Mein Nachbar ist seit vielen Jahren Schöffe. Und seit zwei Jahren depressiv. Darf er weiter Schöffe sein?

Schöffel ist man ja nicht aus Spassgründen. Es ist nahezu Vorraussetzung, dass man als mitfühlender Mensch bei diesem Ehrenamt depressiv wird.
Letztlich kommt es auf die Schwere der Depression an.
Ein schwerdepressiver Mensch wird sicherlich von seiner Verpflichtung befreit werden können, das Schöffelamt auszuüben. Hierzu bedarf es einer ärztlichen Diagnose.

Ja. Mir ist nichts gegenteiliges bekannt. .

Gute Frage! Ich würde das Amt erst mal zurückstellen. Aber mit der richtigen Medikamenteneinstellung kann man auch als Depressiver ein normales Leben führen. Und wenn er arbeitsfähig ist, kann er sicher auch Schöffe sein. Was meinst Du, wieviele Pädogogen depressiv sind und trotzdem unterrichten.
El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 13. Mai 2008 22:29 und trinken :-D
Ein Depressiver hadert doch eher mit sich und seinem Leben. Deswegen kann er aber doch Schöffe sein.

Es gibt depressive Kanzler, Richter, Schriftsteller, Müllmänner und Piloten. Sogar Ärzte.Und alle dürfen arbeiten.
Baiana am 14. Mai 2008 08:06 Besser noch: Sie müssen arbeiten. EU-Rente greift bei Depression nicht automatisch... schade eigentlich, das wäre noch zu machen.
Eine Depression hat bezieht sich immer auf die eigene Peson, sein eigenes Ich. Sollte das Amt, was er ausübt daran Schuld sein, dann sollte er wirklich vom Arzt eine Bescheinigung holen und das Amt niederlegen. L.G. Nordi