Mit der Begründung man hätte schlecht gearbeitet. Frage hier für einen Freund.
Der Meister sagt es sei Arbeit nicht richtig ausgeführt worden. Darf er das denn dann einfach?
Mit der Begründung man hätte schlecht gearbeitet. Frage hier für einen Freund.
Der Meister sagt es sei Arbeit nicht richtig ausgeführt worden. Darf er das denn dann einfach?
Ein Azubi ist ein Lehrling, er lernt noch. Deshalb darf er auch Fehler machen (wenn sie nicht total idiotisch, unüberlegt sind). Ein Azubi darf gar nicht ohne Aufsicht arbeiten, also wurden die Fehler unter Aufsicht des Meisters gemacht, er sollte seine Stunden kürzen.
Nein, natürlich nicht. Es ist ja nicht so, dass im Ausbildungsvertrag eine bestimmte Qualität oder Quantität vereinbart wurde. Der Vertrag legt wahrscheinlich eine bestimmte Arbeitszeit, die zu erbringen ist, fest. In übrigen bekommt man in der Ausbildung selten das Gehalt eines vollwertigen Facharbeiters, gerade weil man noch in der Ausbildung ist und noch nicht "perfekt" ist. Im Umkehrschluss müßte der Meister dem Azubi den vollen Facharbeiterlohn zahlen, wenn er "ordentlich" gearbeitet hat. Ist doch logisch, oder?
Und welchen Zweck hat das Streichen der Stunden? Ein Azubi bekommt doch keinen Stundenlohn, oder hat sich das in den letzten 50 Jahren geändert?
Dazu müsste man mehr wissen. Warum ist die Arbeit nicht richtig ausgeführt worden?
Ein Meister macht ja niemals Fehler, oder? Ihm werden ja auch keine Stunden gestrichen
Die stunden darf er nicht streichen, aber er kann vernünftige Arbeit von ihm verlangen.
Ich glaube nicht das sich das geändert hat. Ein Azubi ist ein Azubi und bekommt eine Ausbildungsvergütung. Die Stunden sind völlig egal.