Frage von Theresaa, 126

Darf ein Vermieter den Transport von Möbeln in die Wohnung verbieten?

Hallo,

ich wohne hier mit der Vermieterin im selben Hause.

Ich hatte einen grösseren Umzugsschaden, der Umzugsunternehmer hat "versehentlich" einen sehr grossen Teil meiner Sachen in einem Lager "entsorgt".

Da die Schadensersatzklage noch in Bearbeitung ist und dieses wohl noch eine Zeit dauern kann, wollte mir heute die AWO ein paar Ersatzmöbel bringen.

Es gibt im Haus 2 Eingänge, der untere ist der "offizielle" Eingang, da sind die Briefkästen, aber der Hausflur ist eng und dunkel, im 1. OG versperrt eine Badewanne den Weg, und es ist kein wirklicher Aufgang. Der obere führt über einen kleinen "Privatweg" der Vermieterin und ihrer Nachbarn. An beiden Haustüren steht mein Name an der Klingel. Vom oberen Eingang ist meine Wohnung im DG nur noch ein paar Treppenstufen weit, vom unteren geht es über 3 dunkle enge Etagen.

Ich hatte den Mitarbeitern der AWO gesagt, sie sollten zu dem oberen Eingang fahren, denn dieses ist der kürzeste Weg zu meiner Wohnung. Es ist eigentlich nicht zumutbar, Sachen durch 3 dunkle Stockwerke mit dieser Badewanne zu tragen. Zumal es den oberen Eingang gibt.

Aber die Mitarbeiter der AWO klingelten am unteren Eingang, wollten schon fast wieder fortgehen, da die Sprechanlage noch immer defekt ist und ich mit niemandem unten reden und auch nicht so schnell nach unten laufen kann. Sie sagten, die Vermieterin habe es ihnen verboten, den oberen Eingang zum Transport meiner Sachen in meine Wohnung zu benutzen.

Sie mobbt mich ungeheuerlich.

Kann sie dieses verbieten, dass mir Möbel angeliefert werden zu dem oberen Eingang? Im Mietvertrag steht nichts davon.

Danke für Antworten von

engel99

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Experten fragen

Expertenantwort
von imager761, Community-Experte für Recht, 101

Kann sie dieses verbieten, dass mir Möbel angeliefert werden zu dem oberen Eingang?

Ja, sofern es sich bei der Zufahrt um einen Privatweg handelt oder die Zuwegung für tonnenschwere Fahrzeuge ungeeignet ist, darf sie das.

In dem Fall steht dein Interesse, möglichst einfach, auf kürzestem Weg und in nicht demontiertem Zustand Möbel in deine Wohnung angeliefert zu bekommen oder sie nicht zum günstigeren Nebeneingang weit tragen zu wollen ihrem Schutzinteresse nach :-O

da die Sprechanlage noch immer defekt ist

Dein Anwalt scheint von Inverzugsetzung bei Mängelbeseitigungsverlangen und Ersatzvornahme nichts zu verstehen oder dich ausnehmen zu wollen :-(

Sie mobbt mich ungeheuerlich.

Und darf dir ohne Angabe von Gründen sogar kündigen, wenn man seine (Anspruchs-)Haltung ihr gegenüber nicht überdenkt: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/\_\_573a.html ;

G imager761


Kommentar von Theresaa ,

Es ist zwar ein "Privatweg", aber ich habe hier unten eine Eingangstür mit einer Klingel mit meinem Namen. Auch mein Rad s steht dort in einem Verschlag.

Die Zufahrt ist nicht gefährdet.

Dieses alles ist, wie mein jetziger neuer Anwalt sagt, der nun diese Sache übernimmt, "Schikane", mehr ist es nicht.

Die Mängel wurden angemahnt bis zum 31.07., und es geschah nichts. Daraufhin sagte mein Anwalt, ich solle selbst Handwerker holen. So organisierte ich einen Schreiner, der den herausgebrochenen Rolladen reparieren sollte. Als der Schreiner zu mir wollte, hat die Vermieterin diesen eigenständig fortgesandt. Er rief mich vom Auto an und sagte, er sei unsicher ob er kommen sollte. Ich sagte, ja bitte, kommen Sie. Die Vermieterin fuhr ihn sehr böse an im Hausflur und hat mich beschimpft und gesagt, sie bezahle nichts. Der Schreiner hat über den "Murks" an den Rolläden geschimpft und mich sehr bedauert, dass ich hier so wohnen muss. Er kann dieses gerne bezeugen. Er hat 100 Euro von mir bekommen, als Anzahlung, und dann hat sich die Vermieterin doch - "gnädigerweise" - entschlossen, diese Mängelbeseitigung zu bezahlen. Hierfür müsse ich ihr auch noch dankbar sein. Dieses ist kein Entgegenkommen, sondern ihre Pflicht. Genauso wie es ihre Pflicht ist, die Mietkaution zu verzinsen, die sie NICHT verzinst hat.

Ich holte auch einen Elektriker wegen der Sprechanlage. Als er kam, kam der Bevollmächtige, freche Nachbar dazu, und bäumte sich mir gegenüber auf, wollte mich zurechtweisen, in sehr demütigender Weise gegenüber dem Elektriker, und sagte, es sei eine neue Sprechanlage bestellt für September. Daraufhin ging der Elektriker wieder. Bis heute ist KEINE neue Sprechanlage eingebaut, dieses war Lug und Trug.

Der Anwalt, der dieses alles in die Wege geleitet hatte, hat mich dann nicht mehr vertreten weil er zu weit fort ist, er ist in Fulda und ich bin hier in Sasbachwalden im Schwarzwald. Das war eine freundschaftliche Verbindung über einen guten Freund. Er sagte mir, ich solle mir hier vor Ort jemanden suchen. Aufgrund des Umzugsschadens, und anderer Dinge die mich noch belasten, habe ich dieses dann erst einmal ruhen lassen, habe auch noch nach einer anderen Wohnung geschaut, aber als ich merkte, dass sich keine fand, habe ich mich dazu entschlossen, hier doch weiter zu kämpfen und habe mich nun per Beratungshilfeschein an einen Anwalt hier vor Ort gewandt. Dieser hat ein Schreiben wegen der Mängel verfasst, aber wollte für alles andere neue Beratungshilfescheine und sagte dann auch, dass er eigentlich keine Zeit hat. Nun hole ich mir morgen beim AG einen neuen Beratungshilfeschein und gehe zu einem Anwalt, der mehr Zeit und Verständnis hat.

Die Vermieterin reagiert einfach auf nichts. Sie macht sich ihre Gesetze und Wahrheiten einfach selbst, und meint, sie sei hier die Herrscherin im Hause.


Kommentar von Theresaa ,

Bis zur Beseitigung der Mängel - kein warmes Wasser zu unbestimmten Zeiten, defekte Sprechanlage - hat er eine Mietminderung von 15 % angeordnet ab 01.12.

Dieses ärgert die Vermieterin natürlich, denn sie will hier nur 720 Euro Miete kassieren und nichts machen und mich noch gängeln und kontrollieren und zurechtweisen. Sie ist Erzieherin, und die Kinder, die ihr ausgeliefert sind, tun mir wirklich leid.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 64

Ist in deinem Mietvertrag ein bestimmter Eingang vorgeschrieben?

Kommentar von Theresaa ,

Nein, im Mietvertrag steht nichts darüber.

Kommentar von furbo ,

Wie ich in deiner Frage lese, steht an diesem, nun für dich verbotenen Weg, dein Name und ich vermute, dass du dort schon öfter durchgehst.

Auf Basis dieser Annahme (ich kann auch falsch annehmen...) eine Antwort:

Bisher benutzt du diesen Eingang, offenbar mit stillschweigender Zustimmung der Vermieterin. Der andere Weg wäre auch für dich weniger komfortabel und nun, gerade mit den Möbeln, nicht zumutbar bzw. sogar unpassierbar. 

Die Vermieterin darf dir nicht erschweren oder sogar mittelbar verbieten, die Mietsache zu nutzen. Einen sachlichen Grund, warum sie dir diesen Weg verbietet, hat sie nicht. M.E. ist das Verbot lediglich eine Schikane.

Die Frage, wie du nun weiter verfährst. Du könntest entgegen ihres Verbotes dennoch den Weg nehmen. Eine Handhabe - außer durch Gewaltaktionen - hat sie nicht. Der TB des Hausfriedensbruches würde m.E. auch nicht erfüllt.

Sollte sie diese Blockadehaltung ohne ausreichenden Grund weiter aufrechterhalten, so würde dadurch die Nutzung der Mietsache erschweren bzw. unmöglich machen. Eine Mietminderung wäre berechtigt.

Die andere Frage ist natürlich, ob du mit solch einer Vermieterin auf Dauer zusammen unter einem Dach leben willst.

Rede am Besten mal mit ihr, frage nach ihren Beweggründen und weise darauf hin, welche Folgen ihre Weigerungshaltung haben könnte.

Kommentar von Theresaa ,

Der Eingang ist mir nicht verboten. Dort unten ist meine Klingel, mein Name, vor der Tür steht ein kleiner Verschlag, Hühnerstall, wo auch mein Rad steht. Der Weg ist nicht lang, er führt direkt zur Strasse nach unten, etwa 30 m lang. Der erste Einzug hier hat selbstverständlich über diesen Eingang stattgefunden.

Die Vermieterin ärgert sich, dass ich schwerwiegende Mängel angezeigt habe, und sie will nichts machen, will an mir verdienen, 720 Euro p.M., mich herausekeln mit solchen Schikanen, wie Du richtig erkannt hast, und dann am besten noch die unverzinste Kaution einbehalten. Der erste Anwalt, der dort schrieb, bezeichnete sie und ihren Nachbarn als "raffiniert", "gerissen", und bisher hat mir jeder, aus der Ferne oder hier vor Ort dringend von jeglichem Kontakt mit dieser schon wirklich bösartigen Frau abgeraten. Diese Beschreibung haben mir auch andere bestätigt, die diese Frau hier am Ort gesehen haben. Sie und ihr Nachbar und ihre Kinder haben ganz offensichtlich Freude daran, mir Schaden zuzufügen. Das ist Schadenfreude.

Ich suche nach einer anderen Wohnung, aber es ist sehr schwer mit HartzIV und einem Instrument, Flügel.

Leider ist dieses so. So schlimm hatte ich das auch nicht vermutet. Aber es gibt wirklich Menschen, die böse sind. Und in diesem Falle wurde mir dieser Eindruck von allen anderen bestätigt. Leider.

Kommentar von Theresaa ,

Aufgrund des Umzugsschadens kann ich hier nicht richtig wohnen da ich kaum Möbel habe. Aber dieses löst keine Anteilnahme oder Verständnis aus, dass ich keine Regale zum Einordnen habe, sondern noch solche Beleidigungen wie "Rumpelkammer". Einen Keller gibt es hier nicht. So stapeln sich einige Sachen vor der Wohnung hier im DG. Garderobe ist auch weg, alles weg. Die wollte ich dort hinhängen. Auch Regale weg.

Kommentar von Theresaa ,

HIER ein kleines Exzerpt aus den Schreiben des bevollmächtigten Nachbarn:

From:
Sent: Tuesday, September 15, 2015 3:55 PM
To:
Cc: S. H. (Vermieterin); J./H. Geiger (weiterer Nachbar)
Subject: Re: Befahren des Privatgrundstückes H.-Geiger-B. durch Ihre Besucher
Guten Tag Frau xxx,
mit diesem Niveau Ihrer „Schreiberei“ können Sie in der
Wüste die Sandkörner bekehren.
Bei der Gelegenheit möchte ich Sie auch informieren,
das es neben einer Hausordnung im Hause H. auch
noch Rückschlüsse auf Ihre Hausfrauen-Gepflogenheiten
gibt, das auch eine Treppe mal nass aufgewischt werden sollte…
Der Staub auf Ihrer Treppe spricht für sich….und die
„Rumpelecke“ gegenüber Ihrer Wohnungstüre auch….
Und noch was: Eine GUTE TAT von Ihnen wäre, wenn Sie sich
täglich auf die Dinge beschränken würden, die Ihnen als
Mieterin zustehen.
Gehen Sie davon aus, das wir sehr genau schauen, wenn ein
Auto wieder auf das Privatgrundstück zum Hofeingang fährt.
Ruckzuck ist ein Abschleppwagen da….
Wir alle sind eine Eigentürmer-Gemeinschaft, die solchen
Personen wie Ihnen, mit solchen niveaulosen Eigenschaften,
keine Beachtung schenken wird.
Ob Sie noch weitere Emails schreiben oder nicht, bleibt
Ihnen überlassen. Ich werde sie löschen und nicht mehr
beantworten.
Viele Grüsse
M. B.
Am 15.09.2015 um 10:47 schrieb xxx Sehr geehrter Herr B., Ihre Frechheit kennt offenbar keine Grenzen.
Haben Sie denn wirklich nichts besseres zu tun?
Denken Sie daran: jeden Tag eine GUTE TAT!
Jeden Tag eine Ermutigung an einsame und beladene Mitmenschen........
Dieses führt aus der Dunkelheit zum LICHT und vom Weg in die Hölle fort, auf dem Sie sich befinden.
Menschenverachtung macht die eigene Seele nur noch schwärzer.
Mobbing ist strafbar, daran möchte ich Sie erinnern.
Fortsetzung folgt.
Herzliches Beileid von
C.P.
From: M. B.
Sent: Tuesday, September 15, 2015 8:02 AM
To: C. P.
Cc: S. H. ; J./H. Geiger
Subject: Re: Befahren des Privatgrundstückes H.-Geiger-B. durch Ihre Besucher
Guten Tag Frau P., S
ie sind lediglich M i e t e r i n und haben sich an Regelungen
der Eigentümer H., Geiger und B. zu halten. Wer auf unseren
Grundstücken halten und parken darf, bestimmen immer noch
wir selbst.
Meine Vollmacht von Frau H. ist nicht erloschen, darum werde
ich weiter darauf achten, das Sie sich an die Vorgaben halten.
Es ist nicht Ihre Privatsphäre die gestört ist, wenn Autos vor den
Hintereingängen parken, sondern unsere.
Wenn Sie sich hier nicht mehr wohlfühlen, steht es Ihnen ja frei,
sich eine andere Wohnung zu suchen.
Viele Grüsse
M. B.
Am 15.09.2015 um 01:21 schrieb C.P.
Sehr geehrter Herr B.,
kehren Sie gefälligst vor Ihrer eigenen Haustür.
Ich verbitte mir weitere Belästigung von mir und meinen Besuchern durch Ihr freches und aufdringliches Auftreten und Einmischung in meine Privatsphäre.
Ich zahle hier Miete zuallererst um mich wohlzufühlen und nicht um mich massregeln und kontrollieren zu lassen.
Fortsetzung folgt.
Mit freundlichen Grüssen
C. P.
From: M. B.
Sent: Monday, September 14, 2015 5:36 PM
To: Cc: J./H.Geiger ; S. H. (Vermieterin)
Subject: Befahren des Privatgrundstückes H.-Geiger-B. durch Ihre Besucher
Sehr geehrte Frau P.,
der guten Ordnung halber möchte ich Ihnen klar und unmiss-
verständlich jegliche Anweisungen an Ihre Besucher untersagen,
das mit dem Auto das Privat-Grundstück der Hausbesitzer H.-
Geiger-B. befahren werden darf, was heute geschehen ist.
Ein entsprechendes Hinweisschild ist bei der Einfahrt zum Grund-
stück angebracht.
Es liegt in Ihrem Interesse, das wir Ihre Besucher darüber informieren
und veranlassen müssen, das Grundstück mit dem Auto wieder
rückwärts verlassen zu müssen….(nicht für jeden einfach….)!
Sie als Mieter, haben diese Richtlinien strikt einzuhalten. Der Haupt-
Hauseingang ist direkt an der ausgewiesenen Strassenzufahrt
„Am W.“ wie auch für die Familien H., O., Geiger und B.
Dort sind auch die Fahrzeuge der Besucher zu parken.
Viele Grüsse
M. B.
Kommentar von Theresaa ,

Im Mietvertrag steht nichts davon. Dieses alles ist schon recht frech und Schikane.

Kommentar von Theresaa ,

SO sehen der Weg und der Eingang aus, auf den anderen Bildern ist der Blick zu sehen aus dem Schlafzimmer und vorderen Zimmer. Unterhalb des Hauses befindet sich ein Garten mit der Hühnerfarm des jüngsten Sohnes, rechts neben dem kleinen Weg zur Strasse

http://www.Bilderhoster.org/view/?id=d385806cd1f2e8fa3809c97d1a554d0d

 

Kommentar von furbo ,

Alles ganz schön heftig. Langfristig wird dir langfristig sicher nichts anderes übrig bleiben, als frei nach Udo Jürgens zu handeln:

"Wir packen uns're sieben Sachen und zieh'n fort aus diesem ehrenwerten Haus!"

Ruhe wirst du da meiner Einschätzung nach nicht bekommen.

Kommentar von Theresaa ,

DANKE an dieser Stelle Dir, lieber Furbo, und ALLEN ANDEREN, die mir hier soviel geantwortet haben, DANKE AN ALLE für die Mühe und für die Anteilnahme!!!

Ja, dieses ist schon ein recht heftiger Fall. Da nützt dann auch die wunderbare Landschaft, Ortenau, Vogesen, nichts, auch nicht die Hühner und die 2 Katzen der Vermieterin, mit denen ich gerne spreche, da ich sehr tierlieb bin. Dieses alles nützt auch nichts, und auch über diesen Kanal gibt es leider keine Verbindung. Vor ein paar Tagen sah ich, wie die eine Katze, Bella, vor der Haustür unten stand der Vermieterin, und habe extra dort geklingelt, damit sie hereingelassen wird. Aber als Dank hierfür werde ich so behandelt. Es hat alles keinen Sinn. Dieses wird noch als Schwäche gewertet. Solche Menschen sind einfach primitiv. Sie verehren einen Heiler Bruno Gröning, und sind wie eine Sekte. Vor ein paar Tagen auch las ich per Zufall im "Stern" die Geschichte von Maude Julien, die von ihrem Vater, einem Freimaurer, in Nordfrankreich zusammen mit ihrer Mutter, die dieser Vater in jungen Jahren als einfaches Mädchen aufgenommen, sie durch Studium gut ausgebildet und dann geschwängert hatte, in einem Haus gefangen gehalten wurde. Es durfte kein Kontakt stattfinden, nicht untereinander, nicht nach draussen, Maude Julien musste sich abhärten, Alkohol trinken und trotzdem die Kontrolle über sich bewahren, im Keller mit den Ratten hausen etc.. Als ihr Vater starb konnte sie sich aus diesem Gefängnis befreien und ist jetzt Psychotherapeutin und hat ein Buch darüber geschrieben "derrière les grilles". So kommt mir das auch vor. Leider haben soviele Sekten mit dem falschen Licht des Satans zu tun, und nichts mit dem göttlichen Licht, nichts mit Jesus Christus und der Nächstenliebe.

Ich schaue weiter nach anderen Wohnungen, und hoffe, dass sich alsbald etwas findet. Hiermit verbringe ich momentan meine Tage. Aber trotzdem muss ich mich hier noch zur Wehr setzen, solange ich hier wohne. Auch, um dann einen Grund zur fristlosen Kündigung zu haben, sobald ich eine Alternative habe.

Leider habe ich nicht mehr viele finanzielle Mittel, um noch weitere Transporte meiner, wenn auch jetzt sehr reduzierten schönen Sachen, zu bezahlen. Aber der Stadtanzeiger hatte mir eine Anzeige spendiert "Umzugsschaden total - wer kann helfen", und da haben sich viele nette und hilfsbereite Leute gemeldet, hier aus der Gegend, die mir nicht nur mit Ersatzmöbeln sondern auch mit Montage und Umzug etc. helfen wollen. Ich hoffe, dass sich da etwas findet, und dass mir andere dann helfen bei diesem Auszug.

Ich nehme es als Prüfung und bleibe geduldig am Ball. Mehr kann ich nicht machen. Hätte ich noch grössere Rücklagen, wäre es einfach, einfach etwas anderes zu suchen und auszuziehen. Aber so, mit HartzIV, kaum sonst noch finanzielle Mittel, ist es schwer, und ich muss mir jeden Schritt gut überlegen. Der Transport meiner Instrumente kostet auch immer etwas. Daher hatte ich erst versucht, hier die Situation noch zu glätten, aber so hat das wohl wirklich keinen grossen Sinn.

Nochmals HERZLICHEN DANK an ALLE für die vielen Antworten!

Antwort
von vanillakusss, 126

Deine Vermieterin muss dich deine Wohnung nutzen lassen und in dem Fall kannst du das nicht wirklich. So ohne Möbel.

Andererseits, du hast deinen eigenen Eingang, warum der dunkel ist, kann ich nicht verstehen. Mach einfach Licht an ;))

Aber es ist echt eine blöde Situation, schade, dass man sich nicht versteht.

Kommentar von Theresaa ,

Es gibt 2 Eingänge. Der untere ist nicht wirklich ein Eingang. Der Transport meiner Sachen muss doch eigentlich durch den kürzesten Weg erfolgen können, den oberen Eingang. Da ist die Tür breiter und es sind nur ein paar Stufen zur Wohnung. Durch die anderen 3 engen Stockwerke mit dieser Badewanne kann man sich die Knochen brechen.

Kommentar von vanillakusss ,

Ich sag ja, es ist blöd, dass es so läuft.

Aber da es eh schon Stress gibt, kannst du ihr sagen, dass du, falls sie weiter verhindert, dass deine Sachen in deine Wohnung kommen, zum Mieterverein gehst und dir da helfen lässt.

Warum ist denn eine Badewanne im Treppenhaus? Die hat da nichts zu suchen, sie behindert den Fluchtweg.

Kommentar von TrudiMeier ,

Tut sie eben nicht, denn die FS hat ja einen zweiten Ein-/Ausgang, der zudem noch kürzer ist.

Kommentar von vanillakusss ,

Ja, man kann es einem richtig schwer machen.

Wenn es einfacher ist, die Möbel über den einen Eingang rein zu schleppen, ist es echt kleinlich von der Vermieterin das zu verbieten.

Außerdem steht die Badewanne im Weg, die hat nichts im Treppenhaus zu suchen.

Kommentar von Theresaa ,

Ich habe auch NULL Ahnung, was die Badewanne da macht. Seit dem Einzug liegt sie da.

Ich war bereits bei einem Anwalt. Der hat nur wegen der Mängel geschrieben - defekte Sprechanlage, zu unbestimmten Zeiten kein   warmes Wasser.

Wegen des nun sich wieder verschärfenden Mobbings wollte er einen neuen Beratungshilfeschein, den hatte ich nicht, und dann sagte er mir auch, dass er sehr wenig Zeit hat.

Ich habe nun selbst dieses alles einmal dem AG geschrieben, mit der Bitte um Überprüfung einer einstweiligen Verfügung wegen Unterlassung von tätlichen, verbalen, schriftlichen Attacken, von persönlicher Verfolgung, um diese Belästigungen und alle Grenzen überschreitenden Eingriffe in meine Privatsphäre zu stoppen.

Wegen der Badewanne hat der Anwalt um Auskunft gebeten, wann sie eingebaut wird. Ich meine, es müsste gefordert werden, dass sie unverzüglich entfernt wird.

Daher hole ich mir morgen einen neuen Beratungshilfeschein und gehe noch zu einem anderen Anwalt,den ich bereits informiert habe.

Diese Eingriffe gehen ja soweit, dass heute ein Besucher von mir unten auch geklingelt hat, und da kamen die beiden Kinder der Vermieterin als ich auch herunterkam und haben diesen mit grossen Augen angesehen und wollten gar nicht fortgehen. Ich fragte sie, was es sie eigentlich angehe, wer mich hier besucht. Die standen direkt dahinter, wie Spione. Dann haben sie sich zögerlich wieder entfernt.

Auch am Sonntag hatte mir jemand etwas gebracht, der fuhr zum oberen Eingang, wurde von der Vermieterin darauf hingewiesen, dass er dort nur kurz stehen dürfe, und sie hat dann seinen Wagen fotographiert. Der kleine Sohn strich um uns herum, hautnah, das auch wie ein Spion, wie eine Klette.

Das geht absolut alles zu weit.

Ich hoffe, der Anwalt kann da etwas machen, und ich hoffe, dass ein Richter am AG auch meine Schilderung ernst nimmt, und einer Verfügung auf Unterlassung solcher Handlungen statt gibt.

Die Vermieterin hält sich an kein Gesetz und an keine Wahrheit, leider. Sie hat nicht einmal die Kaution verzinst. Sie meint, sie kann alles so machen wie sie es will, und ihr Nachbar, "Bevollmächtigter", schreibt mir, ich sei hier "nur Mieterin" und hätte mich an die Gepflogenheiten des Hauses zu halten. Besucher würden dann abgeschleppt. Für 720 Euro Miete, die ich hier bezahle.

Ich suche ja auch nach einer anderen Wohnung, aber das ist nicht so einfach, mit HartzIV und einem Instrument, Flügel.

DANKE für Eure Antworten!

Kommentar von TrudiMeier ,

Die, scheinbar kleinen, Kinder der Vermieterin wohnen auch dort. Und sie dürfen sich dort überall und zu jeder Zeit bewegen, nur nicht in deiner Wohnung. Denn nur die hast du gemietet. Wegen der Anwesenheit eines kleinen Kindes in einem Bereich den du zwar nutzen darfst aber nicht gemietet hast, sich in seiner Privatsphäre verletzt zu fühlen, finde ich nun doch etwas übertrieben.

Kommentar von Theresaa ,

Also, so klein sind die Kinder nicht. 9, 11 und 17 Jahre alt. Die wissen sehr wohl was sie tun und können sich gut äussern.

Was wäre denn, wenn ich dieses tun würde? Mich an die Vermieterin und die Kinder kleben und hinter ihnen herlaufen, und wenn unten jemand für sie klingelt, dann herunterkommen und mich zwischen oder hinter sie und den Besucher klemmen und gross anschauen?

Der jüngste Sohn hat einen Besucher von mir im Auto, der mich hier hoch gefahren hatte, weil ich Schmerzen im Rücken hatte und nicht laufen konnte, dann vor dem unteren "offiziellen" Hauseingang umfahren, hat gerufen "Mama, Mama, komm schnell, der Typ parkt jetzt vor unserem Haus", und dieses schon zweimal.

Kommentar von Theresaa ,

Samstag 07.11. war mein Geburtstag - alles wirklich tolle Geschenke...........keiner geschrieben, keiner angerufen, und noch Mobbing pur.......beobachtet, bespitzelt.....alle Sachen weg............einfach toll. Geld wollen alle immer gerne.......

Menschen, die sich so verhalten, sollen sich selbst erst einmal zu Menschen erziehen, meine ich.

Kommentar von vanillakusss ,

Oh Mann, du sollest dir wirklich eine neue Wohnung suchen, das ist ja furchtbar so zu leben.

Ich hätte, ehrlich gesagt, auch keinen Nerv darauf, dass die Kinder um mich rumschleichen, das ist schon sehr seltsam....

Kommentar von Theresaa ,

Ja, das ist wirklich seltsam.

Der eine Sohn ist anders, er ist zurückhaltend, und wenn er mich sieht glänzen seine Augen immer und er ist freundlich.

Die beiden anderen Kinder, der Sohn und die ältere Tochter, sind frech, und haben den bösen finsteren Blick der Mutter.

Nach diesem Erlebnis gestern wegen der Möbel haben bei mir dann auch die Alarmglocken geklingelt. Nein, hier werde ich gewiss keinen Frieden finden. Ich hoffe, dass sich bald etwas anderes findet.

DANKE für die Anteilnahme.

Kommentar von Theresaa ,

Und vor allen Dingen schleichen die Kinder nicht nur um mich so herum, sondern sie schleichen auch um meine Besucher und mich herum, stehen plötzlich zwischen mir und dem Besucher, mischen sich da ein, und rufen ihre "Mama, Mama, "DER TYP" parkt jetzt vor unserem Haus. Also, mein Besucher ist "ein TYP", der darf nicht vor "unserem Haus parken". Das ist Verachtung, und totales Unrecht.

Stell Dir vor, Du besuchst mich hier, und der Sohn kommt und umschleicht Dich und ruft "Mama, Mama, komm schnell, da parkt eine Typin vor unserem Haus".......

Kommentar von Theresaa ,

Und dann willst Du hier zu mir nach oben gehen, und dann läuft er Dir noch nach, hier bis vor meine Wohnungstür, verfolgt Dich, und ruft vielleicht noch "Mama, Mama, komm schnell, die Typin geht jetzt oben in die Wohnung"..........

Kommentar von vanillakusss ,

Gerne.

Antwort
von SpeedYP, 116

Ganz einfach: Nein, kann sie nicht.
Aber du kannst gegen sie vorgehen, wenn sie dich mobbt.

Kommentar von Theresaa ,

Danke.

Was schlägst Du vor, wie soll ich vorgehen?

Kommentar von azervo ,

Immer freundlich bleiben aber ganz klar erklären, dass die Möbel über den kürzesten Weg in die Wohnung gebracht werden. Am besten holst Du Dir ein paar Freunde als "Helfer" ... die dann auch bezeugen, wenn die Verieterin dich mobbt.  Nötigenfalls machst Du die Vermieterin darauf aufmerksam, dass Du, wenn sie noch ein unangebrachtes Wort sagt, in ein Hotel ziehst .. und dann kann sie das Hotel bezahlen. Und wenn sie Dich weiter mobbt, dann zeigst Du sie an. 

Es gehört zum vertraglichen Gebrauch des Mietobjekts, dass Du Einrichtungsgegenstände in Deine Wohnung bringst, bzw bringen lässt ... dafür kannst Du den praktischsten Weg nehmen. Du musst nicht die Möbel "zersägen" und sie, wie der Weihnachtsmann, durch den Kamin in die Wohnung bringen. Eine Badewanne hat auch nichts in einem Treppenhaus zu suchen. Wegen dieser Badewanne kannst Du sogar die Behörden informieren ... wenn die den "Fluchtweg" versperrt, ist das streng verboten.

Kommentar von imager761 ,

Es gehört zum vertraglichen Gebrauch des Mietobjekts, dass Du Einrichtungsgegenstände in Deine Wohnung bringst, bzw bringen lässt ... dafür kannst Du den praktischsten Weg nehmen.

Für diesen Blödsinn kannst du bestimmt einen  Rechtsgrund benennen, oder? Was genau ist ihr an dem Begriff "Privatweg" unverständlich? Er ist privat, also bestimmt der Eigentümer, wer ihn nutzt, gar befährt oder darauf parkt. Und nicht der Mieter, der Anspruch auf Gebrauchsüberlassung von Wohnraum im DG, kein Wegerecht erworben hat :-O

Kommentar von furbo ,

Na ja... deine Ausbrüche sind wie so oft nicht von Sachkenntnis getrübt.

Der Mieter hat das Recht, seine Wohnung auszustatten. Und wenn das der einzig zumutbare Weg ist, die Ausstattung in die Wohnung zu bekommen, darf der Vermieter diesen Weg nicht verbieten.

Kommentar von imager761 ,

deine Ausbrüche sind wie so oft nicht von Sachkenntnis getrübt.

? Tatsächlich sind azerbo wie du substantiierten Sachvortrg schuldig geblieben, wonach mietvertraglich die Nutzung eines Nebeneingangs oder gar eines Privatweges vereinbart und damit geschuldet wäre :-O

Und wenn das der einzig zumutbare Weg ist, die Ausstattung in die Wohnung zu bekommen, darf der Vermieter diesen Weg nicht verbieten.

Genau diesen rechtsirrigen Blödsinn meine ich: Dem M ist Gebrauchsüberlassung und damit ein Zugang zu seiner Mietwohnung zu gewähren, hier über den Haupteingang und das Treppenhaus hinreichend, keinesfalls eine "zumutbare" Alternative :-O


Kommentar von furbo ,

Deiner kruden Logik zufolge müsste also neben dem Mietvertrag noch ein Vertrag über eine ungehinderte Zugangsberechtigung abgeschlossen werden.

Würdest du nicht jedesmal deine Rechtsirrtümer derart aggressiv an den Mann/die Frau bringen, würden sich wohl weniger daran stören. Aber so...

Kommentar von Theresaa ,

Wohne ich dann hier also in einem  "Privathaus", in dem die Eigentümerin das alleinige Entscheidungsrecht hat, wer hier hineingeht und wer nicht?

Mit dem Mietvertrag mit einer Miete von immerhin 720 Euro p.m. habe ich das Hausrecht erworben, und somit auch das Recht, die Zufahrtswege zum Haus zu benutzen, auch den Privatweg zum Privathaus, schon gar zum be- und entladen. Der erste Besichtigungstermin fand ganz selbstverständlich über diesen unteren Eingang über den Privatweg statt. Dann hätte mir gesagt werden müssen, zu bedenken, dass dieses nicht der wirkliche Eingang ist. Dieses war aber nicht der Fall, und alles erweckte den Anschein, dieses sei der normale Eingang. Ich muss nicht mit einer Leiter über den Balkon hinaufsteigen.

Kommentar von SpeedYP ,

Gerne. :) Einfach mal mit 'ner Anzeige drohen.

Kommentar von Theresaa ,

Leider habe ich nicht viele Freunde, ich wohne hier noch nicht lange, seit Juni, und da kamen diese ganzen bösen Überraschungen, dass meine Sachen fort sind, dann hatte ich auch noch eine Lumbago, Hexenschuss, weil dieser Umzugsunternehmer von mir verlangt hatte, dass ich hier Sachen montiere, obwohl er wusste, dass ich körperlich nicht mehr belastbar bin. Fast 3 Monate konnte ich nicht richtig laufen. Und so wie es jetzt aussieht, Baustelle immer noch, kann ich auch niemanden wirklich einladen.

Gute Freunde - sehr schwierig.

Anzeige geht nur wegen Stalking, das muss ich mit dem Anwalt abklären. Ich habe diese Frage dem AG, dem zuständigen Richter, der darüber entscheidet, gestellt. Das ist alles schon recht heftig.

Kommentar von Gerhart ,

Deine Aussagen sind grenzwertig  - mit Stalking hat das nichts zu tun.

Kommentar von Theresaa ,

Meine Aussagen sind absolut nicht grenzwertig. Dieses grenzt mit Sicherheit an Stalking.

Antwort
von beangato, 64

Nein, das kann sie nich.

Für solche Fälle wie deinen: Es gibt Möbelaufzüge.

Kommentar von Gerhart ,

Möbelaufzug>>>vorausgesetzt, es ist eine Stellfläche dafür vorhanden und die Größe der Fenster der Wohnung lässt das zu.

Antwort
von Cabanera, 69

Nein! Nein! Nein!

Eine Wohnung gehört ausgestattet.

Selbst der Vermieter würde zu solchen Mitteln greifen..

Wie sonst möchte man schwere Möbel in die Wohnung bringen?

Kommentar von Theresaa ,

Meine ich ja auch. Es muss doch der kürzeste Weg gewählt werden können. Wenn es hier oben einen Eingang gibt, direkt unterhalb der Wohnungstür, dann kann doch nicht verlangt werden, dass ich die schweren Sachen durch dieses enge dunkle Treppenhaus schleppen lasse durch 3 Etagen mit der Badewanne.

Aber ich kann das gar nicht verhindern. Ich kann von hier oben nicht sehen, wann jemand kommt. Wenn es klingelt, weiss ich nicht von welchem Eingang. Meist dann ganz unten. Da muss ich schnell laufen, damit die, die klingeln, nicht schon wieder fort sind, wegen der defekten Sprechanlage. Und dann sagen sie mir, die Vermieterin habe sie fortgeschickt.

Im Sommer wollte ein Schreiner zu mir, wegen eines defekten Rolladens, der hat mich dann vom Auto aus angerufen und gesagt, die Vermieterin habe ihn fortgeschickt. Den Schreiner, den ich bestellt hatte. Ich habe ihm dann gesagt, er solle unbedingt hochkommen. Im Flur hat ihn die Vermieterin dann böse angemacht, sie werde nichts bezahlen. Der Schreiner hat mich sehr bedauert, dass ich hier wohnen müsse.

Das geht doch einfach zu weit. Oder nicht?

Ich hoffe, dass der Anwalt und das AG da nun einschreiten werden.

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