Frage von hecht1962, 26

darf eine invalidäts zahlung vom insolventverwalter gefändet werden?

Antwort
von istdochegaltom, 2

Das kommt darauf an! Um was für eine Invaliditäszahlung handelt es sich genau? Handelt es sich um eine einmalige Zahlung oder um fortlaufende monatliche Zahlungen und wie ist der Verfahrensstand im Insolvenzverfahren. Also noch im eigentlichen Insolvenzverfahren oder wurde das Verfahren bereits aufgehoben und befinden sich in der Wohlverhaltensphase?

Antwort
von Marshall7, 5

Du hast deinen Freibetrag ,über den kannst du verfügen,alles andere ist weg ,egal wo das Geld herkommt.

Antwort
von pilot350, 18

Du darfst monatlich ca. 1000 Euro für Dich behalten. Alles was darüber hinaus geht, darf der Insoverwalter pfänden.

Kommentar von wolfram0815 ,

Nein, es gibt eine genaue Liste, was bei einer Privatinsolvenz abgegeben werden muß. Dies richtet sich nach den Einnahmen und ist gestaffelt. Grob gesagt: Je mehr man verdient, desto mehr muß man abgeben. Aber nicht "alle was über 1000€ liegt, muß man abgeben".

Auf jeden Fall muss ALLES, was man an Einnahmen hat(auch was man erbt) angegeben werden. 

Kommentar von pilot350 ,

Ein Insolvenzverwalter wird nichts pfänden was er nicht pfänden darf und die Richtlinien die Du hier publizierst sind hinläufig bekannt. Deshalb ist Dein nein auch völlig falsch.

Kommentar von DieMoneypenny ,

Aber eine Bank führt durchaus Beträge ab, die nicht pfändbar sind, weil da nicht unterschieden wird, wenn es eine Freigrenze gibt.

Kommentar von pilot350 ,

Für eine Pfändung des Kontos bedarf es eines Beschlusses und nicht den Anruf eines Insolvenzverwalters.

Kommentar von Lunashine ,

Der Eröffnungsbeschluss ist ein rechtskräftiger Beschluss, der besagt, dass alle Vermögenswerte vom IV eingezogen werden dürfen (sofern sie natürlich nicht unpfändbar sind). 

Welche Einkommen unpfändbar sind, ergibt sich aus §§ 850 a ZPO ff..

Handelt es sich bei Deiner Zahlung um eine monatliche Rente oder eine Einmalzahlung?

Wurde der Betrag Deinem P-Konto einmal gutgeschrieben, greifen die ganz normalen monatlichen Sockelfreibeträge. Alles was darüber hinaus geht, wird vom Kreditinstitut abgespalten und, sollte nicht rechtzeitig ein Beschluss vorliegen, dass Du das Geld behalten darfst, an den InsVerw ausgekehrt. Sobald das Geld einmal auf dem Konto ist, verliert es den Charakter des "Einkommens" und wird als ganz normales Guthaben behandelt.

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