Darf eine Mitarbeiterin im Rathaus ohne meine Zustimmung meine Meldedaten einsehen und dann meinem Vater erzählen wieviele Wohnungen ich schon hatte?

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4 Antworten

Jeder Mitarbeiter im öffentlichen darf natürlich im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit und zur Wahrnehmung seiner Aufgaben gespeicherte Daten einsehen und nutzen.

Was er nicht darf ist, diese Daten in irgendeiner Weise für persönliche Zwecke verwenden oder sich die Kenntnis dieser Daten zunutze zu machen.

Demzufolge ist auch die Weitergabe aus nicht dienstlichen Gründen rechtswidrig.

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Nein, darf sie nicht, melde das ihrem Vorgesetzten, das ist mindestens Amtsmissbrauch und hat i.d.R. disziplinarische Massnahmen zur Folge.

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Kommentar von Timsen2016
15.11.2016, 06:21

Ich suche schon die ganze Zeit im Netz nach einem Paragraphen, den ich ihr unter die Nase reiben kann. Finde aber nix. Danke für die Antwort!

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Hallo Timsen!

Das Verhalten der Freundin Deines Vaters ist eindeutig Amtsmissbrauch, und Du könntest ihr Riesenärger mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde machen.

Es ist schon nicht in Ordnung, daß sie ohne Anlaß Deine Daten abfragt, aber das Ergebnis ihrer Recherche Deinem Vater offenzulegen ist Dir gegenüber auch vom menschlichen Standpunkt aus, ein Vertrauensverstoß.

Ich würde sie deshalb auf jeden Fall unter vier Augen zur Rede stellen und fragen, was sie mit dieser Aktion erreichen wollte. Du bist ein erwachsener Mensch und weder ihr noch Deinem Vater Rechenschaft schuldig.

Wenn sie sich einsichtig zeigt und entschuldigt, würde ich es dabei belassen. Andernfalls ist es Deine Entscheidung, ob Du ihr Ärger machst und damit möglicherweise auch Dein Verhältnis zu Deinem Vater belastest.

Alles Gute,

Giwalato 

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Nein darf sie nicht

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