Frage von derFabi95, 44

Darf eine gesetzliche KK Leistungen aufgrund von Wechsel verweigern?

Hi, meine Freundin hatte vor kurzem einen Zahnarzttermin wo sie eine Zahnspange erhalten hat. Sie ist volljährig und in einem Ausbildungsverhältnis. Heute kam ein Brief der AOK, in welchem sie schrieben, dass die Rechnung der Zahnspange nur gezahlt würde, wenn sie bei der AOK bleibt. Zur Info: Vor einigen Monaten ist eine Kündigung zum 1.1. Erfolgt. Kann die AOK diese Leistungen tatsächlich verweigern?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chrstn3, 24

Bei einer volljährigen ist die zahnspange tatsächlich keine Kassenleistung und gehört zu schönheitseingriffen. trägt sie die Spange aufgrund einer Krankheit, kann es zur Kassenleistung werden. einfach die Bewilligungen und den Behandlungsplan des Arztes der neuen Kasse vorlegen. Die zahlen meist die Leistung weiter, soweit diese nach Gesetz in ihre Zuständigkeit fällt. Wenn sie Anspruch hat, muss jede Kasse diese Leistung zahlen. Jede andere Aussage ist quatsch. 

Kommentar von derFabi95 ,

Entschuldigung, hab mich vertan. Es ist keine Zahnspange, sondern eine Zahnschiene aufgrund Zähneknirschens.

Kommentar von Chrstn3 ,

Die Schiene dürfen sie während ihrer Mitgliedschaft nicht verweigern. Antrag trotzdem bei der AOK einreichen. Wenn die das ablehnen aus diesem Grund einfach in Widerspruch gehen. typische Art von der AOK Mitglieder zu behalten. haben die bei ner Freundin auch gemacht. Die hat mit ner Klage gedroht vorm sozialgericht. Plötzlich ging es doch 

Antwort
von kevin1905, 24

Dann führt die neue Kasse die Behandlung fort. Wo ist das Problem?

Bis zum 31.12. ist die alte Kasse leistungspflichtig, sofern dies zum Leistungskatalog der Kassen gehört.

Zahnspange bei Volljährigen eigentlich meines Wissens keine Kassenleistung.

Antwort
von eulig, 13

deine Freundin muss vor dem Wechsel unbedingt bei der neu gewählten Kasse einen schriftlichen Nachweis einholen, dass die neue Kasse die bewilligte Leistung der alten Kasse zu 100% übernimmt. denn Zahnspangen, also kieferorthopädische Behandlungen, sind für Volljährige keine Grundleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. hierüber entscheiden die Kassen alle selbst für sich. unter Umständen darf sie ab Kasssenwechsel alle Kosten selbst tragen.

ein Kassenwechsel während solch einer Behandlung halte ich generell für ein falsche Entscheidung. aber jeder hat Kassenwahlrecht und darf machen was er selbst für richtig hält.

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