Darf ein Polizist einen anderen Polizisten als Bullen bezeichnen?

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7 Antworten

Hallo telephonenumber,

auch ein Polizeibeamter darf keinen Kollegen beleidigen. Falls Du da drauf hinaus willst, dass eine Beamtenbeleidigung vorliegen könnte, ist schon einmal festzustellen, dass es juristisch was die Strafbarkeit angeht, keine Beamtenbeleidigung gibt.

Auch wenn ein Polizist / Beamter beleidigt wird, ist das nur ein Straftat nach folgender Rechtsgrundlage:

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§ 185 StGB -  Beleidigung

Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

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Im konkreten Fall gilt aber, dass der Begriff "Bulle" nicht als Beleidigung gilt. Dazu gibt es auch zahlreiche Gerichtsurteile und Artikel im Netz. Einer davon ist der folgende:

http://www.kostenlose-urteile.de/LG-Regensburg_3-Ns-134-Js-9745804_Keine-strafbare-Beleidigung-bei-mundartlicher-Bezeichnung-eines-Polizisten-als-Bullen.news17802.htm

Schöne Grüße
TheGrow

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Eine Beleidung existiert dort, wo sich jemand beleidigt fühlt. Du kannst sagen, was immer du willst zu irgendjemandem auf der Welt - fühlt er sich dadurch beleidigt, kann er dich anzeigen.

Wie die Gerichte das sehen und bewerten, ist eine andere Sache. Entweder, sie sprechen für den Geschädigten oder den Beschuldigten, indem sie beurteilen, ob das Gesagte tatsächlich als eine Beleidigung einzustufen und empfunden werden kann.

Beleidigungen sind also Antragsdelikte. Der Beleidigte muss einen Strafantrag stellen, sonst passiert gar nichts.

Hier sind Beamte Menschen wie alle andere auch. Sie können jeden anzeigen, der sie - gefühlt - beleidigt. Einziger Unterschied: Hier darf auch den Dienstherr einen Antrag auf Strafverfolgung stellen. Das gilt nicht nur für Polizisten, sondern auch Lehrer, Justiz- oder Zollbeamte, Stadt-, Land-, Gemeinderäte und alle sonstigen Beamten.

So kann es passieren, daß nicht der beleidigte Beamte tätig wird, sondern sein Kollege, Chef, Schichtleiter, Dienststellenleiter ... der das dann den Berichten beifügt/entnimmt. Dann geht es seinen Gang, obwohl der angeredete Bulle den geäußerten Bullen ganz entspannt ignoriert hätte.

Eine Beamtenbeleidigung in dem Sinne existiert im deutschen Rechtssystem also nicht.

Gruß S.


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Nennen kannst du jeden wie du willst. Auch deinen Therapeuten. Seelensauger. Nur die Schlagstockbande wird dann halt nach ermessen darauf reagieren.

Viel Glück, Erstatte dann Bericht. Heinrich

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Bulle ist doch gar keine Beleidigung, das Wort stammt nur savon ab das Pilizisten viel Büffeln müssen für ihre Lehre und ihren Job. Aus büffeln wurde Büffel respektive Bulle. Bulle bedeutet demnach das die Person sehr gebildet ist und viel gelernt hat.

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Eigentlich nicht, aber ich glaube Kaum, das ein Polizist seine Kollegen anzeigt.

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Muss dich enttäuschen:

"Bulle" ist sowieso keine Beleidigung.

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Wenn es ihm Spaß macht - warum sollte er nicht .....

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