Darf der Vermieter einen Hund halten?

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10 Antworten

Darf ein Vermieter eigentlich wirklich alles machen in seinem Haus?

Fast alles. Unter anderem einen Hund halten ohne jemanden zu fragen.

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Hi,

Auch wenn es nicht schön ist, diese Art Hunde leiden zu lassen ist hier gesellschaftlich und rechtlich erlaubt, das machen leider viele, weil oftmals die Empathie fehlt sich in die Welt eines Rudeltieres reinzuversetzen. Das hat dann manchmal die Folge das der Hund jeden Tag heulend Zuhause sitzt. Das einzige was man anzeigen kann ist die Ruhestörung, das gillt auch für die Wohnung des Vermieters ;)

Allerdings macht ihr euch im Vorfeld Gedanken über etwas was noch nicht eingetroffen ist, ohne den Vermieter was negatives anzuhängen könnte es ja auch so sein das der Hund einen Hundesitter bekommt oder gar mitgeht zur Arbeit, vielleicht nehmen die schwiegereltern oder sonstige Verwandte den Hund, wenn keiner da ist? Würde also eher mal abwarten, bevor ich mir ein Kopf um Sachen mache die evtl gar nicht eintreten.

Wenn man allgemein unzufrieden mit der Wohnsituation ist , ist es oftmals besser sich nach einer besseren Wohnung umzuschauen die evtl ruhiger ist. Es spart Nerven ;)

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Kommentar von MoEddie
27.09.2016, 14:57

Wir sind doch "gerade erst" eingezogen...

Natürlich hat man seine Bedenken.

Zudem alle dann außer Haus sind - nur mein Mann im Bett... (Zur Arbeit können sie den Hund nicht mitnehmen.)

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Das mit dem Schichtdienst ist übel, aber das liegt nicht in der Verantwortung des Vermieters.

Was bedeutet " Darf ein Vermieter eigentlich wirklich alles machen in seinem Haus"? Der Mann hat ein Haus, eine Familie mit 3 Kindern und (dann) einen Hund. Beide arbeiten und vormittags ist niemand zu Hause. Das hört sich für mich total normal an.

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"Darf ein Vermieter eigentlich wirklich alles machen in seinem Haus?" Ja, das darf er. Die Kinder waren ja bei eurem Einzug bereits vorhanden! Falls es wirklich durch den Hund möglich sein sollte, dass dein Mann nach erfolgter Nacht- oder Frühschicht nicht in den Schlaf kommt, wäre ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter immer noch eine Möglichkeit, sich friedlich zu einigen. Jetzt schon gegen den Hund zu protestieren, wäre verfrüht.

Aber wartet doch erst einmal ab, was kommt. Dann könnt ihr immer noch entsprechend handeln, notfalls eine ruhigere Wohnung suchen und dann umziehen. 

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Natürlich darf er einen Hund halten. es ist sein Haus.

Wenn es euch dort zu laut ist, müsst ihr euch halt eine neuen Wohnung suchen.

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Ja darf er. Er darf Hundehaltung gestatten oder untersagen, folglich auch einen Hund anschaffen.

Wie er das dann mit Arbeit, Kindern und Hund macht geht dich frühestens etwas an wenn du dadurch beeinträchtigt wirst.Da es sich aber nicht um dein Haus handelt solltest du über einen Umzug nachdenken.

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Ja, im Gegensatz zu einem Mieter hat der Vermieter ein uneingeschränktes Eigentumsrecht über sein Eigentum.

Im Gegensatz zu einem Mieter ist der Eigentümer nicht an mietvertragliche Vereinbarungen gebunden, die einenM ieter z.B. in der Hundehaltung beschränken könnten.

Im Übrigen muß sich der Vermieter aber auch an seine Verpflichtungen gegenüber dem Mieter als Vermieter aus dem Mietvertrag halten.

Der Mieter wiederum kann einfach mit der gesetzlcihen Frist von drei Monaten kündigen und ausziehen, während der Eigentümer den Vemieter nicht so ohne weiteres kündigen kann und bei länger bestehenden Mietverhältnisseen zudem auch erweiterte Kündigunsfristen, bis hin zu 9 Monaten, zu beachten hat; hier ist der Mieter im Vorteil.

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Eigentlich schon, es ist sein Eigentum. Und solange der Hund nicht zu lange oder zu unmöglichen Zeiten bellt, müsst Ihr das hinnehmen.

Etwas anderes ist es, wenn der Hund den ganzen Tag alleine ist, das würde schon fast an Tierquälerei grenzen. ( Auch ohne bellen oder jaulen )

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Ein Vermieter darf in seinem Haus nicht machen was er möchte. Allerdings einen Hund halten darf er sich, muss in diesem Falle aber auf die Mieter rücksicht nehmen.

In bestimmten Fällen würde euch eine Mietminderung zustehen, falls ihr vom Lärm des Hundes belästigt werdet.

Und wenn sich der Vermieter einen Hund zulegt und im gleichen Haus wohnt, kann er euch im umkehrschluss die Haltung von Haustieren im übrigen auch nichtmehr verweigern.

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Kommentar von Gina1230
27.09.2016, 14:33

Zu:
"kann er euch im umkehrschluss die Haltung von Haustieren im übrigen auch nichtmehr verweigern."

Bist du dir da sicher? Wo steht das?

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Kommentar von bwhoch2
27.09.2016, 15:51

kann er euch im umkehrschluss die Haltung von Haustieren im übrigen auch nichtmehr verweigern.

Wenn es sich, wie in diesem Fall offenbar, aber um ein Haus mit nur einer Mietwohnung handelt und der Vermieter selbst drin wohnt, kann er aber den §573a BGB nutzen, um mit drei Monaten längerer Kündigungsfrist Mieter samt Hund abzuschaffen.

Insofern glaube ich auch nicht, dass ein BGH-Urteil zu diesem Fall passt, denn ein solcher Fall geht normalerweise nicht bis zum BGH, bevor die Mieter nicht aufgrund dieses § längst ausgezogen sind.

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Wer sollte es ihm verbieten?

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