Frage von Sweta68, 88

Darf die Krankenkasse den Stufenplan für die Wiedereingliederung selber vorschlagen (mit Dauer und Zeiteingaben)?

Folgendes zu der Frage: überall steht eigentlich, dass für die Erstellung des Stufenplanes der Arzt, der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber zuständig sind, die Kasse kann nur die Wiedereingliederung ansteuern / empfehlen. Jetzt bekommt mein Freund, der wegen d. Schlaganfalls länger arbeitsunfähig ist und Krankengeld bezieht, einen Brief von d. AOK, in dem steht, dass der MDK der Meinung ist (nur anhand d. Befunde aus d. Krankenhaus und REHA, wohl gemerkt), dass d. Gesundheitszustand meines Freundes so weit gebessert hätte, dass er mit d. stufenweisen Wiedereingliederung anfangen könnte. Das wäre ja noch ok, es wurde aber gleich der Vorschlag von der Krankenkasse unterbreitet, ab wann, wie lange, wieviele Stunden am Tag. Die Kasse will, dass nach 4 Monaten AU mein Freund innerhalb Dezembers Wiedereingliederung fertig machen und zum 31.12.16 voll arbeitsfähig werden kann. Und dass ohne den Patienten, den Krankheitsverlauf, die bleibenden Probleme zu kennen. Der teilweise ausgefüllten Wiedereingliederungsplan wurde gleich mitgeschickt mit Aufforderung dem Arbeitgeber bis ... vorzulegen. Ich finde, dass die Kasse zu weit geht, aber hundert % weiß ich das nicht. Wie es eure Meinung dazu? (PS: die Wiedereingliederung ist von meinem Freund erwünscht und wurde bereits mit d. Hausärztin besprochen, sieht ganz anders, wie d. Vorschlag von d. AOK)

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