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darf ein lehrer notfallmedikamente bei einem epileptischen anfall geben?

Frage von babsi269 babsi269

hallo, der sohn einer freundin hat epileptische anfälle (ganz neu). wenn sowas in der schule passiert, müsste ja der lehrer die erforderlichen medikamente verabreichen - darf er das? macht er das? darf er sich weigern?die lehrer bräuchten dafür so eine art minischulung. wie ist das gesetzlich geregelt? danke

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Antworten (7)

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    Antwort von sarahmaier sarahmaier

    die lehrer dürfen das nicht. wenn sie es trotzdem tun können sie sich strafbar machen...falls das medikament mal nebenwirkungen hat...auch wenn das bei einem epileptiker jetzt arg und unverständlich klingt. ein lehrer drüfte das nur tun, wenn er von den eltern und einem arzt eine schriftliche einverständniserklärung hat. ein lehrer darf nicht mal eine aspirin hergeben...strafbar. der lehrer hat zwei möglichkeiten: 1) er tut es trotzdem und riskiert seinen job und muss im schlimmsten fall ins gefängnis 2) er ruft die rettung

    Kommentar von sarahmaier sarahmaiersarahmaier

    ps: der lehrer darf genausowenig wie der schulwart, der hauselektriker oder die putzfrau das medikament verabreichen. ein lehrer hat im rahmen seiner ausbildung einen erste hilfe kurs zu absolvieren--der lehrt, wie man einen verband anlegt, wiederbelebt usw. ein medikament draf nur der arzt verabreichen...nicht mal der apotheker drüfte es tun...rein rechtlich gesehen, man muss aber sehr wohl festhalten, dass viele lehrer, wenn sie von der krankheit und dem medikament des schüler informiert sind..es wahrscheinlich trotzdem geben.

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    Antwort von RoRoRo RoRoRo

    Das ist abhängig vom Bundesland. In Hessen gibt es seit 2009 einen Erlass, der es Lehrern erlaubt Medikamente zu verabreichen, wenn dies vorher 1. ausdrücklich von den Eltern schriftlich erlaubt/beantragt wurde und 2. eine präzise ärztliche Verordnung Näheres siehe www.hkm.hessen.de

    In Sachsen-Anhalt scheint es ähnlich zu sein, zumindest laut dem Landesverband VBE.

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    Antwort von Engelchen46 Engelchen46

    Die Lehrer dürften, ob sie die Verantwortung übernehmen wollen ist eine andere Frage.

    Wichtig hierbei ist, dass mit den Lehrern darüber gesprochen wird (Anzeichen für einen Anfall usw.) und das nicht irgendwelche Medikamente gegeben werden, sondern nur die welche die Eltern dort hinterlegt haben.

    Kommentar von sarahmaier sarahmaiersarahmaier

    nein, die lehrer dürfen das nicht. zu 100% nicht...zeig' mir den paragrapgen wo das steht...den gibt es nicht.

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    Antwort von Pestopappa Pestopappa

    Wenn nicht, dann passiert DAS !!!!!!!

    http://www.malte-utermark.de


    Ein gaaaaanz klares: JA !!!!

    Man lerne die Lehrer an und dann passt es !

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    Antwort von nicicoolio nicicoolio

    an der schule gibt es immer ein paar lehrer die das machen. meist sportlehrr. der lehrer selsbt macht es meist nicht immer ein anderer

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    Antwort von Nicoleandme Nicoleandme

    sie sollten auf jeden fall einverstanden damit sein. meine lieblingssängerin hat eine gruppe für epilepsiekranke gemacht : http://www.outoftheshadows.com/

    dort kann man einen schritt machen, man kann sich informieren und auch schwören dass man epilepsiekranke kinder normal behandelt. denn im grunde sind sie auch normale kinder.

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    Antwort von WEISTDUS WEISTDUS

    Ich geh` mal davon aus, daß Lehrer in ihrer Ausbildung auf solche Situationen vorbereitet werden.

    Kommentar von Pestopappa PestopappaPestopappa

    Leider nicht. ich habe schon oft hinterfragt.

    Kommentar von sarahmaier sarahmaiersarahmaier

    nein, werden sie nicht. sie müssen nur einen erste-hilfe kurs machen.

    Kommentar von RoRoRo RoRoRo

    Auch das ist offensichtlich nicht in allen Bundesländern so. In Hessen gibt es diese Bedinghung nicht!

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