Frage von Lili2006, 64

Darf Dispoausgleich als Einkommen gewertet werden?

Hallo ihr Lieben, 

Ich habe da ein kleines Problem...

Der Vater meines Kindes (2J.) ist letzten Monat aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen.

Somit war ich gezwungen, einen Antrag auf ALG II zu stellen.

Er hat mein Dispo arg ins MINUS gejagt, so dass ich drauf bestanden habe, dass er es wieder ausgleicht. (Was er auch zum Teil gemacht hat- im Verwendungszweck "Kontoausgleich")

D.h. Mitte des Monats ist ein Betrag von 1400,-€ auf mein Konto eingegangen, Ende des Monats habe ich den Antrag gestellt. 

Nun meine Frage: Darf das JC mir diesen Zahlungseingang als Einkommen werten? 

Schließlich habe ich immer noch ein Minusbetrag von über 1000€, die er verschuldet hat...

Nun stehe ich da, mit einem kleinen Kind und Schulden, die ich nicht fabriziert habe :-(

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von isomatte, 29

Kommt auf den individuellen Umstand an !

Wenn du das Geld z.B. nur als privates zinsloses Darlehen bekommen hast,dann darf es nicht als Einkommen angerechnet werden,solltest dann aber deinen Dispo kündigen und du solltest einen Vertrag über die Rückzahlung und Verwendung des Darlehens vorlegen können.

Das kannst du dann ja noch rückwirkend machen,falls dies aus dem Verwendungszweck nicht hervor geht,dazu findest du im Internet Musterverträge über private zinslose Darlehen.

Kannst du noch innerhalb der Frist von 1 Monat nach Erhalt des Schreibens Widerspruch einlegen dann machst du das,begründest diesen dann und legst eine Kopie des zinslosen Darlehnsvertrages bei.

Sollte das nicht mehr möglich sein,dann bleibt nur ein Überprüfungsantrag nach § 44 SGB - X - dazu findest du auch Musterschreiben im Internet.

Kommentar von isomatte ,

Danke dir für deinen Stern !

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