Darf die Wohngeldstelle Arbeitgeberbeiträge zur betrieblichen Rentenersicherung als Einkommen anrechnen auch wenn er Betrag nicht auszahlbar ist?

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3 Antworten

Für das Wohngeld zählt das gesamte ausgewiesene Bruttogehalt. Davon werden dann 30 % pauschal für Steuern und Sozialabgaben abgezogen.

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Kommentar von antwortgute
11.04.2016, 22:04

Danke für die Antwort.

Das gehört aber nicht zum Bruttogehalt und steht noch nicht mal auf meiner Lohnbescheinigung. Es ist steuerfrei und steht auf dem automatischen Ausdruck der LBV für Wohnrechtliche Zwecke.

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Die Beiträge zu einer betrieblichen Altersvorsorge (durch Entgeltumwandlung) reduzieren dein SV-Brutto. Dürfte nicht anrechenbar sein.

Beim ALG II Bezug ist dies jedenfalls nicht. Weder als Einkommen (folgt aus § 11b, Abs. 1, Nr. 1 und 2 SGB II) noch als Vermögen (§ 12 Abs. 2, Nr. SGB II).

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Ja, denn es handelt sich um einen Vorteil aus der Arbeitnehmertätigkeit und damit Arbeitslohn nach Paragraph 19 EStG. 

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Kommentar von antwortgute
11.04.2016, 22:07

Tatsächlich. Auch wenn ich das erst als Rente in zig Jahren erhalte? Soll ich etwa die VBL kündigen nur damit ich Wohngeld bekomme? Wer hat denn davon was? Ich verstehe den Sinn dahineter nicht, vor allem da ich mir das ja garnicht auszahlen lassen kann :-/. Mir wird also heute was angerechnet was mir mir erst in 20 Jahren Schenkt!?!? Was soll das denn?

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Kommentar von kevin1905
11.04.2016, 22:33

Beiträge zu einer betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung, Pensionskasse oder eines Pensionsfonds sind steuerfrei (§ 3, Nr. 63 EStG), bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung zzgl. 1.800,- € p.a., sofern keine Altzusage nach § 40b EStG vorliegt.

Sie dann dann eben keine Einkünfte i.S.v. § 19.

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