Darf ein Vermeiter verlangen, dass die Sparfunktion am WC-Kasten nicht mehr betätigt wird?

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11 Antworten

wenn ich alle nase lang die leitungen frei machen müsste (was nicht sehr angenehm ist) bzw. machen lassen müsste (was entsprechendf kostet), würde ich meine mieter auch auf richtiges spülverhalten hinweisen. ob er das jetzt verlangen kann, weiss ich nciht, kontrollieren kann er es eh nicht.

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Wieso verlangen? Du bist als Mieter verpflichtet so abzuspülen, dass die Leitungen nicht verstopfen. Ich halte diese Spartasten an den Spülkästen eh für völlig unnötig, denn das bißchen, was da rauskommt, kann niemals richtig abspülen.  Das reicht ausschließlich für Flüssigkeit ohne Toilettenpapier!

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Es sollte doch in jedermanns Interesse liegen, dass möglichst keine Rohre verstopfen. Also lässt man -bei Benutzung von Toilettenpapier - die Finger von der Spartaste . Forderungen nach finanzieller Beteiligung ist lächerlich!

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Kommentar von martinzuhause
02.12.2015, 10:30

wasser sparen liegt auch in jedermanns interesse. da gibt es dann schon mal interessenkonflikte

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Ja darf er und die Mehrkosten habt ihr ganz sicher drauf, wenn der Rohrreiniger ständig kommen muss.

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Hab ich mich auch schonmal gefragt. Ist mir noch nicht passiert, aber das die Sparfunktion öfters Problme in Leiteungen macht hört man immer wieder. Ist sicher keine einfache Entscheidung.

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Kontrollieren kann der Vermieter es sowieso nicht. Spüle so weiter wie bisher. Sicherlich will er nur die Klempnerkosten sparen, die er meines Wissens nicht auf die Mieter umlegen kann. Verstopfungen müssen nicht notwendigerweise von der Spülung herrühren. Sie können auch andere Ursachen haben.

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Kommentar von heurekaforyou
02.12.2015, 16:32

Das sehe ich anders.

Instandhaltungskosten sind Betreibsausgaben.

Natürlich gibt es zig Ursachen für eine verstopftes Abwasserrohr. Doch offensichtlich reicht die Wassermenge nicht aus um alles weg zu spülen. Und ganz sicher liegen die Gründe auch schriftlich vor.

Die Frage ist nun wie der Vermieter kontrollieren will, wer mit wie viel Wasser spült.

Spülkästen ohne "Spartaste" gibt es kaum noch und selbst die kann man einfach stoppen.

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Das ständige Verstopfen der Abwasserleitung erfordert eine regelmäßige Wartung, also vorausschauende Reinigung der Rohre durch entsprechende Unternehmen, wobei es hier in erster Linie um die Hauptstränge geht. Ein- bis zweimal im Jahr muss also jemand kommen und diese laufenden Kosten können über die Nebenkostenabrechnung umgelegt werden. Insgesamt dürfte diese laufend erforderliche Wartung also teurer kommen, als das Wasser, was man ansonsten mehr verbraucht.

Stellt sich heraus, dass durch gutes Spülen keine Verstopfung mehr vorkommt, könnte die regelmäßige Wartung seltener, also z. B. alle zwei Jahre oder in noch längeren Abständen erfolgen, was auch den Mietern erheblich Geld sparen könnte.

Das sollte jeder Bedenken, der meint, unbedingt Wasser sparen zu müssen.

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Für das kleine Geschäft reicht immer dieSpartaste, für's große muss natürlich die großeTast betätigt werden. Das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Lass dich nicht beirren. Wenn du wie vorstehend handelst, ist alles richtig und dir hat da niemand reinzureden bzw. Vorschriften zu erlassen.

Wie auch immer will der Vermieter das kontrollieren?

Es ist natürlich sein Recht darauf hinzuweisen, falls es Mieter gibt, die das nicht richtig begreifen.

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Verlangen kann er das ja ....nachprüfen kann der es eh nicht...

Und welche Taste Du benutzt , kann er Dir nicht vorschreiben...

Kann jedoch sein , dass deswegen Mehrkosten entstehen..

Ob der die auf die Mieter umlegen kann entzieht sich

meiner Kenntnis....Habe grade auch nix dazu gefunden.

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Verlangen kann er es nicht. Aber ein halbwegs vernünftiger Mensch würde erkennen, daß die Wasser-Mehrkosten im Centbereich allemal günstiger sind als die Erhöhung der Nebenkosten durch die ständigen Besuche der Rohrreiniger.

Und ja, da besteht ein direkter Zusammenhang...

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verlangen kann er es schon. allerdings kannn er es nicht gerichtlich durchsetzen und auch schlecht kontrollieren. daher ist es überflüssig mit ihm darüber zu diskutieren.

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