Frage von rici63, 5

darf eine Krankenversicherung einen privat versichern, wenn man ohne arbeit ist und das auch noch ohne Info an mich?

ich war sehr lange krank geschrieben und danach war ich im hamburger model, dieses brach der arbeitgeber ab, weil ich seiner meinung nach nicht mehr arbeitsfähig bin, somit zahlte auch die rentenkasse nicht mehr und ich flog aus der krankenversicherung, ist ja logisch aber darf die krankenkasse mich wirklich zwangsversichern zu konditionen eines privaten unternehmers und auch noch ohne mich davon zu unterricheten???? und hätte ich dann nicht auch eine neue versicherungskarte mit dem status des privatversicherten bekommen müssen? ich bekam einfach nach monaten eine rechnung über 7000 euro und die info, dass der gesetzgeber das so vorschreibt kennt sich jemand damit aus?

Antwort
von kevin1905, 5

Man fliegt nicht aus der Krankenversicherung, da Krankenversicherungen kein Kündigungsrecht haben.

ist ja logisch aber darf die krankenkasse mich wirklich zwangsversichern
zu konditionen eines privaten unternehmers und auch noch ohne mich
davon zu unterricheten????

Selbstverständlich darf sie das.

Du hast nicht das Recht ohne Krankenversicherungsschutz zu sein und da du keine vorrangigen Versicherungsverhältnisse vorweisen konntest.

  • Pflichtversicherung
  • Familienversicherung
  • private Krankenvollversicherung

gilt die obligaotrische Anschlussversicherung gem. § 188 Abs. 4 i.V.m. § 193 VVG durch freiwillige Mitgliedschaft in der letzten gesetzlichen Kasse.

Als freiwilliges Mitglied sollten dir deine Mitwirkungspflichten bekannt sein (u.a. §§ 60-67 SGB I). Kommst du diesen nicht nach, muss die Kasse davon ausgehen, dass du 4.237,50 € im Monat verdienst und darauf den Beitrag erheben.

Du hast von dir aus proaktiv Änderungen im Versicherungsverhältnis mitzuteilen und nicht zu warten, bis sich die Kasse rührt.

und hätte ich dann nicht auch eine neue versicherungskarte mit dem status des privatversicherten bekommen müssen?

Du bist nicht privat versichert. Eine gesetzliche Kasse ist keine private!

Antwort
von NochWasFrei, 5

Du bist nicht privat sondern freiwillig gesetzlich versichert (bitte beachten dass "freiwillig" in dem Fall ein festgelegter Begriff ist, die Versicherung ist Pflicht). Hier stellt die Krankenkasse aus Prinzip den Höchstbeitrag in Rechnung. Setz dich mit denen in Verbindung und teile dein tatsächliches Einkommen mit, nach dem dann dein Beitrag ermittelt wird. Unter ~170€ pro Monat fällt dieser jedoch nie.

Und ja, die dürfen das nicht nur, die müssen das sogar machen. Versicherungspflicht und so...

Antwort
von NathanDerWeisEs, 5

Hallo rici63,

das kann ich mir nicht vorstellen.

Eine Versicherungspflicht besteht allerdings. Aber dann wohl eher für die freiwillige gesetzliche. Die Konditionen sind abhängig von deinem Verdienst im letzten Jahr.

Die Versicherungskarte ändert sich dabei nicht.

Nathan

Kommentar von rici63 ,

habe gerade gelesen, dass man vorher informiert wird, war bei mir nicht der fall, da ich ja knall auf fall nicht mehr beschäftigt wurde und im nachhinein hat mich meine kk auch nicht informiert, erst als ich wieder anfing voll zu arbeiten kamen die einfach mit der rechnung :(

Kommentar von NathanDerWeisEs ,

Normalerweise solltest du über Änderungen die deinen Versicherungsstatus betreffen informiert werden.

Gerade wenn du krank bist ist es günstig wenn du diesen Status ab und zu abfragst.

Kommentar von kevin1905 ,

Die Konditionen sind abhängig von deinem Verdienst im letzten Jahr.

Wer als freiwillig Versicherter sein Einkommen nicht nachweist ist stets so zu verbeitragen als würde er in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, ergo Maximalbeitrag (§ 240 SGB V).

Antwort
von eulig, 4

ja das darf sie. für die sogenannte obligatorische Anschlussversicherung ist keine Einwilligung des Versicherten notwendig. dies resultiert aus der in Deutschland gelten Pflicht sich zu versichern.

Antwort
von Samika68, 5

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