Frage von HuberHansl, 87

Darf ein "Fremder" meinen Betrieb bewerben?

Folgendes Problem eines Bekannten: Er hat einen Hof gekauft (Reitanlage) und bewirbt seine Leistungen (Beritt, Verkaufspferde etc) über eine neue von mir erstellte Website. Die vorherige Besitzerin hat ebenfals eine Website in der noch alles so aussieht wie zur Zeit als sie den Hof führte. Es findet sich noch alles unter dem altem Namen und es werden Leistungen beworben die er nicht mehr anbietet. Auserdem sind auf dieser Seite natürlich Ihre Kontaktdaten hinterlegt.

Im Google Ranking steht diese Seite über der unsriger.

Gibt es eine Möglichkeit diese Seite löschen zu lassen (notfalls auch auf dem juristischem Weg.)? Darf Sie "seinen" Hof bewerben?

Ein weiteres betreiben der Website könnte für uns rein theoretisch von wirtschaftlichem Nachteil sein. Zudem verbreitet Sie "Falschinformationen" über die Anlage (Falscher Eigentümer, Falsche Kontaktdaten, Falsche Leistungen)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Marakowsky, 22

Da habt ihr sicherlich mehrere Möglichkeiten gegen vorzugehen. Ich würde mir einen Anwalt nehmen und dies mit ihm besprechen. Gerade die inhaberinfoationen sind für den Verbraucher relevant. Ein Redirect auf eure Seite würde ja schon reichen. Aber wenn die Vorbesitzerin da mauert, hilft wohl nur der Rechtsweg.
Wisst ihr denn, warum sie so mauert?

Ihr solltet parallel versuchen mit der aktuellen WS im Ranking zu steigen. Zumindest das, was man ohne große Mehrkosten tun kann auch in Angriff nehmen. Ich denke da an die Metadaten, (Social Media) Verlinkungen, mobile Fähigkeit (wenn noch nicht gegeben).

Antwort
von mychrissie, 6

Natürlich ist es verboten, für die Leistungen eines fremden Unternehmens zu werben. Man könnte ja zum Beispiel auf die Idee kommen, für ein christliches Unternehmen mit nackten Frauen zu werben, oder für eine Organisation, die sich um Flüchtlinge kümmert, mit dem Portrait von Frau Petri.

Nur ein Unternehmen selbst kann und darf gemeinsam mit seiner Werbeagentur darüber entscheiden, welche Werbung für die eigenen Leistungen adäquat ist.

Selbst die Nutzung des fremden Firmenlogos darf nur im Einverständnis mit dem betreffenden Unternehmen öffentlich genutzt werden.

Die Einschaltung des Werberats und natürlich ein Anwalt sind hier die ersten Stationen, die kontaktiert werden sollten.

Allerdings sind in der Frage so viele Widersprüche und Ungereimtheiten enthalten, dass es schwer ist, eine wirklich sinnvolle Antwort zu geben.

Antwort
von Apolon, 32

 und bewirbt seine Leistungen (Beritt, Verkaufspferde etc) über eine neue von mir erstellte Website.

Wo ist denn das Problem ?

Wenn dir die Website gehört, kannst du sie doch auch jederzeit ändern.

Kommentar von HuberHansl ,

Nein auf einer anteren Website die uns nicht gehört werden die Falschen Leistungen beworben.

Kommentar von Apolon ,

Dein Text ist irreführend:

Diese 3 Texte passen nicht zusammen:

 Darf ein "Fremder" meinen Betrieb bewerben?

 Folgendes Problem eines Bekannten: Er hat einen Hof gekauft (Reitanlage) und bewirbt seine Leistungen

 Es findet sich noch alles unter dem altem Namen und es werden Leistungen beworben die er nicht mehr anbietet.

Wem gehört denn nun der Betrieb, dir oder einem Bekannten.

Kommentar von HuberHansl ,

"Sein Betrieb" wär in der Frage irreführend gewesen. Es ist eine Frage die ich für einen Bekannten stelle, dessen Webadmin ich bin.

Die Falschen Informationen sind auf der alten Website zu der wir keinen zugang haben und die ihm nicht gehört. Auf unser Seite finden sich nur richtige Informationen.

Antwort
von Havenari, 9

Im Grunde ist da doch nichts weiter als das, was es millionenfach im Netz gibt: Eine veraltete Webseite, auf der Informationen zu finden sind, die keine Relevanz mehr haben. Es dürfte einigermaßen schwierig sein, auf dieser Grundlage einen wirtschaftlichen Schaden nachzuweisen.

Antwort
von Pauli1965, 54

Ich würde da einen Anwalt fragen der sich damit auskennt.

Kommentar von HuberHansl ,

Ja das werden wir wohl auch machen, wenn uns hier keiner weiterhelfen kann.
Einen Anwalt fragen kostet halt gleich einiges an Geld.

Kommentar von Pauli1965 ,

Erstberatung kostet bei meinem ca. 100 Euro:-)

Antwort
von FGO65, 40

Hat der Bekannte denn schon mal mit der Vorbesitzerin darüber gesprochen?

Kommentar von HuberHansl ,

Des öfteren. Ursprünglich war vereinbart, dass ich bloß ihre Website erneuere, was jedoch an ihrer Sturheit scheiterte.

Das Verhältnis zu ihr ist nicht besonders gut. Sie kämpft mit so ziemlich allen Mitteln gegen ihn.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten