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Darf ein Lehrer eine schlechte Klassenarbeit vor der gesamten Klasse vorlesen?

Frage von ghostwriter ghostwriter

Mein 12-jähriger Sohn kam heute weinend aus der Schule(6.Klasse, Realschule). Sein Deutschaufsatz war leider mangelhaft, zu allem Überfluss hat der Klassenlehrer diesen Aufsatz auch noch vor der gesamten Klasse vorgelesen. Dazu kommt noch, dass mein Sohn ADHS hat u. wie es für solche Kinder häufig üblich ist, total sensibel ist.Er ist nun am Boden zerstört, zumal die ganze Klasse gelacht hat.Ist ein solches Vorgehen eines Lehrers überhaupt rechtens?

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Antworten (17)

  • 7
    Antwort von mitra54 mitra54

    Das ist eine Bescheinigung seiner Unfähigkeit als Pädagoge. Auf jeden Fall solltest du, schon alleine um deinem Sohn Sicherheit und Vertrauen zu geben mit dem Lehrer und dem Rektor sprechen. Was würde der wohl sagen, wenn du ihn vor der Klasse zu Rede stellen würdest. Deinem Sohn einen schönen Gruß und er soll es sich nicht mehr so zu Herzen nehmen. Wichtig ist, da0 er deine Rückhalt hat. Dumme Lehrer wird er noch öfter haben.

    Kommentar von einsteinium2 einsteinium2

    Klar, du solltest den Lehrer unbedingt darauf hinweisen. aber ich würde das auf keinen Fall vor der klasse machen. es könnte sein, dass das so rüberkommt, dass dein Sohn gleich seine mami/papi holt, wenn es probleme gibt.Das könnte zu erneuter hänselei führen.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    @einsteinium: Ja klar, ich werde mir auf jeden Fall einen Termin bei ihm geben lassen u. ein Gespräch unter 4 Augen mit ihm führen.

    Kommentar von pippi60 pippi60pippi60

    Genauso sehe ich es auch!

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Danke dir. Werd ich machen.

  • 5
    Antwort von Rippie Rippie

    Definitiv nicht korrekt. Das ist mobbing. Also minimum eine Abmahnung wert ;)

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Danke.

  • 4
    Antwort von Brynhild Brynhild

    Ob er das darf weiß ich nicht. Aber er sollte es jedenfalls nicht machen. Eine solche Vorführung eines Schülers ist pädagogisch total daneben! An deiner Stelle würde ich mir den Lehrer zur Brust nehmen und ihn auffordern, sich bei deinem Sohn zu entschuldigen und solche Maßnahmen in Zukunft zu unterlassen. Wenn er uneinsichtig bleibt würde ich sogar offiziell Beschwerde bei der Schulleitung einlegen.

  • 4
    Antwort von Gozilla Gozilla

    Also ich würde den Lehrer zur Rede stellen und den Direktor einschalten.

  • 3
    Antwort von DerTroll DerTroll

    ähm weiß jetzt nicht, wie er das gemacht hat. Aber in der Regel hat das doch Pädagogische Zwecke. Der Lehrer liest die Arbeit vor und die Schüler versuchen zu erkennen und beschreiben, was man besser machen könnte. Kommt eigentlich dem Schüler zu gute, wenn dann auch mal der ein oder andere dann auch sagt, was hingegen gut war. Ist eigentlich das fairste, was der Lehrer machen kann, als wenn er nur nach eigenem Ermessen eine Note drunter setzt. Hängt natürlich davon ab, wie er das gemacht hat, also ob er den Schüler bloßstellen wollte oder es wirklich in guter Absicht getan hat. Am besten einmal den Lehrer direkt fragen und ihm auch sagen, wie das bei deinem Sohn angekommen ist. Zur Not radikal darauf bestehen, daß Noten nicht öffentlich in der Klasse verkündet werden und das Vorlesen von Klassenarbeiten nur anonymisiert geschieht. Wenn darauf bestanden wird, muß sich der Lehrer daran halten.

    Kommentar von oldpaed oldpaedoldpaed

    Der Lehrer darf das auf keinen Fall tun und verletzt massiv Persönlichkeitsrechte eines einzelnen Schülers. Er hat die Arbeit bezogen auf den einzelnen Schüler zu korrigieren und kann seine zusätzlichen Bemerkungen unter der einzelnen Arbeit noch anfügen. - Ein kluger Lehrer wird bei auffälligen, in der Klassenarbeit von vielen Schül. gemachten Fehlern einen Eigentext entwerfen und in ihn die Fehler "einbauen". Dieser Text kann (Grundlage für) die Berichtigung der Klassenarbeit sein, ist auch ohne Mehrbelastung auf einer Folie in sauberer Handschrift zu erstellen und wahrt die Unantastbarkeit der Person.- Mit der üblichen Bekanntgabe des "Notenspiegels" werden in der Klasse die Noten von selbst bekannt. Das ist auch nicht weiter tragisch, wenn das Ergebnis in der Klasse verbleibt. Insofern ist der Datenschutz eingeschränkt. Eine Bekanntgabe an anderen Orten außerhalb der Klasse wäre nicht zulässig.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Grundsätzlich hast du recht, dass gerade Aufsätze im Nachhinein noch einmal mit der Klasse besprochen werden.In unserem Fall hat es sich folgendermaßen zugetragen:Der Lehrer hat jeden einzelnen Schüler nach vorne gerufen,ihm sein Heft ausgehändigt,den ein oder anderen Kommentar dazu abgegeben.Nur mein Sohn musste vorne stehenbleiben u. dann hat der Lehrer eben vor der ganzen Klasse den Aufsatz vorgelesen, einschließlich der 2 oder 3 Rechtschreibfehler, und eben mit dem Hinweis, dass dies eine 5 ist. So geht´s ja wohl garnicht, oder??

    Kommentar von DerTroll DerTrollDerTroll

    naja, finde ich nicht gut und auch pädagogisch nicht nachvollziehbar. Würde ich dem Lehrer mal direkt sagen. Aber dein Sohn soll sich das nicht so zu Herzen nehmen. Jeder verhaut mal eine Arbeit. Wenn das nun schon öffentlich kundgetan wird, soll er halt dazu stehen und ganz cool drauf reagieren. In seiner Klasse wird er weiterhin von seinen Kameraden angesehen werden.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Na, das seh ich nicht ganz so wie du. Die Jungs u. Mädels sind jetzt in einem schwierigen Alter, du weisst schon, große Klappe und so. Da hat er sich heute schon einiges anhören müssen.

    Kommentar von geheim geheimgeheim

    auf gar keinen Fall!! Macht dem Lehrer die vier Buchstaben zu Feuer!!!!

  • 3
    Antwort von CellarDoorBln CellarDoorBln

    Schulnoten unterliegen dem Datenschutz und dürfen nicht laut vor der Klasse verlesen werden. Da die Arbeit ja vorgelesen wurde, weil sie "schlecht" war, denke ich, dass hier der Datenschutz verletzt wurde, denn nur ihr (die Eltern) und das Kind dürfen die Bewertung der Arbeit erfahren. Diese wurde aber im Zusammenhang mit dem Vorlesen des Geschriebenen als "abschreckendes Vorbild öffentlich gemacht. Ich denke, dass der Lehrer hier nicht nur gegen das Schulgesetz verstoßen hat sondern auch menschlich völlig daneben gehandelt hat, denn jeder kann wohl nachempfinden, welche schlimmen Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden eine solche Bloßstellung gerade auf ein ohne hin schon über die Maßen sensibles Kind haben. Ich würde auf jeden Fall zu einem Gespräch mit Klassenlehrer und Schuldirektor raten. Besonders wichtig ist dabei, sich nicht "abwimmeln" zu lassen, denn ich habe in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass sich hier verständlicherweise gegenseitig geschützt wird. Das Mindeste, was jemand können muss, der öffentlich bloßstellt, ist, sich öffentlich zu entschuldigen.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Ich werde auf jeden Fall ein Gespräch mit ihm führen. Sind noch einige Sachen mehr, die da im Moment nicht in Ordnung sind. Da läuft einiges nicht so wie es sollte. Komisch, sind immer die Schulen, die sich nach aussen hin als total toll u. super präsentieren. So ist auf jeden Fall meine persönliche Erfahrung.Danke dir.

  • 2
    Antwort von boesefrage boesefrage

    hat er die arbeit "anonym" vorgelesen oder den namen des autors genannt?

    Kommentar von RolfHoegemann RolfHoegemannRolfHoegemann

    Nun - auch wenn "anonym" vorgelesen wird, wird bei schlimmen Arbeitsergebnissen gelacht - und der, der nicht mitlacht ist der Urheber..... Also ist anonym auch keine Lösung.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Nein,nicht anonym. Mein Sohn musste sogar daneben stehen bleiben. Sogar die 2 o.3 Rechtschreibfehler hat er mit vorgelesen. Grundsätzlich war der Aufsatz in meinen Augen(ist natürlich bei einem Aufsatz immer schwierig) garnicht mal schlecht, eine schöne Geschichte, nur hat mein Sohn ziemlich abrupt aufgehört. Da fehlt praktisch der ganze Schluss.

  • 2
    Antwort von curafe curafe

    oh ja das kenne ich, mir hat da der elternbeirat und der rektor der schule weiter geholfen, der lehrer hat sich nicht korrekt verhalten und das muss zur sprache gebracht werden....wir haben uns alle an einen tisch gesetzt und das thema offen angesprochen zum schluß bekam der herr eine abmahnung und mir war es frei gestellt ein disiplinarverfahren einzuleiten wenn das wieder vorkommen sollte!

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Danke dir.

  • 2
    Antwort von Katzentatze Katzentatze

    Mach einen Gesprächstermin mit Jungen, lehrer und Rektor klar. Dann könnt ihr das aus der Welt schaffen, und es kommt dan in Zukunft nicht mehr vor. Außerdem stärkt es das Selbstbewustsein des Jungen, wenn er merkt, dass er auch in der Schule ernst genommen wird.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Danke dir.

  • 2
    Antwort von darkangel82 darkangel82

    Den Lehrer würde ich auf jeden Fall zur Rede stellen und mich zusätzlich an den Direktor wenden.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Mach ich. Danke.

  • 2
    Antwort von yumanji yumanji

    Mein Sohn ist 8 und bekommt Medikinet, leidet auch ADHS, in seiner Klasse gäb es das nicht. Ich würde ihn zu Rede stellen und mit dem Schulleiter reden.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    In der Grundschule hätte es das auch nicht gegeben. Da durfte noch nicht mal über die Noten der anderen gesprochen werden. Die Zeugnisse gab´s sogar in verschlossenen Umschlägen. Danke dir.

  • 2
    Antwort von fabienne1997 fabienne1997

    Du solltest dringend mit dem Lehrer/Klassenlehrer darüber reden...DIskriminierung vor der Klasse ist nicht fördernd!

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    Vielen Dank euch allen für so viel positive Resonanz. Hatte ich mir auch vorgenommen, mit dem Lehrer ein Gespräch zu führen. Es laufen sowieso zur Zeit einige Dinge in der Schule, die ich so nicht in Ordnung finde. Mich beschleicht da so ein Gefühl, als ob dort jetzt mit aller Macht die Spreu vom Weizen getrennt werden soll.

  • 1
    Antwort von geheim geheim

    Krasse SAche, unglaublich. Was für ein absolut unfähiger Pädagoge macht sowas denn? ..... Ich kann es einfach nicht fassen... mein kleiner Bruder (8 Jahre) leidet auch unter ADHS und ist extremst sensibel, und wenn ich mir vorstelle, sowas wäre ihm passiert... mann, ich bin wirkliuch entsetzt!! Beschwer dich umgehend beim Direkter und beim Lehrer selbst und stell diese unfähige Mistratte zu Rede!!!!

  • 1
    Antwort von oldpaed oldpaed

    Der Lehrer darf das nicht tun. Er verletzt massiv Persönlichkeitsrechte und verstößt gegen das Grundgesetz. Er sollte einen Fortbildungslehrgang in Anstand und Schulrecht belegen.

  • 1
    Antwort von merci27 merci27

    bei uns dürfen die Lehrer es nicht. Meine Tochter erzählt das es immer Verboten ist Noten vorzulesen egal ob schlecht oder gut.

    Kommentar von ghostwriter ghostwriterghostwriter

    So war es bei uns in der Grundschule auch. Danke dir.

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    Antwort von Crafty159 Crafty159

    Ihr sohn soll es sich auf jeden Fall nicht zu Herzen nehmen

  • 0
    Antwort von Nelson13 Nelson13

    Der Lehrer darf das nicht tun. Normalerweiße frägt er ob man die note hören will oder nicht. Liebe Grüße un Glück bei nächsten Mal.

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