Frage von RobertPalm, 46

Darf die MPU-Stelle Vermerke in die Führerscheinakte schreiben bzw. beilegen?

Hatte ein erstes negatives Gutachten. Habe bei der Fsst angefragt, ob sie die Akte weiterschicken. Habe sogar eine Terminverlängerung bekommen. Nun weiß ich nicht genau, ob die neue MPU-Stelle die Gründe des negativ Gutachtens erfährt. Natürlich habe ich das Negativgutachten nicht vorgelegt.

Antwort
von Parhalia, 28

Wenn Du den Antrag auf Wiedererteilung aktuell noch zurückziehen kannst, so solltest Du das zunächst erst einmal tun und Dich nun anhand gründlichen Studiums deines negativen GA auf die nächste Begutachtung vorbereiten.

Da Du das negative Gutachten nicht vorgelegt hattest, so würde sich ein Rückzug des aktuellen Antrages auch nicht negativ auf einen späteren Antrag auf Widererteilung auswirken.

Kommentar von RobertPalm ,

Aber ich habe noch die Haaranalyse des Abst.-Jahres und möchte sie nutzen. Ich leb clean. Das einzige war lediglich die falsche Antwort auf die Alkoholfrage in der ersten MPU. Macht die MPU-Stelle trotz Schweigepflicht Bemerkungen in die Akte. Eigentlich will ich nur ein Gegengutachten machen , in dem ich die Frage richtig beantworte. Kann das schief gehen?

Kommentar von Parhalia ,

In Deinem Ansinnen hast Du hier keine negativen Konsequenzen zu befürchten, da Du das negative Vorgutachten letztlich ja nicht für Deinen laufenden Antrag vorgelegt hast. Somit kann dessen Inhalt auch nicht in diesem Verfahren gegen Dich verwendet werden für spätere Gutachten. ( denn die Führerscheinstelle hat dieses GA dann ja nicht vorliegen )

Also mache einfach ein neues GA mit hoffentlich positivem Ergebnis. 😉

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