Darf ein Gerichtsvollzíeher auch in die Wohnung wenn der Familienname nur mit dem Vornamen meiner Frau an der Türe steht?

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5 Antworten

Klar, du bist doch auch in der Wohnung gemeldet. 

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Wenn der Gerichtsvollzieher vermutet, dass der Schuldner in der Wohnung wohnt, darf er natürlich in die Wohnung. Schließlich muß er prüfen, ob es pfändbare Gegenstände gibt, die Eigentum des Schuldners sind. Außerdem ergibt sich aus dem Mietvertrag, wer tatsächlich Mieter der Wohnung ist. Das Türschild ist dabei nicht maßgebend, sondern der Mietvertrag.

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Es ist für den Gerichtsvollzieher egal, wem die Wohnung gehört, in der Du lebst, oder wer der Mieter ist. 

Wenn ihn das an seiner Arbeit hindern würde, dann müsste jeder Schuldner ja nur das Klingelschild ändern, um sich dem Gerichtsvollzieher zu entziehen.

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Kommentar von Dodgecowboy
15.11.2015, 13:37

Nun ja,... da mir die Wohnung nicht gehört, und meine Frau die Eigentümerin ist wäre es Hausfriedensbruch wenn er gewaltsam eindringen würde, denn sie würde im nie die Erlaubnis dazu geben. Meine Frau hat ja keine Schulden sondern ich, und da dürfte sie doch das Recht haben zu entscheiden wer in ihre Wohnung geht und wer nicht ! Bei einer Mietwohnung ist das vielleicht was anderes , aber hier handelt es sich um Grundbesitz da wo nicht jeder rein und raus spazieren kann wie´s ihm gefällt. Wie schon gesagt, mir gehört hier nichts ausser der Wäsche im Schrank.

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Wenn er schlüssige Hinweise hat das der Schuldner in der Wohnung lebt, Ja!

Sonst könnte man ja einfach den Namen ändern und keiner könnte mehr rein.......

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Er darf überall rein, wo du gemeldet bist

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