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Darf ein Platz den Namen eines alten Nationalsozialisten tragen?

gefragt von NX650DominatorNX650Dominator am 23.10.2009 um 12:38 Uhr

Folgende Geschichte hat sich in Deutschland tatsächlich abgespielt:

Peter war aktiver Nationalsozialist und in der Sturmabteilung (siehe Wikipedia) tätig. Nach dem Krieg schloss er sich einer anderen Partei an und erreichte bald einige Ämter. Ein Jahr nach seinem Tod soll ein Platz seinen Namen erhalten, die Bewohner protestieren dagegen beim Bürgermeister. Daraufhin wird die große Feier im Frühjahr 2009 nicht als Anlass zur Einweihung genutzt, sondern das ganze ein halbes Jahr verschoben und still und heimlich Anfang Oktober gemacht.

Ich kann das nicht verstehen und will mal wissen, wie Ihr das seht. Es scheint ja rechtens zu sein, sonst wäre sowas nicht möglich. Vielleicht habe ich da ein falsches Verständnis für Geschichte und Gerechtigkeit, die Umfrage wird es ja zeigen.

19 Stimmen : Nein, das kann und darf nicht sein. (8) ; Ja! Man muss auch mal vergessen. (2) ; Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht? (5) ; Mir doch egal, wer auf Straßenschildern steht. (4)
Support
Kommentar zur Frage vom Support

Liebe/r NX650Dominator,

Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder politisch stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Herzliche Grüße,

Karina vom gutefrage.net-Support

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Deutschland x 3.774 Straßennamen x 17 Sturmabteilung x 2

Nudelsternchen
beantwortet von Nudelsternchen am 23. Oktober 2009 22:34
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über sowas bin ich immer wieder fassungslos.

Wenn du Peter Petersen meinst, nach dem sind sogar Schulen benannt...

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.
Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 22:36

Nein, ein anderer Peter.

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 23. Oktober 2009 22:37

welcher?


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 23. Oktober 2009 20:22
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Hat er während oder gegen Ende des Krieges einen Gesinnungswandel gehabt? Vermutlich nein...

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.
Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 20:24

Doch, es gab da eine plötzliche Wandlung: Seine Uniform hat beim Einmarschieren der Alliierten ganz schnell ausgezogen und in ein Kellerloch gestopft :-)

Kommentar von Dae744dfb39e4e40958478c96dd6963fsmallSofaschalter am 23. Oktober 2009 20:37

...bestimmt, weil frierende Kinder vor Zugluft geschützt werden mussten, oder? ;-)

Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 21:42

Das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich will ja nicht politisch stark tendenziös werden, deswegen vermute ich auch mal nichts.


Goldfloeckchen
beantwortet von Goldfloeckchen am 23. Oktober 2009 19:15
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abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.

ziuwari
beantwortet von ziuwari am 23. Oktober 2009 19:15
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wenn es denn stimmt

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.

abibremer
beantwortet von abibremer am 23. Oktober 2009 16:19
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von diesen "nach dem krieg gutes tuern" gibt es eine ganze menge. sie haben aber vorher (im krieg und während des krieges) ungeheures unheil angerichtet und das ist, so finde ich so groß gewesen, dass es niemals(!) vergessen und kleingeredet werden darf.solche sprüche, wie sie der aktuelle baden württembergische ministerpräsident(oettinger) über nazi-verbrecher (filbinger) losließ, dürfen einfach nicht passieren!

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.
Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 16:55

Vor allem hat er nichts wirklich Herausragendes geleistet. Hatte halt ein paar Pöstchen inne und war ein paar Jahre Ortsvorsteher. Die Idee mit dem Platz war einfach nur Klüngel in einem Parteifilzsystem.


xXxulTIMatexXx
beantwortet von xXxulTIMatexXx am 23. Oktober 2009 12:47
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Einige Verwandte von mir waren bei der SS bzw. der SA, trotzdem waren sie keine schlechten Menschen. Zu dem Zeitpunkt war doch halb Deutschland bei der NSDAP oder einer Orgtanisation davon. Nur weil einige Gutmenschen jetzt denken, dass sie die Leute fertig machen müssen und sie verachten müssen, muss man selber so etwas noch lange nicht machen.

abgestimmt für: Ja! Man muss auch mal vergessen.
Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 12:52

Bei Peter war es anders. Nach dem Krieg wurde er von Heimkehrern verprügelt und beschimpft, er war verhasst. Die Ämter erhielt er größtenteils im Nachbarort.

Kommentar von 7b845f91c6513e3881b734444cf45b75smallxXxulTIMatexXx am 23. Oktober 2009 12:59

Dann ist es meiner Meinung nach doch nciht richtig, ihm eine Straße zu widmen. Ich dachte, er hätte einfach nur diese SA-Vergangenheit und seine Rolle gut gemacht. Wenn er jedoch von den Heimkehrern verprügelt wurde, dann finde ich es ungerecht, ihm eine Straße zu widmen. Nicht weil er bei der SA war, sondern weil er diesen Posten missbraucht hat und den Deutschen Soldaten geschadet hat. Darum ein klares Nein von mir (auch wenn ich das jetzt nicht mehr ändern kann).


Herbstzeitlose
beantwortet von Herbstzeitlose am 23. Oktober 2009 12:42
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Taten verjähren nicht, auch die bloße Zugehörigkeit zum bewußten Klüngel nicht.

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.

Pilaris
beantwortet von Pilaris am 23. Oktober 2009 12:41
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Wenn man bedenkt, daß es heutzutage immer noch viele Menschen gibt, die diese Zeit als gut befinden und rechts eingestellt sind, dann darf es nicht sein...das darf nicht unterstützt werden!!!

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.

NX650Dominator
beantwortet von NX650Dominator am 23. Oktober 2009 13:29
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Knapp 80 % haben also kein Problem mit einem Nazi im Straßennamen. Das ist ja schlimmer, als ich dachte. Euch ist schon klar, das der sog. Führer kaum Menschen ermordet hat, vielleicht sogar wirklich direkt gar keinen? Dazu hatte er seine Helfer, die seine Befehle ausführten.

abgestimmt für: Nein, das kann und darf nicht sein.

Martaman
beantwortet von Martaman am 23. Oktober 2009 19:15
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abgestimmt für: Ja! Man muss auch mal vergessen.

anonym
beantwortet von handschuhkombi am 23. Oktober 2009 19:14
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abgestimmt für: Mir doch egal, wer auf Straßenschildern steht.

RuleBritannia
beantwortet von RuleBritannia am 23. Oktober 2009 12:42
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Meinetwegen, warum nicht? Mir und vielen anderen Frankfurtern hat z.B. viel mehr gestunken, dass hier in Frankfurt am Main unsere gute alte Obermainbrücke in "Ignatz-Bubis-Brücke" umbenannt wurde!

abgestimmt für: Mir doch egal, wer auf Straßenschildern steht.

anonym
beantwortet von paigematthews am 23. Oktober 2009 12:41
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Ganz sicher wurde seitens der Stadt die rechtliche Seite geprüft, sonst hätte die Stadtverwaltung niemals zugestimmt.

Vielleicht sollte man die Hintergründe des Lebens dieser Person mehr beleuchten. Bei Jemanden, der eiskalt Menschen umgebracht hat, würde ich natürlich mit "Nein, niemals" antworten.

abgestimmt für: Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht?

zj1000
beantwortet von zj1000 am 23. Oktober 2009 12:40
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und wenn seine Schuld aus der Kriegszeit gering oder nicht nachzuweisen ist.

abgestimmt für: Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht?

Benjy
beantwortet von Benjy am 23. Oktober 2009 12:39
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Was hat der denn in der Sturmabteilung gemacht. Die Butterbrote geschmiert?

abgestimmt für: Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht?
Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 12:45

Fronturlauber zusammengefaltet, die nicht den Hitlergruß zeigten, und Meldung gemacht. Solche Sachen. Halt für Ordnung gesorgt.

Kommentar von 16b64e044c8a8587411ed9b09661c187smallBenjy am 23. Oktober 2009 12:47

Dann hat er seinen Job wohl sehr ernst genommen. Ich denke aber mal, dass sich jeder MEsch ändern kann. Vor allem wenn das Leben dranhängt...

Kommentar von 37c9bf0220d920274e2ee63db068c3easmallNX650Dominator am 23. Oktober 2009 12:52

Ja, viele Deutsche haben im Dritten Reich ihren Job erstgenommen. Nein, sein Leben hing nicht vom Schikanieren anderer ab.


tantenancy
beantwortet von tantenancy am 23. Oktober 2009 12:39
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abgestimmt für: Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht?

Thorzton
beantwortet von Thorzton am 23. Oktober 2009 12:39
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abgestimmt für: Wenn er nach dem Krieg Gutes getan hat, warum nicht?

anonym
beantwortet von AlphaOmer am 23. Oktober 2009 12:39
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abgestimmt für: Mir doch egal, wer auf Straßenschildern steht.

anonym
beantwortet von pHiIL am 23. Oktober 2009 12:38
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