Darf ein Regisseur die Musik für seinen Film aussuchen?

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4 Antworten

Ja der Regisseur darf sich die Musik für seinen Film selbst aussuchen, bzw. bestimmen welcher Komponist die Musik für den Film schreiben soll.

Allerdings muss der Regisseur auch wirtschaftliche und organisatorische Gegebenheiten in seine Umsetzung einbeziehen. So sind die Lizenzen für bestimmte Musikstücke mitunter recht teuer oder können nicht weltweit verwendet werden.

Auch gibt es Filmkomponisten die nach der Regiebesprechung ein Stück abliefern und keine Änderungen mehr daran vornehmen.

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Der Geldgeber bestimmt, wer welche Musik macht! Der Regisseur darf Vorlieben äußern, aber in der Regel hat der Produzent das letzte Wort. Manchen Regisseuren lässt man jedoch freie Hand. So hat Steven Spielberg z. B. seinen "Hauskomponisten" John Williams und Alfred Hitchcock hatte seinen Bernard Herrmann. Manchmal wird sogar ohne das Wissen des Regisseurs oder des Komponisten mal eben die Musik total ausgetauscht. So wurde für den Film "2001" der extra geschriebene Soundtrack nie verwendet. Stattdessen griff man auf klassische Musik zurück.

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Kommentar von BornOnEndor
15.08.2016, 16:41

Aber wie sieht es aus, wenn es nicht zu einem extra komponierten Soundtrack kommt, sondern darum nur bereits existierende Songs auszusuchen. Zum Beispiel "I'm So Sorry" von Imagine Dragons. Darf das der Regisseur bestimmen?

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Die Musik wird speziell für einen Film produziert, es sei denn, es werden Rechte gekauft, dann kann natürlich auch andere Musik verwendet werden.
Die genaue Zuordnung wird dann je nach Produktion auch vom Regisseur bestimmt.

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Gerade waren es noch die Schauspieler, was kommt als nächstes?

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