Frage von Klonkdrauf, 170

Darf die Lehrerin meiner Klassenkameradin in dem Fall eine Sechs geben?

Hallo! Heute haben wir in Englisch einen Vokabeltest geschrieben und einer meiner Klassenkameraden hat gespickt, indem er das Buch auf SEINE Seite (das ist besonders zu erwähnen) gelegt und dort abgeschaut hat. Die Lehrerin hat es gesehen und ihm und dem Mädchen, das neben ihm saß, eine Sechs gegeben, obwohl das Mädchen überhaupt nicht gespickt hat. Das Buch war auf seiner Seite - sie hat vielleicht einmal kurz unter den Tisch gelangt, aber nur, um eine Wasserflasche aus ihrer Tasche zu holen. Die Lehrerin hat gesagt, dass sie nicht wüsse, ob sie auch gespickt habe, aber es möglich sei und deshalb hat sie ihr eine Sechs gegeben. Das ist doch total unfair! Darf sie das?

Antwort
von Menuett, 67

Das darf sie tatsächlich nicht.

Wenn sie das nicht einsieht - Eltern und Rektor.

Antwort
von Ontario, 26

Das muss die Schülerin nicht hinnehmen, auch wenn es sich  n u r  um einen Vokabeltest handelt. Ich würde die Eltern ansprechen und auch den Vertrauenslehrer., mit dem Ziel, dass eine korrekte Benotung vorgenommen wird. Die Lehrerin hat es sich einfach gemacht und gleich beide schlecht benotet .Auf Vermutung hin eine sechs zu geben, ist unangebracht. Auch die Benotung eines Vokabeltests beeinflusst die Note im Zeugnis.Die Lehrerin darf nur dann die sechs geben, wenn sie eindeutig festgestellt hat, dass auch die Schülerin gespickt hat und das ist offenbar nicht der Fall.

Antwort
von gretabrink, 70

Redet doch mal mit der Lehrerin und fragt ob sie den Test wiederholen darf . :)

Antwort
von Fabian0307, 70

Ich fürchte ohne gegenbeweise darf sie das...
Aber das ist wirklich drecksunfair!

Kommentar von Menuett ,

Sag mal, Deutschland ist ein Rechtsstaat, in dem niemand auf Grund irgendwelcher Vermutungen benachteiligt werden darf.

Kommentar von JanfoxDE ,

Und Schule ist ja auch nicht sowas von Hitler's Zeit, nene. Auch sind die Lehrer objektiv.

Antwort
von Zumverzweifeln, 30

vielleicht einmal kurz unter den Tisch gelangt,

Dann darf die Lehrerin nachdenklich werden!

Antwort
von huppelduppel, 36

Das geht so nicht. Man kann nicht auf verdacht präventiv eine 6 verteilen. ich als elternteil würde bei der steil gehen und zum rektor maschieren. Die lehrerin ist einfach nur faul und evtl etwas dumm.. es wäre doch so einfach gewesen, für sie nochmal einen test aufzusetzen um zu überprüfen ob sies wirklich drauf hat.. sie hätte sogar fast die gleichen vokabeln nehmen können.. sehr inkompetent! deine freundin soll ihren eltern das sagen und zur not mit dem vertrauenslehrer oder rektor...

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Helikoptereltern... Ich als Elternteil würde, wie Erwachsene es eigentlich handhaben, mit Vernunft, Freundlichkeit und Bürokratie mit dem Lehrer sprechen. Über die, die entgegen dem Subsidiaritätsprinzip und destruktiv gleich bei der obersten Stelle heulen, damit der Lehrer auch ganz viel Ärger bekommt, lacht man im Pädagogik- und Bildungssektor in erster Linie nur. (Und wie neulich in Erfahrung gebracht, lehnt ebenso die Mehrheit der hiesigen anerkannten Psychologen diese Art der "Erziehung" strikt ab.)

Kommentar von huppelduppel ,

Deine vernunft sagt dir, dass ein vokalbetest nicht in die benotung mit einfließt.. also kann man darauf schonmal nicht soviel geben..

Das kind hat schon versucht mit dem lehrer zu sprechen und es hat nichts gebracht und die lehrerin war uneinsichtig. Zudem hat die lehrerin eine sch...-egal einstellung und gibt einfach mal ne 6 weil alles andere zu viel aufwand wäre. Wer mist baut wird korrigiert. "steil gehen" war ungünstig/falsch formuliert. eigentlich meinte ich, dass man sich sowas nicht gefallen lassen sollte und das man dann zwar sachlich und ruhig aber bestimmt das ganze anspricht. wenn die lehrerin uneinsichtig ist, geht man dann einfach zum rektor.

Das hat auch nichts mit helikoptereltern zu tun. wenn das kind versucht ein problem zu lösen und dabei nicht weiterkommt kann man ruhig helfen, besonders wenn es sonst auswirkungen hat die nervig werden können. und man sollte desweiteren im hinterkopf haben, dass es sich hier um kinder und nicht um erwachsene handelt.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nein, das tut A meine Erfahrung, B die Rückmeldung von über 300 Lehrern, Professoren und Direktoren im Bekanntenkreis und die meiner früheren Klassen. Wie soll ein derart mickriger Vokabeltest notentechnisch so hoch gewertet werden, dass er in die Bewertung einfließt? Der macht nicht einmal eine Schulstunde aus, und nicht einmal diese wird im Zeugnis gewichtet. Relevant sind die Gesamtleistung das ganze Jahr über sowie Klausuren. Keine einzelnen Ausfälle im Falle von Tests. 

Das kann ich nirgends lesen. Und dass der TE einen konstruktiven Ton und kein Kinder-Nörgeln an den Tag gelegt hat, bezweifle ich. Gleich zum Vorgesetzten zu rennen, ist in der Bürokratie der letzte und in diesem Fall der lächerlichste weg. Handlungen geschiehen im Sinne des Subsidiaritätsprinzips. Vor mehreren, konstruktiven Versuchen ist dies weder nötig noch angebracht oder gar erwachsen. Fälle wie dieser waren bzw sind sowohl bei mir als auch Dutzenden im Freundeskreis beruflich an der Tagesordnung.  

Auch eine falsche Handlung kann unter vier Augen thematisiert werden. Konstruktive Eigeninitiative, ohne unnötiges Petzen. Ja, wenn sie bei einer relevanten Benotung wie Klausuren oder Quartalszensuren unfair benotet, kann man immer noch ein freundliches, sachlich und argumentativ basiertes Gespräch führen. Danach können die Eltern ein kurzes Telefonat führen. Das nennt sich bürokratische und kommunikative Problemlösung im 21. Jahrhundert. Bis es nötig ist, zum Vorgesetzten angelaufen zu kommen, muss schon einiges mehr passieren. 

Doch, hat es. Mit dem Trend hin zu Helikoptereltern kam genau diese Wendung. Und darüber sind sich nahezu alle Lehrkräfte Deutschlands einig. Am besten das Kind bei 3 Vereinen täglich anmelden und wenn der Lehrer einen Fehler macht, gleich zur obersten Autorität und ausjammern, damit der Lehrer auch viel Ärger bekommt und am besten seinen Job los wird. Eltern dieser Art sind im Bildungssektor, wie gesagt, unten durch. Vernunft und kleinstmöglicher Schäden sind die Devise.

Ich schließe den Thread. Bei weiteren Fragen, PN. Cheers

Kommentar von huppelduppel ,

ich hatte schon fälle bei denen ein vokabeltest,
bzw mehrere, auswirkungen auf die endnote gehabt haben,
wenn man zwischen zwei noten stand. und wenn man ihr
das einmal durchgehen lässt, dann wird sies evtl.
wieder tun (vielleicht sogar in einer klausur??).

und man kann keinesfalls von "gleich zum vorgesetzten
rennen" reden, wenn man zuerst das gespräch mit ihr
gesucht hat. und mit wörtern wie "bürokratie" und
"subsidiaritätsprinzip" hier rumzuwerfen wenn es um
kinder in der schule geht und nicht um die aufgabenverteilung
von institutionen oder der europäischen gemeinschaft im bezug
zu mitgliedstaaten, ist fehl am platze. kinder sind noch
KEINE erwachsenen und müssen die nötigen skills erst noch
bekommen. ihnen beizubringen, dass man sich auch gegen
vorgesetzte wehren kann ist nötig und wichtig.

Das gespräch unter 4 augen hat nichts gebracht und die lehrerin
war uneinsichtig. daher ist es völlig ok die nächste instanz
anzugehen. und leute die hier vom "petzen" reden kann man einfach
nicht ernst nehmen.. das war immer schon eine beliebte
entschuldigung von deppen, die mist gebaut haben und nur
verhindern wollten ärger zu bekommen und für ihre taten gerade
zu stehen. wenn man nur etwas grips hat, sieht man sofort, dass
man mit dem wort "petzen" nicht um kosequenzen drum herum kommt.

und jemand der eine diskussion anfängt und dann feige davonläuft,
nachdem er mehrere falsche ansätze von sich gegeben hat, hat die
diskussion automatisch verloren. es gilt: wenn du nicht
diskutieren möchtest, dann fang auch nicht mit ner diskussion an! und den thread schließen tust du schonmal garnicht... mir kommt es so vor als wenn du dich ganz gerne mal wichtig nimmst und deswegen solche ausdrücke und wörter wie "bürokratie" und "subsidiaritätsprinzip" benutzt.. wahrscheinlich haste die kürzlich gehört und wolltest die in deinen wortschatz mit reinbringen um schlauer rüberzukommen.. hat ja fast geklappt.. :D

JETZT biete ich dir an mit mir weiter via persönlichem dia zu diskutieren.

Antwort
von DieterBuschkatz, 39

Ich glaube dürfen tut sies nicht.

Allerdings ist immer die Frage ob es sich lohnt da ewig mit Lehrerin, Schulvorstand etc. rumzumachen weil die Lehrerin dann wahrscheinlich die betreffende Schülerin auf dem Kieker hat und ihr z.B. sehr schlechte mündliche Noten geben kann.

Solang es nicht ins Abschlusszeugnis reinzählt, wär es mir egal.

Antwort
von Kuhlmann26, 19

Der Vokabeltest selbst ist ja schon grober Unfug und erst recht seine wie auch immer geartete Bewertung.

Warum ist der Vokabeltest grober Unfug? Weil er nicht zum Erlernen der englischen Sprache beiträgt, sondern nur der (sinnlosen) Beschäftigung der Lehrer dient. Man lernt eine Sprache nicht, in dem man Tests schreibt.

Es ist also müßig, über die Fairness einer Note zu diskutieren. Sie ist grundsätzlich nicht fair; egal, ob "Betrug" unterstellt wird oder nicht. Wen hat man den betrogen?

Die Benotung ist schon deshalb nicht fair, weil man sich dem Test und dessen Note nicht entziehen kann. Man kann nicht sagen, dass man den Test nicht schreiben will und kein Interesse daran hat, benotet zu werden.

Das der Lehrerin überhaupt die Möglichkeit eingeräumt wird, sich so zu verhalten, ist anmaßend. Aber das passt in die autoritären Strukturen unseres Schulsystems.

Gruß Matti

Kommentar von Dovahkiin11 ,

"Warum ist der Vokabeltest grober Unfug? Weil er nicht zum Erlernen der englischen Sprache beiträgt, sondern nur der (sinnlosen) Beschäftigung der Lehrer dient. Man lernt eine Sprache nicht, in dem man Tests schreibt."

Ich habe ausschließlich die gegenteilige Positition erlebt. Sowohl bei mir als auch bei allen anderen früherer Klassenkameraden. Nein, man lernt sie nicht beim Schreiben von Tests. Aber beim Wiederholten aufschrieben und lernen der Vokabeln. Beides findet bei Tests statt. Ich bin im Nachhinein froh, die Tests geschrieben zu haben. Keine andere Methode hat mir derart effektiv bei dem Lernen der Fremdsprachen verholfen, keine Einzige. Das Bestreben, zu bestehen, erschafft eine Notwendigkeit,und diese erschafft die Motivation zur Auseinandersetzung mit den Vokabeln. 

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Richtig, die Wiederholungen waren es, die Dir beim Einprägen der Vokabeln geholfen haben, nicht der Test. Es bedürfte schon sehr vieler Tests, um auf entsprechenden Wiederholungen zu kommen. Es gibt auf YouTube inzwischen gute Videos, die erklären, wie Wissen im Gehirn verankert wird

Der Test wird geschrieben, damit ein Lehrer eine Ziffer zwischen 1 und 6 unter den Test malen kann. Als Du Deine Muttersprache gelernt hast, bedurfte es doch auch keiner Tests und schon gar keiner Benotung derselben.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Doch, der Test. Dieser hat mich zum Lernen der Vokabeln erst motiviert. Habe ich auch bereits geschrieben. Ohne Die Notwendigkeit des Bestehens des Tests hätte ich keinen Grund gehabt, privat in die Vokabeln zu schauen. Und ohne den mache ich es auch nicht. Dieses Denkmuster taucht in diversen Situationen auf.

Ein Test alle zwei Wochen, und der Wortschatz wuchs so schnell wie nie. Nein, der Test wurde geschrieben, um mich zum lernen der Vokale zu motivieren. Oder glaubst du, Lehrer machen sich gerne mehr Arbeit als nötig? Dann kennst du nicht viele (ich durchaus.) Weder englisch noch französisch sind meine Muttersprache. Und niemand in meinem Umfeld sprach sie privat. Diese konnte ich lediglich in der Schule und nicht durch primäre Ontogenese lernen. Die Auseinandersetzung geschah ohne Notwendigkeit, dass ich mich aktiv mit der Sprache auseinandersetzen musste. Bei Zweitsprachen ist das nicht mehr der Fall. Die Erweiterung des Wortschatzes konnte ausschließlich durch aktives Lernen der Vokalen geschehen. Aber das tat ich nur, wenn ich musste. Daher hat kein anderes Medium derart effektiv meinen Wortschatz entwickelt wie Tests. In Testfreihen Zeiten sank die Kurve wieder wie durch ein Wunder.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

PS. Das Dir keine andere Methode so effektiv beim Fremdsprachenlernen geholfen hat, lag vielleicht daran, dass Du keine effektivere Methode kennengelernt hast. Für mich zählt sie zum Ineffektivsten, was ich kenne.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ich habe diverse Methoden kennengelernt. Durch die Notwendigkeit zum Bestehen wiederhole ich die Vokalen öfter als nötig. Und durchs Wiederholen haben sie sich eingeprägt. Ich habe genügend Erfahrungen sammeln können, um zu wissen, dass sie durchaus zum Erlernen der Sprache beitragen. Mir ist neu, dass Ineffektivität sich durch besonders starke Entwicklung auszeichnet. Dadurch, dass sie immerhin für mich und einige andere einen Nutzen hatten, sehe ich sie schon nicht als Unfug an. Auch wenn dies bei dir vielleicht anders aussah. Das ist der Grund, warum Lehrer Tests schreiben. Nicht, weil die Vergabe von Noten sie anturnt. Dies wollte ich lediglich anmerken, bin raus aus dem Thread. 

Antwort
von Dovahkiin11, 68

Ja. Außerdem ist das ein Vokabeltest. Der trägt rein gar nichts zu der Benotung und erst recht nichts zu dem Zeugnis bei.

Kommentar von Wurzelstock ,

Nichts zur Benotung, und erst recht nichts zum Zeugnis? Sachma - über was regst Du dich eigentlich auf?

Kommentar von Menuett ,

Nein.

Natürlich zählt ein Vokabeltest in der Benotung.

Kommentar von Wurzelstock ,

Ach - ich sehe jetzt erst, dass die Wertung fürs Zeugnis von einem User kam, und nicht vom Fragesteller.

Aber komm mal auf den Boden. Der Vokabeltest wurde im Klassenzimmer geschrieben, und nicht im Rechtstaat. Es ist ein bisschen lächerlich, freihändig mit schweren Gesetzbücher zu jonglieren, wenns die Schulordnung auch tut. So eine Panne steckt man weg, und passt beim nächsten Mal auf, dass ein Verdacht überhaupt nicht aufkommen kann.

Es sei denn, der Klassenkamerad wollte sie, oder vielleicht die Lehrerin, gezielt reinlegen. Sowas gibt es. Dagegen ist selten ein Kraut gewachsen.

Wenns nichts schlimmeres ist - wegstecken.

Kommentar von huppelduppel ,

Das ist der falsche ansatz. fairniss sollte auch in der schule beigebracht werden. und die lehrerin ist entweder zu dumm oder zu faul um die schülerin fair zu benoten. sowas geht nicht und muss addressiert werden. Deswegen eltern und rektor bescheid geben. Lernen kann schon stressig genug sein, da muss man nicht noch extra in die pfanne gehaun werden. vor allem.. was sendet das für ne message?? das man trotzdem nen tritt in den allerwertesten bekommt, obwohl man alles richtig gemacht hat? na super, dann muss man ja erst garnicht arbeiten, wenns ohnehin keinen unterschied macht.

Kommentar von Wurzelstock ,

Mein Ansatz ist nicht falsch; höchstens schief. Du hast auch völlig recht. Allerdings kommt es mir heute manchmal so vor, dass nicht nur das Lernen, sondern auch das Lehren ganz schön stressig sein kann. Deshalb bin ich übrigens kein Lehrer geworden - trotz der vielen Ferien :-)

Kommentar von Wurzelstock ,

Ich hatte da mal ein ähnliches Problem als Schüler. Vier Klassenkameraden spielten mir einen ebenso geschickten  wie aufwendigen Streich in der Einzelprüfung. Wegen Spickens bekam ich gleich nach der zweiten Frage eine Sechs. Die sechs kratzte mich wenig - ich konnte meinen Stoff aus dem FF, das genügte mir.  Aber er konnte mich als erster für dieses Fach motivieren, und hatte mich endlich zum Lernen gebracht. Das hätte ich ihm zu gerne vorgewiesen. Stattdessen sowas. Ich stand da wie ein begossener Pudel.

Dabei ist mir bis heute nicht klar, ob der Streich mir oder ihm galt; oder ob er ihn wömöglich selbst angezettelt hatte - ich kann es nicht ausschließen. Ich hatte es schnell vergessen, und hätte nie mehr daran gedacht, wenn es ihm nicht nach 35 Jahren noch wichtig gewesen wäre, dass ich doch gespickt hätte.
 

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wurzelstock, der Lehrer erkennt aber, wenn man als Schüler grundsätzlich viel für die Note tut oder nicht. Und wenn man viel tut und eine schlechte Note bei der Prüfung heraus kommt, kann auch ohne viel Arbeit ermittelt werden, woran es lag. Wer nie etwas tut und sich wundert, dass man ein entsprechendes Bild von sich zeigt und der Lehrer an dieses auch gewöhnt ist, ist selbst schuld. Wenn ich als guter Schüler aber einen Vokabeltest verhaue, weiß der Lehrer dennoch, dass ich keine schlechte Note verdiene. -Dieses- grundsätzliche Bild ist entscheidend. Und somit: Nein, Menuett, tut sie nicht.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Huppel, nein, muss es schon mal gar nicht. Und nein, es ist nich der falsche Ansatz. Es ist der Ansatz, dass man keine unnötige Arbeit und Diskussion in einen lächerlichen Test steckt, der zu 0% in die Endnote einfließen wird, worauf ich meinen Rechner verwette.

Deswegen zum Rektor oder den Eltern angelaufen zu kommen, ist völlig übertrieben und lachhaft. Mit etwas mehr Reife spreche ich 3 Minuten in einem ernsten und konstruktiven Ton mit dem Lehrer, einige mich auf ein weiteres Verfahren und gut ist. In der Hinsicht habe ich mit genügend praktische Erfahrungen machen dürfen. Ein Lehrer kann keine ganze Klasse jederzeit im Blick haben kann im Fall eines Verdachts auch eine derartige vergeben. Dann setze ich mich dafür ein, dass der Lehrer zukünftig besser aufpasst und kann den Konflikt nach dem Subsidiaritätsprinzip entschärfen. Die Helikoptereltern, die am besten gleich zum europäischen Gerichtshof wandern würden, sind bei nahezu allen Tätigen im Bildungssektor nicht grundlos unten durch. 

Die Welt ist hart, und nicht immer läuft alles nach den eigenen Wünschen. Unfaire Behandlung ist ohne massiv personalaufwändige oder teure Überwachung Standart in Schulen. Ich habe das zum Anlass kurzer Gespräche genommen oder eingesehen, wenn ich Lärm um nichts machen würde. Solange der Lehrer das richtige Bild von meiner grundsätzlichen Arbeitsmoral erhält, gebe ich auf einen Vokabeltest so viel wie auf einen nassen Toast. 

Bei der Arbeit fallen grundsätzliche Fehler durchaus ins Gewicht, wenn sie entdeckt werden. Der Vergleich hinkt.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wurzelstock, frage ich mich auch.

Menuett, nein. Er ist für die Note derart unbedeutsam, dass er in der Benotung nicht ins Gewicht fällt. Er hilft dem Lehrer lediglich bei der Einschätzung des momentanen Lernstands des Schülers. 

Antwort
von Dianaartem, 29

Das find ich voll unfair, aber leider darf die das wohl, aber genau sicher bin ich mir jetzt net in dem Fall.

Antwort
von Klonkdrauf, 56

Oh, ich habe vergessen, zu erwähnen, dass er das Buch auf seine Seite unter den Tisch gelegt hat.

Antwort
von Lapushish, 52

Ja, darf sie beim Verdacht auf Betrug.

Kommentar von Klonkdrauf ,

Toll, dann dürfte ja einfach ein Lehrer, wenn er einen Schüler nicht mag, demjenigen bei jeder Arbeit eine Sechs geben, weil es ja sein könnte, dass er gespickt hat.

Kommentar von Lapushish ,

Nein, ein Verdacht muss begründet sein. Die Gelegenheit zu betrügen muss gegeben sein. war sie nunmal, da ihr sitznachbar es ihr ermöglicht hat. Klar ist das wirklich blöd für deine Freundin, aber das darf die Lehrerin tun

Kommentar von Menuett ,

Kinners, nein, in Deutschland muß man so etwas handfest nachweisen können.

Kommentar von Lapushish ,

Nein, muss man nicht. Hab noch nie gehört, dass jemand Fingerabdrücke nimmt um zu schauen ob der Spickzettel einer bestimmten Person gehörte. Wenn sie auf das Buch blicken konnte eindeutig, wie soll man dann nachweisen ob sie rauf geschaut hat, oder nicht? Es reicht aus, dass sie durch sich oder den Nachbarn spicken konnte.

Kommentar von Lapushish ,

Überhaupt müsste man die ganze Klasse jedes Mal filmen, wenn eine Arbeit gefrieren wird um das jedes Mal zu beweisen. Schwachsinn! Dann könnte ja jeder betrügen wie er lustig ist, solang keine Kameras aufgestellt wurden

Kommentar von huppelduppel ,

wenn ein schüler spickt und es auf seiner seite des tisches macht, dann kann sie nicht die andere schülerin mit ner 6 bestrafen! das ist mehr als unfair und einfach unlogisch.. während eines tests, sollte man nicht auf die andere seite zum nachbarn guckn.. wie sollte sie also dann mitbekommen, dass er schummelt? die lehrerin ist entweder dumm oder faul und muss für das eine oder andere sanktioniert werden.. eltern bescheid geben und zum rektor. das deutsche schulwesen ist sowieso schon so schlecht, da muss es nicht durch zusätzliche inkompetenz verschlechtert werden.

Kommentar von Lapushish ,

Geschrieben*

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