Frage von IxYpsilon,

Darf die Polizei in Deutschland Bargeld annehmen?

Stimmt es, daß ein Polizist/die Polizei oder auch andere executive Behörden wie z.B. Zoll oder Ordnungsamt in Deutschland zur Begleichung von Verwarnungen, Bußgeldern oder Sicherheitsleistungen kein Bargeld fordern oder annehmen darf? Wenn ja, gilt daß ohne Ausnahme und in allen Bundesländern?

Antwort von Merzherian,
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Ähm. Tja also. WIe soll ich die denn sonst loswerden. Bislang war keiner bereit Naturalien zu nehmen. AUch die Überlassung meines Ehegattens und/oder einiger Kinder als Sicherheit oder Anzahlung wurde nicht akzeptiert. Zu spülen hatten die Nichts und singen kann ich net so gut. Also mußte ich denen echt Bares in die Hand ddrücken. Aber ich bekam so ein kleines Zettelchen, damit ich auch wußte, wofür ich bezahlt habe und wieviel mein tun wert war.

Antwort von catweazle01,
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es gibt Bundesländer, die das sog. Barverwarnverfahren überwiegend abgeschafft haben und alles auf dem Postweg machen (Beispiel Hamburg, Ausnahme Leute, die keinen Wohnsitz in D haben, bei denen wird auch in HH kassiert) und andere Länder, die Ordnungswidrigkeiten (also bis 40 Euro) bar kassieren, ab Bußgeld geht das auch schriftlich (Beispiel Hessen)

Antwort von ColjaM,

Ja, die Polizei ist berechtigt Bargeld zur Zahlung von Ordnungswidrigkeiten im Verwarngeldbereich anzunehmen. Wichtig ist, dass man dann auch eine entsprechende Quittung erhält. Viele Behörden steigen jetzt aber auch schon auf bargeldlosen Zahlungsverkehr um. Zum Beispiel bei uns in Brandenburg gibt es teilweise das OWi-Mobile, wo mann seine Verwarnung per EC-Karte zahlen kann. Niemand ist aber verpflichtet auch Bares zu geben. Man kann immer auch einen Zahlschein verlangen.

Antwort von Benjy,

In Bayern ist es beispielsweise so, dass Bargeld grundsätzlich nicht angenommen wird. Man kann an Ort und Stelle lediglich mit Maestro oder Kreditkarte bezahlen. Alternativ bekommt man dann Post von der zuständigen Bußgeldstelle.

Antwort von Blacky1985,

Das ist leider von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich geregelt.

In Niedersachsen zum Beispiel dürfen die Polizisten (noch) Bargeld annehmen, in anderen Bundesländern dagegen nicht mehr.

Kann auch nur allen raten, nie an Ort und Stelle zu zahlen. Meistens bekommt man einen Überweisungsträger ausgehändigt oder eine anderweitige Zahlfrist gesetzt ohne das einem zusätzliche Kosten entstehen. Ist zumindestens bei uns in der Region so geregelt.

Antwort von PepsiMaster,

Ordnungswidrigkeiten bis 35,-EUR (Verwarngelder) werden i.d.R. bar direkt vor Ort verwarnt.

Ordnungswidrigkeiten ab 40,-EUR (Bußgelder) können nicht mehr bar verwarnt werden, hier erhält die betroffene Person immer einen schriftlichen Bußgeldbescheid mit der Post, Zahlung erfolgt dann i.d.R. per Überweisung.

Bei Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wird eine sog. Sicherheitsleistung (soll alle anfallenden Verfahrenskosten abdecken) erhoben, die auch direkt bar zu entrichten ist.

Antwort von Siraaa,

also ich habe meine Strafe (30€) direkt in Bar vor ort bei der Polizei beglichen ;-)

das ganze war in Hessen :-) vor ca. einem halben Jahr (war nen Verkehrsunfall wenns wichtig ist)

Antwort von django09,

kommt immer auf die behörd an-im siegerland nehmen sie bei verwarngeldern ( geblitzt und direkt erwischt) nur ec-karte-nix bares-in hessen beides, kfz steuern kannst du hier nur per einzugsermächtigung zahlen-da wollen die bei zulassung kein bargeld, im westerwaldkreis nehmen sie es doch noch-du siehst, es ist buntgemsicht-am besten vorab informieren wenn möglich

Antwort von Frenshsam,

Als die mich mal geblitzt haben meinte der Polizist, dass die kein Bares mehr annehmen dürfen (zur info: NRW)

Kartenzahlung ist möglich oder Rechnung

Kommentar von Merzherian,

Vielleicht ist das von Polizei zu Polizei verschieden. Bislang war immer Bares fällig. Auch in NRW.

Kommentar von Frenshsam,

Um meinen Beitrag mal zu unterstützen:

http://www.im.nrw.de/pe/pm2001/pm2001/news_989.htm

Antwort von Muenzenfreund,

Natürlich dürfen sie das. Bei kleinen Verstößen ist es sogar üblich, gleich vor Ort zu kassieren.

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