Frage von Yana01, 214

Darf die KiTa einen Allergietest verlangen?

Hallo, eines meiner Kinder geht seit ein paar Tagen zur Eingewöhnung in den Kindergarten. So weit, so gut. Daheim haben wir bemerkt, dass er offenbar auf Kiwi allergisch reagiert. Er bekommt davon einen Ausschlag. Per Ausschlussverfahren können mein Mann und ich auch mit ziemlich hoher Sicherheit behaupten, dass die Ursache dafür besagte Früchte sind. Für uns kein Problem, da er seitdem einfach keine mehr bekommt.

Der Kindergarten verlangt allerdings einen Allergietest. Andernfalls könne man so etwas nicht berücksichtigen. Nur wir wenn eine Bescheinigung vom Arzt vorlegen, würde man darauf achten, dass das nicht mehr auf seinem Teller landet. Kein Zettel = keine Allergie.

Da ich ohnehin eine Bescheinigung vom Kinderarzt für die KiTA benötige, habe ich das heute beim Kinderarzt angesprochen. Dieser hält allerdings herzlich wenig davon, bei dem Zwerg einen Allergietest machen zu lassen. Laut ihm sollte die KiTa auch gar keine Bescheinigung von einem Arzt verlangen dürfen.

Kennt sich jemand damit aus und hatte einen solchen Fall schon? Dürfen die, oder nicht? Habe selbst schon ein wenig im Internet gestöbert, häufig findet man aber nur Aussagen zu Infektionskrankheiten.

Antwort
von Matahleo, 121

Hallo,

nein, ich denke nicht, dass es im Interesse deines Kindes ist einen Allergietest zu machen.
Er ist für Kinder nicht verständlich, und schmerzhaft noch dazu, und wozu soll es gut sein?

Wenn du als Erziehungsberechtigte der Kita schriftlich mitteilst, die Abgabe von Kiwis an dein Kind bitte zu vermeiden, da dieses allergische Reaktionen zeigt muss das der Kita genügen.

Es ist unsinnig einen Allergietest zu verlangen! Frag mal nach wozu das gut ist. Vermutlich wollen sie sich vor einer Klage schützen im Fall eines anophylaktischen Schocks. Vielleicht kannst du ihnen erklären, dass es für sie rein rechtlich sicherer ist, kein ärztliches Attest darüber zu haben.

Allergietests sind eine Momentaufnahme. ich bin selbst Nahrungsmittelallergikerin und weiß, dass meine Allergiewerte, wenn ich die entsprechenden Nahrungsmittel vermeide fast gegen null gehen also bin ich nicht allergisch wenn ich einen Test mache.

Trotzdem ragiere ich, wenn ich zum Beispiel Kiwis esse.

Ich hoffe, du kommst mit der KiTa irgendwie klar, ich verstehe das Verhalten nicht und auch nicht den Sinn dahinter.

LG Mata

Antwort
von GroupieNo1, 122

Guten Tag!
Also zu sagen es ist nicht im Sinne des Kindes einen allergietest zu machen, finde ich traurig, denn mit einem Test wird einfach viel mehr getestet. Und das mit nur einmal Blutabnehmen (nicht vom eigenen Kinderarzt machen lassen) ich mein auch wenn du weißt es ist eine Kiwiallergie, oft gibt es kreuzallergien die mit so etwas hervorkommen. Bei der einen Allergie ist es nur ein Ausschlag, bei der anderen Allergie sind es massive Atemprobleme, würde ich nicht riskieren wollen. Dann lieber den einen pieks!
ABER!!! Keine Kita darf so ein Attest verlangen! Ich leite selber eine Kita und wenn du nicht WILLST dass dein Kind Kiwi ist, dann bist du der König! Du als Mutter darfst regeln für dein Kind bestimmen! Da muss nicht mal eine Allergie vorliegen. Du willst das nicht und fertig! Ein Attest darf aus Datenschutz nicht mal gefordert werden. Erst dann, wenn die Erzieher das Kind "behandeln" müssen.
Was zB bei einer Bienen Allergie wichtig ist. Da muss eine Einweisung vom Arzt erfolgen, wie die Erzieher die notfallmedikamente verabreichen.

Kommentar von Yana01 ,

Die gängigen Kreuzallergien können in dem Fall ausgeschlossen werden. In unserem Fall sieht selbst der Kinderarzt im Moment keinen Handlungsbedarf.

Antwort
von SuMe3016, 75

Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, da ich selbst in einer Kita arbeite.

Am Anfang/bei der Anmeldung koennen die Eltern einen Anmeldebogen mit Infos ueber ihr Kind ausfuellen, da koennen sie Allergien eintragen. Oder sie kommen einfach auf uns zu und sagen uns das.

Wir haben in jeder Gruppe und in der Kueche eine Liste mit den Allergiekindern aushaengen, sodass wir auf einen Blick sehen, wer was nicht darf.

Eine Bestaetigung vom Arzt haben wir dafuer noch nie von den Eltern verlangt.

Was ist das denn fuer ein unserioeser Kindergarten, wenn die Erzieher einem Kind, das vermutlich allergisch auf etwas reagiert, genau das zu essen gibt, nur weil se irgendein Papier nicht haben? Finde ich als Mutter UND als Erzieherin untragbar und waere an deiner Stelle zurecht ziemlich empoert. Unfassbar, solche Praktiken.

Kommentar von Yana01 ,

So weit sind wir bereits. Auch wir haben die Kiwi unter Allergien eingetragen, da es natürlich auch hier so ein Feld gibt. Außerdem kommt die Erzieherin vom Kind vor der Aufnahme zu Besuch und bringt einen Fragebogen mit. Da wird so etwas auch noch einaml festgehalten. Und dann kam man uns plötzlich mit der Aussage man kann darauf nur achten, wenn es ein Arzt bescheinigt. Was mir als Mutter aber nicht sonderlich gefällt.

Kommentar von SuMe3016 ,

Das kann ich gut nachvollziehen. Wie gesagt, ich kenne solche Praktiken gar nicht.

Aber ich vermute, wie das mit vielen Dingen so ist, dass jede Kita ihre eigenen Regeln macht. Es ist schade, gerade die Kindergaerten sollten mit und nicht gegen die Eltern arbeiten. Immerhin kennen Eltern ihre Kinder am besten und wenn einer sagt, Glutenallergie, geb ich dem Kind doch nicht trotzdem Zwieback, nur weil ich es nicht schriftlich habe...

Was machen denn die Eltern von anderen Kindern mit Allergien? Muessen die auch ein Attest mitbringen?

Kommentar von Yana01 ,

Kann ich im Moment gar nicht sagen, da der Mittlere - um den es hier geht - erst zur Eingewöhnung ist. Wir hatten daher bisher wenig Kontakt zu Eltern.

Meine Tochter ging ebenfalls in den Kindergarten und damals wurde mit solchen Dingen noch gänzlich anders umgegangen. Vor gut 2 Jahren hatten wir ein Gespräch mit der Einrichtung, weil sie eine - vom Arzt auch bescheinigte - Laktoseintoleranz hat. Da sie bis dato dort Mittag hatte, haben wir dann das Gespräch gesucht und man sagte uns, sie können darauf nicht achten. Wegen wechselndem Personal im Bistro. Die Kinder müssten selber darauf achten was gegessen wird, oder man lässt nicht mitessen.

Letztlich entschieden wir uns dann zum nicht mitessen, weil sie damals noch Schwierigkeiten hatte zu wissen, was alles unter Milchprodukte fällt. Wirklich schlimm war dann, dass sie nur noch bis Mitttag gehen konnte, obwohl sie die KiTa mochte und vorher bis halb Vier in der Kita war. Ihre beste Freundin ging ebenfalls so lang dorthin. Mittagessen ist aber Pflicht bei uns, wenn die Kids länger als Mittag (13:30 gehen).

Von anderen Eltern weiß ich, dass das da genauso lief. Kenne einige Kinder die damals nicht dort essen konnten, weil sie Allergien hatten. Jetzt achtet man wohl drauf, aber will einen Schein vom Arzt.

Meiner Erfahrung nach ist so etwas aber nicht nur dort schwierig. In der Vorklasse hat meine Tochter jede Woche mit ihrer Klasse einmal kochen müssen. Wir mussten vor Schulbeginn mehrere Fragebögen ausfüllen und haben bestimmt 3 oder 4 Mal angegeben, dass das Kind Laktoseintoleranz hat. Trotzdem kam das Kind mehrfach mit Bauchschmerzen heim, weil darauf nicht geachtet wurde. Wir haben am Ende 3 oder 4 Mal das Gespräch mit dem Personal suchen müssen, damit es dann zumindest halbherzig funktionierte. Ich bin heilfroh, dass das heute kein Thema mehr ist.

Nach der Vorschule wird hier nicht mehr gekocht. Gut so, wenn man zig Mal angibt was nicht gegessen werden darf, dann aber doch damit gekocht wird, kann ich gut drauf verzichten. So sehr ich es schätze, wenn auch die Schule gesunde Ernährung vermittelt ... so fraglich finde ich einen halbherzigen Umgang mit diesen Dingen.

Zumal der Umgang mit gesunder Ernähung zumindest in der Schule und Kita hier eh meiner Ansicht nach sehr fraglich ist. Gibt hier so lustige Empfehlungen wie zwei Milchprodukte täglich. Dabei ist Kuhmilch in der Ernährung vom Menschen gar nicht so angebracht. Aber gut, es gibt ja noch ein Elternhause. Da lernt man dann auch, dass Pizza keinesfalls zwangsläufig böse ist, sondern es manchmal einfach nur die Mengen machen.  ;)

Antwort
von amy2107, 117

sowas hab ich auch noch nie gehört 😳 meine grosse hat auch eine nussallergie allerdings wissen wir auch nicht sicher, ob sich die auf alle nüsse bezieht, das einzige, worauf sie ganz sicher reagiert, sind haselnüsse. die kita hat da garkeine anstalten gemacht, im gegenteil, sie sagten, dass sie halt drauf achten werden, dass sie garnix mit nüssen isst, rein vorsorglich. glaube auch eigentlich nicht, dass die berechtigt sind, einen allergietest zu verlangen! ich würde nochmal mit denen reden und ihnen sagen, dass sogar der kinderarzt davon abgeraten hat. dann können sie ja wohl nicht mehr drauf bestehen!

Kommentar von Yana01 ,

Dazu kommt halt auch, dass das mit Allergien und Kids immer so ein Ding ist. So etwas sind manchmal nur Phasen. Hatten zum Beispiel bei unserem auch eine zeitlang Nüsse ... inzwischen ist da nichts mehr. Er verträgt jegliche Form von Nüssen. Was bei Kindern nicht ungewöhnlich ist.

Umso mehr widerstrebt es mir auch, mit dem Kind zum Allergologen zu gehen.

Kommentar von SuMe3016 ,

Kann euer KiA nicht einfach ein Schreiben aufsetzen... Dringender Verdacht auf Allergie, oder so? Dann kanst du deinem Kind den Allergologen ersparen...

Antwort
von Rockige, 41

Nun, die Einrichtung möchte rechtlich auf der sicheren Seite sein.

Deshalb wird bei dem Eingangsgespräch (also bei der Anmeldung) im Normalfall auch im Anmeldebogen vermerkt ob Allergien vorliegen und wenn ja welche. Das ist absolut Standard.

Wenn erst nach einiger Zeit eine Allergie auftritt, möchte die Einrichtung dies schwarz auf weiß, als Nachweis vom Kinderarzt - denn das gesprochene Wort zählt im Ernstfall nicht so viel wie das geschriebene.

Sieh es mal so, es ist positiv für dein Kind wenn die Mitarbeiter der Einrichtung Bescheid wissen und - im Ernstfall - hinterher nicht behaupten können "Waaas, nee davon wusste ich nix, wir haben hier auch nix in den Unterlagen stehen".


PS: Sogar den Impfausweis mussten wir vorlegen. Vernünftig


Kommentar von Yana01 ,

Es wurde inzwischen mehrfach schriftlich dort hinterlegt. ;)

Es geht der KiTa nur darum, dass das nicht berücksichtigt werden soll, solang es kein Arzt bescheinigt. Weiß nicht, was genau daran im Wohle des Kindes ist. Facharzttermine gibt´s nicht über Nacht, darauf wartet man eine Weile. Wenn bis dahin was passiert, ist es egal, weil ja mein Wort und die schriftliche Erklärung nicht zählt? Tolle Absicherung.

Btw ist es gar nicht erlaubt, den Impfausweis zu verlangen. Ist wie Mutterpass und Co. Du entscheidest ob und wem du diese Dinge zugängig machst. Verpflichtet bist du nicht, irgendwem den Kram vorzulegen. Klar beim behandelnden Arzt sollte der natürlich dabei sein und vorliegen. Aber die KiTa hat kein Recht, den Ausweis von dir zu verlangen. Wenn du nicht willst, ist das genauso ok.

Antwort
von Menuett, 48

Lies den Vertrag mit der Kita durch. Wenn da nichts darüber drin steht, dann dürfen sie das nicht.

Die sind ganz schön unvorsichtig, das kann ruckzuck in einer Körperverletzung enden.

Kommentar von Yana01 ,

Nöö, ist kein Bestandteil.

Ich wäre mir aber nicht so sicher, ob´s tatsächlich im Zweifelsfall so einfach wäre. Viele Einrichtungen verlangen ja auch Impfnachweise, was meines Wissens nach rechtlich aber gar nicht zulässig ist. Schweigepflicht vom Arzt und so. Daher vermute ich, mit dem Allergietest verhält es sich ganz ähnlich. Bei der Suche stößt man aber immer wieder auf Atteste zu Infektionskrankheiten. Kann ich in dem Fall auch nachvollziehen.

Ich könnte auch durchaus die Allergie-Geschichte nachvollziehen, wenn die KiTa mehr als eine handvoll Lebensmittel zum Frühstück anbieten würde. Tut sie aber nicht. Ironischerweise hat man bei meiner Tochter vor nicht so langer Zeit noch gesagt man könne nicht auf die vom Arzt bestätigte Laktoseintoleranz achten. Dann darf ich sie halt dort nicht essen lassen, oder sie muss selber drauf achten. *augenroll*

Antwort
von jeshfy11, 64

Mein sohn zwar keine Allergie aber ein Riesen Problem mit seiner Verdauung, so das er leicht verstopft. Da habe ich im Kiga "nur" einen handschriftlichen Zettel reingereicht, in dem steht das er keine Bananen, Möhren und Schokolade essen darf. Das hat ihnen auch voll kommen gereicht. Mal davon ab, das sich niemand an meine Vorgabe gehalten hat. Aber das ist ja nicht das Thema

Antwort
von martinzuhause, 80

die kita kann nicht die wünsche zum essen von allen eltern berücksichtigen. da ist es nur verständlich das sie da eine bestätigung wollen ob eine allergie vorliegt.

es geht auch darum, das sie dann dem essenslieferanten benachrichtigen damit dieser prüfen kann ob in irgendwelchen speisen kiwi enthalten ist.

Kommentar von Yana01 ,

Es gibt in diesem Fall keinen Lieferanten. Die KiTa beschäftigt dafür selbst zwei Fachkräfte, die das Essen zubereiten, die Einkäufe erledigen und alles was dazu gehört. Betrifft in seinem Fall auch nur das Frühstück, da ist es nicht so kompliziert, da es nur frisches Obst, Brot, Belag, Müsli und Joghurt gibt. Mittag koche ich selber.

Kommentar von martinzuhause ,

dann gibt es dort aber nicht nur dein kind. andere eltern möchten das essen dann auch gerne gesondert für ihr kind haben.

schon beim aufstrich kann kiwi enthalten sein. im joghurt auch.

Kommentar von Yana01 ,

Na so ein Angebot wäre ja schön. Du malst dir das Frühstücksbuffett wohl viel toller aus, als es hier in der Praxis der Fall ist. Buffett heißt hier Frischobst, wenig Auswahl bei der Wurst, wenn überhaupt Erbeermarmelade, Naturjoghurt, Müsli und ein billiger Scheibenkäse. Dazu eine Schale Frischkäse. Nichts was irgendwie sonderlich ansprechend wäre. Dazu natürlich Brot, was nur in zwei Sorten angeboten wird. Auf Dauer wenig abwechslungsreich und meiner Meinung nach gänzlich unansprechend. Das Mittagsangebot ist da wesentlich interessanter. Für mich aber nicht interessant, da ich eh selber koche. Habe ja noch mehr Kids und einen Mann. ;) Verstehe nicht, wie man ein so gutes Mittagessen anbieten kann, welches auch regelmäßig Fisch und andere Dinge berücksichtigt, aber so ein schäbiges Frühstück macht. 

Aber umso weniger ist es für mich veständlich, nicht auf eine Kleinigkeit wie eine Frucht achten zu können, wenn die Eltern das angeben. Und wo genau liegt der Unterschied, ob ich oder ein Arzt das schriftlich mitteilen? Ob sie nun wegen diesem oder jenem Zettel da drauf achten, dürfte kaum eine Rolle spielen. Deren Angebot zum Frühstück ist so übersichtlich ... da gibt´s nicht viel irgendwo drin zu befürchten. Und im Falle von Kiwi schon gar nicht.

Aber gut, immerhin ist man inzwischen überhaupt bereit, auf dergleichen zu achten. Meine Tochter hat eine vom Arzt bestätigte Laktoseintoleranz und ging in die selbe KiTa. Aussage damals: Wir können auf so etwas nicht achten. Dann darf das Kind nicht in der KiTa essen. Musste sie daher immer Mittags abholen, obwohl sie gern mit ihren Freundinnen länger geblieben wäre. Mittag ist Pflicht, wenn man länger als bis Mittag bleibt. Bei jeder Woche die als "Gesunde Woche" deklariert war musste ich dann zum Frühstück bleiben, da das Personal nicht auf Milchprodukte achten wollte und meinem Kind selber sagen, was es essen darf, etc. Ganz tolle Lösung. Leider

Ob meinen Sohn die Sache mit dem Frühstück je überhaupt betreffen wird, muss sich zunächst eh noch zeigen. Bisher hat er dort das Essen gänzlich verweigert, weil es sich stark von unseren Gewohnheiten unterscheidet. Brot backe ich seit Jahren selbst, wobei wir davon nur wenig konsumieren. Der Großteil wird mit zur Schule / Arbeit genommen. Zum Frühstück gibt´s in der Regel Haferflocken / Alpenmüsli und / oder Gemüse und zum Abendbrot Gemüseteller und Naturjoghurt mit frisch geschnittenem Obst. Dazu selbstgemachter Smoothie. Und am Nachmittag im Garten nochmal eine Box mit Gemüse und ein bisschen Obst. Nach Brot verlangt hier zum Frühstück selten einer. Wir sind nur mäßig begeistert, dass man kein Frühstück mehr mitgeben darf. Leider gibt´s keine Alternative in Form eines anderen Kindergartens. Alle der gleiche Träger, mit den gleichen Regeln und Co.

Antwort
von tapri, 43

die Kita handelt richtig, denn sie kann und darf nicht Verantwortung dafür tragen, dass dein Kind einen allergischen Schock bekommt. Aus diesem Grund wird der Allergie Test benötigt. Zum Wohle und zur Sicherheit deines Kindes!

Was ist denn, wenn dein Kind noch auf andere Produkte reagiert und in der KiTa mehr als nur einen Ausschlag bekommt. Wem gebt ihr dann die Schuld? Werdet euch einig was euch wichtiger ist. Eine Blutentnahme um einen Test zu machen oder ein wager Selbsttest.

Ich gebe hier keine Meinung ab. Es ist eure Entscheidung. Um aus der Verantwortung zu sein, müsste es der KiTa reichen, wenn euer Kinderarzt bestätigt, dass euer Kind "nur" gegen Kiwis reagiert. Allerdings denke ich nicht, dass er das tut, denn woher soll er das wissen? Und warum soll er das Risiko eingehen und die Verantwortung übernehmen, wenn euer Kind auf mehr allergisch reagiert?

Es ist immer einfach "nein" zu sagen, wenn alles ok ist. Man muss sich aber immer fragen, was ist, wenn tatsächlich was passiert.......

Kommentar von Yana01 ,

Gehen wir einmal davon aus, dass das ein Arzt höchst offiziell feststellt. Zitat mein Kinderarzt: "Es gibt Tausende Allergene, man kann das Kind schlecht auf alle testen lassen." Selbst wenn wir nun einen solchen Test machen, würde der nicht alle anderen möglichen Allergien ausschließen. ;)

Er bewahrt also nicht die KiTa davor, dass da möglicherweise plötzlich eine Allergie auf was auch immer auftritt. Mein Mann hat einen umfassenden Allergietest hinter sich. Eines Tages stand dann der Rettungswagen und Notarzt bei uns vor der Tür, weil er nach einem Medikament einen Allergieschock hatte und mit Atemnot in die Klinik musste. Auf dem Papier ist der nur auf Hausstaub allergisch.

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