt angemeldet ist dan könnte ihr das passieren das die auf der lauer sind

Antwort
von newcomer, 40

macht doch keinen Terz daraus. Im Mietvertrag schreibt ihr die richtige Miete also 800 Euro die du ihr auch überweist. Wenn sie dir dann 700 Euro in Bar "schenkt" ist das ihre Sache

Kommentar von Ladho ,

Aber aufpassen, dass sie nicht einen Tag später die 700 Euro vom Konto abhebt. Das wäre auf Dauer auffällig

Kommentar von newcomer ,

andersrum also wenn ihr z.B. 200 Euro als Miete macht hättest du sozusagen Wohnvorteil gegenüber Vergleichsmieten anderer.
Unter Umständen mußt du das dann als Einkommen bei dir in der Steuererklärung eintragen

Kommentar von zweimeeris ,

sie müsste dann aber auch für die 800 steuer bezahlen

Kommentar von newcomer ,

das ist richtig ausser sie hat entsprechende Ausgaben für Reparaturen usw die den Gewinn aus der Miete schmälern

Antwort
von schmiddihb, 21

Ich weiß, dass man die Miete für Angehörige mindern kann. Ein Freund macht das so bei seinen Eltern. Er hat das Haus gekauft und vermietet an die Eltern. Der "Verlust" zur "normalen Miete" (ortsüblich) kann er als Verlust(?) sogar steuerlich geltend machen.
Ich mag aber bezweifeln, dass eine Mietminderung von 800€ auf 100-200€ funktioniert.  Vielleicht kann das Finanzamt helfen?

Antwort
von Odenwald69, 47

1) was geht das den verkäufer an  ?

deine mutter kann machen was sie will..an ihr eigenes kind..  ob sie jetzt miete nimmt oder nicht.  Ich habe meiner mutter immer bar alles gegeben gut wars (hausgeld für lebensmittel/ strom/Wasser) oder einfach an der Supermarktkasse alles bezahlt gut ist..

Kommentar von Gaskutscher ,

Wie hat sie das dann beim FA als Vermietung gemeldet?

Kommentar von Ladho ,

Wahrscheinlich gar nicht, denn so etwas läuft nebenbei. Das sind keine Mieteinnahmen.

Antwort
von glaubeesnicht, 40

Das ist richtig!

http://ratgeber.immowelt.de/a/vermietung-an-angehoerige-vorsicht-steuerfalle.htm...

Kommentar von Odenwald69 ,

meiner meinung ist ist das gemeint wenn man einer (seperaten)  eigentumswohnung vermietet an angehörige

aber nicht an jemand der im gleichen haus wie hier 

Kommentar von glaubeesnicht ,

das Haus kaufen in dem ich zur Zeit zur Miete lebe .

Das ist möglich. Habe aber aus dem Text nicht unbedingt geschlossen, dass die Mutter im gleichen Haus leben will.

Kommentar von zweimeeris ,

hallo , nein meine mutter wird nicht im selben haus wohnen

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