Frage von mirjamjesuser16, 84

Darf eine Erkrankte Person eine Behandlung ablehnen, da er diese schon mehrmals machte?

Hallo, nehmen wir mal an eine Person ist zum dritten mal an einer Krankheit erkrankt. Diese Person hatte schon zwei mal die dafür vorgesehene Behandlung durchgemacht und überlebt. Doch nun beim dritten mal will die Person diese Behandlung nicht mehr durchführen, da die Person bei den anderen zwei Behandlungem bemerkte wie Schritt für Schritt das Immunsystem und generell der Körper schwächer wurde. Lieber will die Person die Gesundheit dem Schicksal überlassen, als den Körper schwächer werden zu lassen. Hat die Person ein Recht darauf? Danke schonmal

Antwort
von DorktorNoth, 11

Sofern die Person volljährig ist, darf sie frei entscheiden, welche Therapie sie möchte und welche nicht. Eine Behandlungvgegeb den Willen des Patienten ist Körperverletzung. Der Arzt ist allerdings seinerseits verpflichtet, den Patienten über sämtliche möglichen Folgen eines Behandlungsverzichts aufzuklären. Nicht, dass es nachher heißt: "hätte ich das gewusst,hätte ich es natürlich doch gemacht". Da muss er sich absichern. Ist der Patient minderjährig, entscheiden in der Regel die Eltern, bei fast Volljährigen sieht das schon wieder etwas anders aus. Eine Behandlung gegen den erklärten Willen ist nur bei Unzurechnungsfähigkeit möglich, wo man u.U. davon ausgehen darf, dass der Patient gar nicht weiß, was er da sagt.

Antwort
von Repwf, 40

Wenn die Person volljährig ist zwingt sie doch keiner zum Arzt zu gehen?!

Antwort
von Spaxtra, 40

Man darf sich rechtlich gesehen der Behandlung entziehen, da es sich schließlich um de eigenen Körper handelt. Wenn man das dem Arzt erklärt sollte das kein Problem sein. Jedoch muss ein Arzt dafür sorgen dass er einen Patienten nicht einfach ohne weiteres mit einer tödlichen Krankheit alleine lässt. Hierbei handelt es sich einfach um eine genaue Absprache zwischen Patienten und Arzt ,damit dies ohne rechtliche Folgen für ,Sowohl den Arzt als auch den Partienten ablaufen kann

Kommentar von Belladonna1971 ,

Ich bitte um nähere Erklärung! Gilt es auch bei geistiger Gesundheit?

Kommentar von Vardanchik ,

Ich bitte um Paragraph angaben! Diese Aussagen sind zu ungenau formuliert. Hier besteht die Gefahr, dass man verwiert ist.

Kommentar von Spaxtra ,

Schwer zu sagen es gibt's einen Punkt da stellt die geistige Gesundheit eines Menschen eine Gefahr für anderen da. Ab dem Punkt ist im das alleine leben untersagt wenn nicht jemand diese Person unter seine persönliche Obhut nimmt wird sie in eine Heilanstalt gesteckt ob sie will oder nicht da sie mit der Geisteskrankheit auch das Recht über die eigene Entscheidung verloren hat. Es ist also eine Frage der Vormünder dieser Person und das sind meistens die Kinder btw Eltern oder sonstige Verwandte

Antwort
von karli1952, 22

Natürlich...jeder Mensch kann über seinen Körper selber entscheiden. Du mußt ja auch z.B. bei jeder OP dein Einverständnis geben. Und, wenn in deinem Beispiel solche Folgeerscheinungen(Nebenwirkungen) entstehen, dann erst recht!

In dem Zusammenhang sollte man auch eine Patientenverfügung hinterlassen.

Antwort
von Nikita1839, 35

Ja. Jeder kann bzw muss selbst der Behandlung einwilligen. Alles andere wäre Körperverletzung

Antwort
von loema, 19

Bei Psychischen Erkrankungen ist es spezieller.
Da ist die Wahrnehmung ja teilweise verzerrt durch die Erkrankung.

http://www.bundesanzeiger-verlag.de/betreuung/wiki/Psychisch-Kranken-Gesetz

Antwort
von Belladonna1971, 36

Chemo?

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