Frage von Areyn22, 28

Darf ein Markler Informationen an eine Bank weitergeben?

In meinem Bekanntenkreis ist es so. Jemand will sein Haus verkaufen, da er sonst seine Schulden bei der Bank nicht mehr zahlen kann. Er hat einen Markler engagiert und dieser hat einen Kunden gefunden der das Haus kaufen will, nur will der Kunde etwas weniger zahlen als mein Kumpel mindestens verlangt, also hat mein Kumpel abgelehnt. Nun ist der Markler zu der Bank meines Kumpels gegangen und hat ihnen erzählt das er das nicht verkaufen will usw. Und nun wollen sie ihn verklagen. Durfte der Markler das machen bzw kann man da was machen?

Antwort
von schelm1, 10

Das wäre ein grob treuwidriges Verhalten des Maklers, welches den Auftaggeber veranlassen sollte den Maklervertrag fristlos zu kündigen und sich evtl. Schdenersatzanprüche aus Folgen des BAnkverhaltens vorbehalten sollte.

Etwas nebulös indessen erschient ein möglicher Grund für eine Klage seitens der Bank!?!

Solange Ihr Freund seinen Zahlungsverpflichtungen dort nachkommt, ist ein Grund für eine Klage oder gar Zwangsmaßnahmen seitens der Bank kaum denkbar.

Antwort
von archibaldesel, 12

Das ist Quatsch. Entweder hast du oder dein Kumpel die Geschichte erfunden. Keine Bank kann oder würde einen Kunden verklagen, weil er sein Haus nicht verkauft. Dafür würde es nämlich keine Rechtsgrundlage geben.

Wenn dein Kumpel seine Raten nicht mehr bezahlt, kann die Bank sein Haus versteigern lassen. dafür muss sie ihn nicht verklagen. Und wenn er seine Raten bezahlt, gibt es keinen Grund aus Sicht der Bank das Haus zu verkaufen.

Also die ganze Geschichte ist Blödsinn.

Antwort
von Messkreisfehler, 19

Wer genau hat den Makler engagiert?

Der Hausbesitzer? Die Bank? Beide zusammen?

Selbst wenn er es hätte nicht sagen dürfen: Er hat es ja schon gesagt, insofern ist es jetzt eh unerheblich.

Kommentar von Areyn22 ,

Der Hausbesitzer hat den Markler engagiert. 

Kann man gegen den Markler eventuell rechtlich vorgehen?

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