Darf die Psychiatrie einen entlassen, wenn man mit Suizidabsichten eingewiesen wird?

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4 Antworten

Hallo derapfelbaum,

Suizidgedanken haben sehr viele Menschen, ohne dass überhaupt eine Behandlung notwendig ist.

Sobald aber die Gefahr besteht, dass diese auch umgesetzt werden ist eine Behandlung dringend nötig.

Mit Suizidabsichten kommt man auf eine geschlossene Station und bleibt dort so lange, bis sicher ist, dass man sich nicht suizidiert, wenn man die Gelegenheit hat. Danach wird in der Regel auf einer offenen Station weiterbehandelt, bis man stabil genug ist um die Klinik zu verlassen. Auch mit Suizidgedanken kan man auf einer offenen Station sein, so lange die Ärzte sich sicher sind, dass man aus den Gedanken keine Handlungen macht.

Danach sollte noch eine ambulante Therapie oder tagesklinische Behandlung erfolgen, so lange bis die Gründe für die Suizidabsichten behoben sind.

LG Hourriyah

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Man darf entlassen werden, wenn man sich glaubwürdig von Suizidabsichten/-plänen distanzieren kann. Das heißt, die Gedanken dürfen schon da sein, aber wenn man so wirkt, als würde man sich sofort nach der Entlassung etwas in der Richtung antun, müssen sie einen davor schützen.

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Glaub ich mal eher nicht, das die einen dann wieder auf die Menschheit loslassen.

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Kommentar von derapfelbaum
01.12.2015, 20:42

Leute, die Suizid begehen (wollen) sind selbst, nicht fremd(!!) gefährdend!

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Kommentar von Seanna
01.12.2015, 21:43

Nicht zwangsläufig.

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Kommentar von ybfans21
01.12.2015, 22:35

Solche Aussagen machen mich sehr traurig aber auch sehr wütend!!!

Psychisch Kranke oder eben Menschen mit Suizidgedanken sind Menschen wie ihr auch...

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Wenn man noch akut Selbstgefährdet ist, nein.

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